Der PlayStation Store erhält ein weiteres Transparenz-Update. Ab sofort zeigt die Shop-Seite eines Spiels auf PS5 und PS4 zusätzlich den Preis an, zu dem es ursprünglich veröffentlicht wurde, also den Launch-Preis. Eine kleine Änderung mit spürbarer Wirkung, auch wenn sie reichlich spät kommt.
Wer aktuell etwa EA Sports FC 26 sieht, bekommt oberhalb des reduzierten Preises nun auch den ursprünglichen Startpreis angezeigt. Das Feature steht momentan nur angemeldeten Usern zur Verfügung. Markiert man diese Angabe, informiert der Store darüber, dass es sich um den Preis handelt, den das Spiel mindestens in den ersten 30 Tagen nach Veröffentlichung hatte. Damit schafft Sony eine Referenzgröße, die bislang schlicht fehlte.
Mehr Kontext im PlayStation Store
Ganz neu ist Transparenz im PlayStation Store allerdings nicht. Seit Oktober vergangenen Jahres zeigt der Store bereits den niedrigsten Preis der vergangenen 30 Tage an. Diese Angabe dürfte vor allem auf regulatorische Vorgaben in bestimmten Märkten zurückgehen – Rabatt-Transparenz ist in der EU kein optionales Feature, sondern gesetzliche Pflicht. Dass nun auch der Launch-Preis ergänzt wird, wirkt wie der nächste logische Schritt (oder wie eine weitere juristische Notwendigkeit, die man pragmatisch umsetzt).
In der Praxis hilft die Neuerung durchaus. Spieler erkennen schneller, ob ein „Angebot“ tatsächlich eines ist oder nur betriebswirtschaftliche Akrobatik. Gerade in einem digitalen Marktplatz, in dem Preise dynamisch schwanken und Sonderaktionen im Wochentakt laufen, ist historische Einordnung kein Luxus, sondern Basisinformation.

Kein Ersatz für Preis-Tracker
So sinnvoll die Ergänzung ist: An die Detailtiefe externer Plattformen reicht der PlayStation Store weiterhin nicht heran. Seiten wie PSN-PriceTracker liefern vollständige Preisverläufe, historische Tiefstpreise, Wertungen und weitere Kennzahlen. Der PlayStation Store bleibt damit funktional, aber nicht analytisch.
Letztendlich ist das Update ein Schritt in die richtige Richtung. Es ist keine Revolution und auch keine Marketing-Offensive, sondern eine nüchterne Verbesserung der Preistransparenz. Und manchmal reicht genau das aus, um Lob zu verdienen.
Gute sache allerdings würde ich mir ein Rückgabe der spiele wünschen so wie steam das macht