PlayStation Plus – Das neue Abo-Modell: Für alle, die gerne für weniger mehr bezahlen

Sony revolutioniert PlayStation Plus: Weniger Transparenz, höhere Preise, maximale Verwirrung – das perfekte Abo für echte Fans, die gerne zahlen, ohne zu wissen, wofür.

Niklas Bender
Niklas Bender ist Editor-in-Chief bei PlayFront.de und Spezialist für kritische Spieleanalysen und Meinungsformate. Seit 2023 prägt er die redaktionelle Kante des Magazins mit pointierten Kommentaren und...

April, April! Oder doch nicht? PlayStation Plus bleibt, wie es immer war: ein chaotischer Ritt zwischen Hoffnung und Verzweiflung. Mal überschüttet Sony uns mit Blockbustern, mal gibt’s Spiele, die selbst als Gratis-Angebot noch wie eine Beleidigung wirken. Und kaum dachten wir, 2025 könnte stabil werden, wirft Sony das ganze Konzept wieder über den Haufen.

Unter dem Motto „der ultimativ ‚zahlende‘ PlayStation-Fan“ erfindet Sony das Stufenmodell komplett neu – oder besser gesagt: Es wird so lange umgerührt, bis keiner mehr weiß, was drin ist. Warum? Weil es geht. Und weil es Zeit wird, dass PlayStation-Fans ihre Treue nicht nur durch Erwartungen, sondern vor allem durch monatliche Zahlungen beweisen. Dass ab dem kommenden Jahr ohnehin keine PS4-Only-Titel mehr bei PlayStation Plus vertreten sind, wirkt da schon fast schmerzlindernd.

Essential: Hier zählt nur Treue

Gute Nachricht: Essential bleibt. Schlechte Nachricht: Das war’s dann auch mit guten Nachrichten. Der Name ist Programm: das absolute Minimum. Only-Online-Zugang? Lange nachgefragt, jetzt Realität. Spiele? Vielleicht. Aber mit einem Extra-Kick: Sony behält sich vor, „Gratis“-Spiele gegen eine kleine Zusatzgebühr anzubieten. Denn mal ehrlich – wer hat je behauptet, dass „Plus“ auch Vorteile bedeuten muss?

Aber keine Sorge, treue Fans! Ihr bekommt ein exklusives PlayStation Plus-Badge für euer Profil. Denn was zählt schon Content, wenn man seinen Status vor der Community demonstrieren kann?

Extra: Weil man das alte Essential nicht einfach umbenennen kann

„Extra“ klang ja mal nach mehr – jetzt bedeutet es einfach nur „nicht ganz so wenig“. Wer dachte, dass er hier eine stabile Spielebibliothek bekommt, darf sich auf eine „spannende, rotierende Auswahl“ freuen. Marketing-Sprech für: „Viel Spaß beim Hoffen, dass dein Lieblingsspiel nächste Woche noch da ist.“

Ach ja: Die monatlichen Essential-Spiele? Die sind jetzt Teil von Extra. Also irgendwie. Vielleicht. Es gibt sie noch, aber nur manchmal, und wahrscheinlich erst dann, wenn die Redaktion den Upload-Button rechtzeitig gedrückt hat.

Premium: Bezahle mehr, fühle dich besonders

Premium-Kunden? Keine Sorge, alles bleibt gleich. Also fast. Das Abo-Modell steht weiterhin – nur dass es teurer wird. Warum? Weil Premium Premium heißt, und Premium kostet. So einfach ist das.

Cloud-Streaming? Bleibt. Klassiker? Bleiben, solange sie nicht wieder verschwinden. Und die Preiserhöhung gibt euch das wundervolle Gefühl, etwas ganz Besonderes zu sein. Wer es sich leisten kann, ist eben ein echter Fan.

PlayStation Plus
PlayStation Plus

Ob diese Änderungen wirklich kommen, ein böser Blick in die Zukunft oder nur ein April-Scherz sind? Keine Ahnung. Aber mal ehrlich – würdet ihr Sony so eine Nummer nicht zutrauen? Denn wenn wir eins gelernt haben, dann das: Preiserhöhungen sind unausweichlich und Serviceangebote dynamisch. Ob nun direkt im Geldbeutel spürbar oder indirekt, macht keinen Unterschied. Aber hey, die Show muss bezahlt werden und wir dürfen trotzdem dabei sein.

Und wer jetzt schon nervös auf Kündigen klicken wollte, den beruhigt vielleicht das aktuelle PlayStation Plus Line-up. Zum alten Preis, im gleichen Umfang, ab heute verfügbar! Und das ist ausnahmsweise mal kein Scherz.

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John
10 Monate zuvor

Ich weiss wofür ich bei Premium bezahle. Das steht auch da. Ich habe mehr Spiele als ich spielen kann, es sind übrigens auch mehr als bei MS. Ich habe Cloudgaming mit 4k und 60 fps, nicht wie MS mit 1080p und lag, Testversionen und die monatlichen Spiele und das für knapp unter 100€ im Jahr mit vergünstigten Guthaben zum black friday.

Pierre Nasilowski
10 Monate zuvor

Es ist ehrlich nicht nur das einzige Problem auch im Shop absolute Katastrophe keine PayPal Zahlungen möglich und Kunden Support für den Arsch keine direkten Problemlösungen mit Fachpersonal möglich ich kotze im Strahl

John
10 Monate zuvor

Ich kann mit paypal zahlen im PSN. Ging schon immer.

donmh
10 Monate zuvor

Krass gesagt: es ist schon dreist das PS4-Kunden dasselbe zahlen wie PS5-Kunden – die mal eben ein Spiel mehr bekommen.
Ab nächstem Jahr wird’s dann wohl noch dreister. Für jene die sich die PS5 nicht leisten können, eine Ohrfeige nach der nächsten. Sony war schon immer dreist, jetzt würden sie nur einen drauf legen. Insofern befürchte ich tatsächlich das das kein Aprilscherz ist. Wie man im nächsten Jahr mit der Onlineabzocke umgeht dürfte interessant werden. Verlangt man weiter das Geld das PS5er zahlen, während die auch noch Spiele bekommen – dann wacht irgendwann der Verbraucherschutz auf.

Tim
10 Monate zuvor

Ein sehr guter Text, den man zutreffender nicht hätte formulieren können – leider. Auch wenn man dachte, dass Treue noch nie sonderlich bei Sony belohnt wurde, schaffen sie es doch, dieses Minimum regelmäßig zu unterbieten. Das muss man eigentlich auch erst mal schaffen.

Max
10 Monate zuvor

Hach, vor 8 Jahren oder so hat’s noch 49€ pro Jahr gekostet und da waren doch auch manchmal Spiele geschenkt mit dabei…

JustBetter
10 Monate zuvor

Not that deep, also wer da nicht durch sieht ist ehrlich einfach nur lost. Es steht beim Abo groß da was wo drin ist. Hauptsache nen Artikel schreiben können.

Tor-Sten
10 Monate zuvor
Reply to  JustBetter

Nun ja, du hast den Artikel aber leider nicht wirklich verstanden, oder?

Der Artikel bringt es klar auf den Punkt, geschrieben und gespickt mit etwas Humor und Satiere. Natürlich nur verständlich für den, der das Geschriebene auch versteht. 😉

Not that deep? Definitely not superficial.

Crydog
10 Monate zuvor

Ah ganz ehrlich da blick man doch garnicht mehr durch allein von der Namensgebung
Finde man sollte online spielen kostenlos machen bei pc ist das auch so

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