Vier bis sechs Indie-Titel pro Jahr bilden die absolute Obergrenze für Neuerscheinungen im PlayStation Plus Abonnement. Sony untermauert damit die strikte Trennung zwischen Premium-Software zum Vollpreis und dem Dienst als reines Archivierungswerkzeug.
Die Rückkehr des Preisschilds
Chris Svensson, Sonys Verantwortlicher für Third-Party-Beziehungen, hat das Ende aller Resthoffnungen auf eine Game-Pass-Alternative besiegelt. Im Gespräch mit The Game Business stellte er klar, dass Sony lediglich eine Handvoll kleinerer Titel direkt zum Veröffentlichungsdatum in den Dienst integriert.
Diese Kuration dient primär der Risikominimierung. Während die Konkurrenz in Redmond versucht, Abonnentenzahlen durch die massive Subventionierung von Großproduktionen zu erzwingen, verweigert Sony diesen Schritt konsequent. Das ist kein Zufall, sondern eine rein geschäftliche Entscheidung.
Die Zahlen zu PlayStation Plus untermauern diesen Kurs der Verknappung. Trotz einer massiven Preiserhöhung der Jahrestarife um zuletzt 32 EUR bleibt der Mehrwert für Nutzer, die aktuelle Software erwarten, gering. Der Dienst wandelt sich von einer potenziellen Spiele-Flatrate zu einer teuren Eintrittskarte für Online-Funktionalitäten und Cloud-Speicher. Wer auf Titel wie God of War oder das „Marvel’s Wolverine“ am ersten Tag im Abo spekuliert hat, wird enttäuscht. Sony lässt diese Erwartungen absichtlich ins Leere laufen.
Indie-Entwickler als Feigenblatt
Der Fokus auf vier bis sechs Indie-Spiele pro Jahr fungiert als strategisches Alibi. Titel wie „Stray“ oder „Blue Prince“ generieren zwar kurzzeitig Aufmerksamkeit und positive Presse, ändern aber nichts an der grundlegenden Struktur des Angebots. Sony nutzt die Reichweite der Plattform, um kleinere Studios zu binden, während die eigenen Blockbuster hinter der 80-Euro-Bezahlschranke geschützt werden. Diese kontrollierte Kuration verhindert, dass der Wert der eigenen Marken durch eine Flatrate-Mentalität verwässert wird.
„Wir machen das hauptsächlich für Indie-Entwickler, und es gibt wahrscheinlich vier bis sechs Projekte pro Jahr, auf die wir uns konzentrieren“, sagt er. „Aber auch hier beginnt alles mit unserer Content-Intelligence und entwickelt sich von dort aus weiter.“
Für den Spieler fühlt sich diese Entwicklung zunehmend wie ein systematisches Downgrade an. Die Kosten steigen, während das Versprechen auf Innovation und aktuelle Inhalte auf das absolute Minimum reduziert wird. Dass Microsoft zeitgleich Call of Duty aus günstigeren Abo-Stufen entfernt, gibt Sony die moralische Rechtfertigung für die eigene Hartnäckigkeit. Es ist das Ende der Wachstumsphase um jeden Preis. Jetzt wird zur Kasse gebeten.
Die Botschaft an die Spieler ist unmissverständlich. Abonnements sind für den Backkatalog und kleine Häppchen zwischendurch gedacht, also genau die Aufgabe, die ein solcher Service idealerweise erfüllen soll. Die Frage ist lediglich: Wie hoch ist ein angemessener Preis dafür? Wer die Speerspitze der Hardware-Leistung erleben will, muss das Portemonnaie öffnen. Alles andere ist Wunschdenken.
Die Entwicklungskosten sind unproportional zum Verkaufspreis gestiegen.
Wenn man die Preise und die Entwicklungskosten vom Ende der DM Zeit miteinander vergleicht, würde vielen auffallen wie gut es uns eigentlich mit 80 Euro spielen geht.
PS Plus war von anfang an ein Service (onlinefunktionen) mit goodies.
Ich Spiele Online und bevorzuge aus mehreren Gründen Konsolen gegenüber dem PC.
Wenn ich mich für eine Konsole entscheide, weiß ich vorher, dass Spiele mehr kosten als auf dem PC und ich weiß auch vorher, dass die Onlinedienste Geld kosten.
Wenn ich ein Spiel spielen möchte, entscheide ich bewusst welchen Preis mir ein Spiel Wert ist und greife ggf. Auf den gebrauchtmarkt oder spätere Angebote zurück.
Wer seine eigenen Impulse nicht unter Kontrolle hat ist selber Schuld.
Microsoft ballert seine hauseigenen Triple A Titel auch nur zu Release mit da rein, damit es überhaupt Gründe gibt dieser sterbenden Marke noch geld zu geben.
Man sieht doch an XBox das es der falsche weg ist.
Erst Weg vom Physischen Medium.
Dann die Triple A Spiele ohne Mehrkosten ins Abo.
Das alles mit den katastrophalen Konsolenverkäufen sorgte dafür, dass Microsoft eigene Spiele auf den Konkurenz Konsolen rausbringen musste.
Richtig, den Mist kündigen, habe ich schon vor langer Zeit. Sony meint sie können sich alles erlauben, sie brauchen mal einen ordentlichen Dämpfer. Auch alle Produkte die aus Sonys Studios stammen boykotieren. Nur noch von Sony drangsalierte Dritthersteller unterstützen.
Aber leider bekommt man nie genug Leute für einen längeren Zeitraum zusammen, also kann Sony immer so weiter machen.
KÜNDIGUNG auf zeit als DRUCKMITTEL !!!
Wir sollten einfach in Masse diesen Service Kündigen und wenn es nur erstmal für einen Monat ist. Ändern die ihre Politik nicht oder wird das ganze nicht innerhalb x Wochen / Monaten extrem günstiger bei der Entscheidung dann sollten wir für 2 Monate Kündigen usw. . Nur in dem wir ihnen das Geld entziehen können wir wirklich etwas bewegen.
Ich habe den Anfang grade gemacht und werde mein Abo 2 Monate auf Eis legen.
Folgt meinem Beispiel und last es uns den Geldgeiern zeigen das wor keine Zitronen sind die sich so Auspressen lassen.
„For the Players“…. das waren noch Zeiten. Sony kauft kaputte Firmen und steckt 1 Milliarde in Spiele die keiner haben will und macht Riesenverlust und um das jetzt wieder reinzuholen kommt eine Preiserhöhung nach der anderen und es wird an Hardware der PS5 gespart und gleichzeitig der Abo Service um Funktionen und Versprechen die gemacht wurden, beraubt. Qualität und Inhalt gleich null aber Preis absoluter Premiumluxus. So wird das böse ausgehen.