PlayStation Plus – Der Cross-Gen Irrsinn geht weiter, muss man das noch verstehen?

Sony schafft auch weiterhin keine klare Line bei generationsübergreifenenden Spielen. Mit jedem Titel kocht man ein eigenes Süppchen, was man aktuell mal wieder am PlayStation Plus Line-Up zeigt. Der Irrsinn geht also weiter.

Es könnte so einfach sein, siehe Microsoft, die all ihre Plattformen als ein Ganzes ansehen. Bei Sony muss man hingegen immer wieder neu studieren, wo man welches Spiel und mit welchem Upgrade kaufen kann. Das war schon katastrophal beim Final Fantasy VII Remake im vergangenen Jahr gelöst, zieht sich durch sämtliche Upgrade-Pfade bei First-Party Titeln und schlägt aktuell mal wieder bei PlayStation Plus durch.

Mitnehmen ja, spielen nein!

Wer eine PS5 besitzt, braucht sich diesmal keine Gedanken machen, die „Dummen“ sind mal wieder die PlayStation 4 Spieler. So bietet Sony im Februar die Planet Coaster: Console Edition im Rahmen von PlayStation Plus an, jedoch nur für PS5 und nicht für PS4. Das verwundert insofern, da es hier auch ein kostenloses Upgrade auf die PS5-Version gibt. Also warum nicht gleich beide Versionen anbieten?

playstation plus februar 2022

Zwar können auch PlayStation 4-Spieler die Planet Coaster: Console Edition über die App oder den Web-Store vorsorglich für sich beanspruchen, spielen geht jedoch nicht. Dazu braucht man eine PlayStation 5, die nach wie vor nur schwierig zu bekommen ist. Sony könnte zwar damit argumentieren, dass dies als Bonus für Besitzer der neuen Konsolen zu verstehen ist, das ganze Cross-Gen Gedöns und die zig Ausnahmen und Bedingungen sind jedoch alles andere als nachvollziehbar!

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PlayStation Now ebenfalls betroffen

Auch bei PlayStation Now findet man immer wieder solche Diskrepanzen, etwa mit der GTA III Definitive Edition, die ebenfalls über ein kostenloses Upgrade verfügt und auf allen Plattformen beworben wird. Spielen kann man die Neuauflage jedoch nur als PS4-Version. Diese Inkonsistenz lässt Sony zunehmend kundunfreundlich dastehen, und das eigentlich völlig unnötig. For the Players gilt jedenfalls schon lange nicht mehr.

Die Frage ist, wie kommt es überhaupt dazu, dass man hier derartige Unterschiede macht? Sicherlich haben die Entwickler und Publisher dahinter immer ein Wörtchen mitzureden, allgemein agieren diese jedoch nicht so kompliziert, siehe kostenlose Upgrades, die hier viel öfters zu finden sind, als bei Sony selbst. Es wirkt also schon ein wenig willkürlich, sobald es um die Abo-Dienste geht, von wem auch immer das Ganze ausgeht.

Vielleicht ändert sich in Bezug auf PlayStation Now ja etwas daran, wenn der Service, wie spekuliert, irgendwann zu PlayStation Plus gehören wird. Bis dahin gilt wohl weiterhin in den sauren Apfel beißen.

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