Nintendo ist bekannt dafür, innovative und zugängliche Konsolen auf den Markt zu bringen, aber bei der kommenden Nintendo Switch 2 scheint das Unternehmen in den gefährlichen Bereich der Entfremdung zu geraten. Statt die Preisdiskussion ernst zu nehmen, stellt Nintendo eine Lösung vor, die den Eindruck erweckt, als würde man die Probleme der Spieler nicht wirklich verstehen.
Doug Bowser, Präsident von Nintendo of America, sprach kürzlich darüber, dass einige Menschen sich die Nintendo Switch 2 vielleicht nicht leisten können. Um diesem Problem zu begegnen, sollen die bestehenden Switch-Plattformen als „Alternative“ dienen, um weiterhin in das Nintendo-Universum einzutauchen. Diese „Lösung“ lässt jedoch viele Fragen offen. Wenn die ursprüngliche Switch weiterhin zu einem ähnlichen Preis wie bei ihrer Veröffentlichung angeboten wird und Spiele wie The Legend of Zelda: Breath of the Wild immer noch zu vollen 60 Dollar verkauft werden, dann ist es schwer zu glauben, dass diese „Alternative“ den Spielern wirklich eine erschwingliche Möglichkeit bietet.
Die Realität der Preise: Nintendo und Sony im Vergleich
Der Vergleich zu Sony ist hier nicht weit entfernt, denn auch der Konzern aus Japan hat jüngst eine ähnliche Entscheidung getroffen, als er die PS5 Pro ankündigte – und das zu einem Preis von 799 Euro. Wie Nintendo mit der Switch 2, hat auch Sony es geschafft, einen besonders hohen Preis für die neueste Version seiner Konsole zu setzen, ohne wirklich auf die Bedenken der breiten Käuferschicht einzugehen. Sony hat mit der PS3 bereits gezeigt, wie teuer eine Konsole werden kann, ohne dass die Nutzer das Gefühl haben, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Die PS5 Pro scheint nun ein Schritt weiter in diese Richtung zu gehen, da sie sowohl die Preise für die Hardware selbst als auch für die Spiele weiterhin hoch hält.
Doch auch Sony musste die Konsequenzen dieser Politik erfahren. Die PS3 war zwar technologisch fortschrittlich, aber der hohe Preis und die arrogante Haltung gegenüber den Konsumenten führten zu einer schwierigen Zeit für die Marke. Zwar hat Sony mittlerweile viel dazugelernt und konnte mit der PS4 und PS5 den Markt zurückerobern, doch die PS5 Pro stellt sich erneut als Hindernis für die breite Akzeptanz heraus.
Arrogante Preispolitik oder einfach Ignoranz?
Sowohl Nintendo als auch Sony befinden sich derzeit in einer ähnlichen Situation: Beide Unternehmen haben Konsolen mit hohen Preispunkten und sehen sich einer Wirtschaftslage gegenüber, in der viele Spieler mit knappen Budgets kämpfen müssen. Statt jedoch eine klare Antwort auf die Bedürfnisse der Konsumenten zu finden – etwa durch eine Senkung der Preise oder durch die Schaffung von erschwinglicheren Alternativen – neigen beide Unternehmen dazu, den Fokus auf den „Premium“-Aspekt ihrer Konsolen zu legen.
Am Ende bleibt die Frage, wie lange sich diese Politik noch durchhalten lässt. Sowohl Nintendo mit der Switch 2 als auch Sony mit der PS5 Pro scheinen zu hoffen, dass ihre Markenloyalität und ihre Fanbases ausreichen werden, um die hohen Preise zu rechtfertigen. Doch die wachsende Kluft zwischen den Preisen der Konsolen und den finanziellen Realitäten vieler Spieler könnte langfristig zu einer Herausforderung für beide Unternehmen werden. Es wird spannend sein zu sehen, wie sie auf diese wachsenden Bedenken reagieren werden.



Vrr kann man jetzt auch Variable coast rate nennen
Hahaha der war gut
Gestern einen lustige Diskussion/battle gesehen. Einer disst dass
PC-Spieler warten auf sale um Spiel zu kaufen, indie spiel für 5€ mit 90% und sagen nein zu
30% im Sale
Die Antworten des Anderen genial, 30%, sind wir hier bei den Konsolen, 30% sind kein sale….
Naja im PC Bereich braucht man garnicht auf sale zu warten alle spiele kosten schon zum release gefühlt Zehner weniger
Für mich ist der Preis von 60-70€ vertretbar gewessen und immer noch ist es gibt kein Grund den preis auf 80 oder sogar 90€ zu heben und ganz bestimmt nicht Nintendo mit der veralteten Grafik und sonst so drum herum kosten ihre spiele viel weniger in der Entwicklung als ein triple A spiel (weil man kein synchronsprecher in verschiedenen Sprachen hat z.b).
Das heisst natürlich nicht in Umkehr schluss das jedes spiel so aufgeblasen sein muß wie ein AC shadows
Ich habe Mario Kart die letzten Jahre etliche Stunden gespielt. Bei uns auf der Arbeit gibt es auch fast täglich immer eine Runde. Sollte sich das beim neuen für 90 € genauso verhalten (im Bundle mit der Switch 2 übrigens nur 40 €), dann sind die Kosten pro Spielstunde trotzdem um ein Vielfaches geringer als bspw. ein Super Mario Bros. Wonder für 60 €.
Es ist nunmal, wie es ist. Man kann versuchen, sich keine Switch 2 samt Spiele zu kaufen, in der Hoffnung, dass Nintendo an der Preisschraube dreht. Mir wären günstige Spiele auch lieber. Aber man muss auch anerkennen, dass sich Spielepreise gut 20 Jahre nicht erhöht haben. Ich erinnere mich daran, Zelda Ocarina of Time für das Nintendo 64 1998 für 130 DM gekauft zu haben. Inflationsbereinigt sind das heute 110 €.
Anders sieht es in der Tat bei den Konsolen aus. Das N64 erschien für 399 DM, was heute 340 € sind. Zudem wurde es nach zwei Monaten auf 299 DM (250 €) gesenkt …
Naja aber wenn du so argumentierst das es sich pro Std quasi auszahlt, dann sage ich doch (vcr) dann gibt es kein halt mehr dann wird gta6 200€ schließlich kann man das spiel über 20 jahre spielen. Nichts für ungut aber dein beispiel das früher das auch teuer war zieht nicht,nochmal die potentiellen Zielgruppe die jetzt spiele kauft ist um ein vielfaches größer bzw. Man hat die möglichkeit die spiele per dlc nachträglich zu monetärisieren das heisst man verdient andauernd geld mit den selben spiel. Dieses Mario kart world wird das einzige Mario kart sein in der ganzen switch 2 Zyklus.
Für mich ist die Sache klar selbst für meine Tochter würde ich die switch 2 nicht kaufen einfach das slim Model oder die 1 holen ist viel günstiger. Das errinert stark an xbox one vibes und Don matrick. „Ist die xone zu teuer,kein Problem kaufe dir einfach die 360“.
So sehe ich das und wenn man wirklich sich entschließt die konsole zu holen mit alles drum herum dann bist schnell in der Preisklasse eine ps5 bzw. Einen PC handhelds (wenn es unbedingt ein handheld sein muss) und dort kriegst du einfach pro € bessere Technik egal ob Software oder Hardware
Wenn du zu dem Schluss kommst, dass sich die Konsole und die Spiele für dich nicht lohnt, dann passt es doch.
Ich verstehe aber nicht, was die Anzahl der Käufer (Zielgruppengröße) mit dem Preis zu tun haben soll. Deiner Logik nach müsste GTA VI dann ja 10 € kosten. Mein Punkt war der, dass der heutige Spielepreis von 60, 70 oder sogar 90 Euro günstiger (!) im Vergleich zu den 90ern ist.
Ob Unterhaltungsstunden/Preis eine gute Metrik ist, muss jeder für sich entscheiden. Ich finde, dass man schon argumentieren kann, ein Spiel wie Mario Kart, das vermutlich jahrelang gespielt wird, höher zu bepreisen als ein Spiel, das man nach 10 Stunden durchgespielt hat und einen niedrigen Wiederspielwert hat.