Sony schaltet heute das PlayStation 2025 Wrap-Up frei, den jährlichen Blick in den eigenen Gaming-Abgrund. Das ist der Moment, in dem man feststellt, dass aus „nur kurz reinschauen“ plötzlich 180 Stunden Jurassic World Evolution 3 geworden sind, gehört inzwischen fast schon zum Ritual.
Die Aktion läuft ab sofort bis 8. Januar 2026. Wer einen PS4- oder PS5-Account hat und 2025 mindestens zehn Stunden gezockt hat, bekommt Zugriff auf seinen persönlichen Jahresrückblick. Klingt banal, ist es aber nicht – vor allem, weil Sony die Auswertung dieses Jahr etwas breiter aufstellt.
Was zeigt das PlayStation 2025 Wrap-Up überhaupt?
Du bekommst eine ziemlich genaue Abrechnung:
- Welche Spiele dich 2025 am längsten festgehalten haben
- Wie viele Stunden du in Singleplayer, Multiplayer und Co. versenkt hast
- Welche Genres du eigentlich bevorzugst (auch wenn du es dir selbst nie eingestehen würdest)
- Welche Trophäen du gesammelt hast – und welche du seit Monaten ignorierst
Neu ist der stärkere Fokus auf Zubehör: PS VR2-Nutzung, PlayStation Portal-Playtime, sogar die am häufigsten verwendete DualSense-Farbe taucht jetzt in der Auswertung auf. Das ist tatsächlich ganz nett, weil es ein klareres Bild zeigt, wie man gespielt hat, nicht nur was.
Der Rückblick aktualisiert sich außerdem täglich bis Jahresende. Wer also die Feiertage noch mal in Arc Raiders oder Ghost of Yōtei versenkt, sieht das später auch im finalen Ergebnis.
Ein Avatar als Belohnung
Wer das Wrap-Up komplett durchklickt, erhält einen exklusiven, glasartigen Avatar. Der ist okay, ein typisches Bonus-Gimmick, mehr nicht. Der spannendere Teil ist ohnehin der Summary Card, die man exportieren und teilen kann. Für viele gehört das inzwischen zum Jahresende wie die Spotify-Karten. Nur eben mit deutlich mehr „Wow, so viel? Echt jetzt?“.
Der PlayStation 2025 Wrap-Up ist kein bahnbrechendes Feature, aber ein sympathischer Reality-Check für die eigene Spielgewohnheit. Und genau darum geht’s: ein ehrlicher Blick darauf, was einen dieses Jahr wirklich begleitet hat. Wer die Datenfreigabe 2025 nicht aktiviert hatte, bleibt allerdings außen vor – Sonys Regeln sind hier klar, egal wie sehr man sich den Rückblick wünscht.

