PlayStation VR 2.0 – Was Entwickler vom neuen Headset erwarten

Bislang hat sich fast nur Sony zum neuen PlayStation VR 2.0 für PlayStation 5 geäußert, die neben dem neuen Controllern eine deutlich verbesserte Version des Headset an sich versprechen. Doch was erwarten Spieleentwickler von der Zukunft in VR?

Zwar liegen bis heute keinerlei offizielle Details zu dem Headset an sich vor, wo viel Luft nach oben ist, sieht man aber insbesondere im Vergleich zum original PlayStation VR und der Konkurrenz, wobei es dabei nicht nur um die reine Auflösung oder Performance geht.

Unter Entwickler erhofft man sich vor allem eines, nämlich dass das Level der Immersion im Zusammenspiel mit den verschiedenen Technologien die Grenzen weiter vorantreibt. Entscheidend dafür ist nicht nur das Headset, sondern auch die neuen Orb-Controller, inkl. dem haptischen Feedback und Finger-Touch-Detection.

Das erwarten Entwickler von der Zukunft in VR

Dazu gibt es einige Statements, die das OPM Magazine nach der Enthüllung von PlayStation VR 2.0 gesammelt hat, unter anderem von Erik Odeldahl, Creative Director von Fast Travel Game:

„Alles musste neu entdeckt werden. Ich habe das geliebt und das tue ich immer noch,“ so Odeldahl. „Je genauer man einen Spieler in eine VR-Welt eintauchen lassen kann, desto höher ist das Gefühl der Immersion.“

Andy Tsen, Co-Founder von Ramen VR ergänzt:

„Für Präsenz benötigt man Spartial-Audio und wirklich gutes haptisches Feedback. Hier kommt der adaptive Trigger und die haptische Feedback-Technologie der DualSense-Controller ins Spiel.“

Steven Watt, Creative Director des VR Shooter Fracked hat ein praktisches Beispiel, was mit PSVR 2.0 möglich sein sollte.

„Stellt euch vor, ihr rutscht in VR eine Kette hinunter und fühlt jedes Glied in euren Händen. Mein Körper reagierte völlig anders, als ich zum ersten Mal einen Dinosaurier in VR traf. Meine Augen wurden größer und die Haare auf meinen Armen standen hoch. Kein anderes Medium hätte das schaffen können.“

Abgesehen von immersiven Verbesserungen sieht man in der Hardware vor allem aber auch weniger Barrieren, etwa durch die 1-Kabel Verbindung, einem deutlich leichterem und kleinerem Headset und eine optimierte Gewichtsverteilung.

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Ob Sony all diese Wünsche erfüllen kann, wird man vielleicht schon in den kommenden Monaten sehen.