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Preissprung bei PlayStation Direct: Gebrauchte PS5 Slim erreicht Rekord-Niveau

Sony erhöht die Preise für generalüberholte PS5 Slim Konsolen auf PlayStation Direct um 100 EUR. Alles zu den neuen Kosten und Hintergründen.

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Mark Tomson
Managing Director von PlayFront. Mark Tomson prägt die Vision einer unabhängigen PlayStation-Berichterstattung. Sein Fokus: Technische Analysen, Hardware-Evolution und die strategische Einordnung der Gaming-Industrie. Er steht für...

Sony hebt die Preise für zertifizierte, gebrauchte PS5-Slim-Modelle auf PlayStation Direct um 100 EUR an. Damit reagiert der Hersteller auf die jüngste Preissteigerung bei Neuware und lässt die Kosten für Refurbished-Geräte auf bis zu 549,99 EUR steigen.

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Die Kosten für eine generalüberholte PS5 im Slim-Design sind offiziell gestiegen: Für das Modell mit Laufwerk werden nun 549,99 EUR fällig (zuvor 449,99 EUR), während die Digital Edition auf 449,99 EUR (zuvor 399,99 EUR) klettert. Damit zieht Sony die Preise für Gebrauchtgeräte konsequent nach, nachdem bereits im April 2026 die UVP für Neugeräte weltweit massiv angehoben wurde.

Preisgefüge rückt nach oben

Die Anpassung im Refurbished-Sektor folgt einer logischen, wenn auch für Kunden unangenehmen Preisstrategie. Seit April 2026 kostet eine neue PS5 mit Laufwerk in den USA 649,99 EUR. Mit dem neuen Refurbished-Preis von rund 550 EUR hält Sony den Abstand zwischen Neu- und Gebrauchtware bei exakt 100 EUR. Wer gehofft hatte, die allgemeine Teuerung durch zertifizierte Rückläufer zu umgehen, sieht sich jetzt mit Preisen konfrontiert, die zum Launch der Konsole im Jahr 2020 noch dem Neupreis entsprachen.

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Hinter den Preissprüngen steckt mehr als reine Gewinnmaximierung. Analysten und Sony selbst verweisen auf:

  • Gestiegene Speicherpreise: Die anhaltende Verknappung bei NAND- und DRAM-Komponenten treibt die Herstellungskosten nach oben.
  • Globale Logistik und Zölle: Erhöhte Transportkosten und neue Handelsbarrieren belasten die Kalkulation.
  • Querverweis PS5 Pro: Da die PS5 Pro mittlerweile bei 899,99 EUR (Europa) liegt, verschiebt sich das gesamte Portfolio nach oben, um den Premium-Abstand zu wahren.

Der Einstieg in das aktuelle PlayStation-Ökosystem ist damit so teuer wie nie zuvor. Wer jetzt eine Konsole sucht, muss entweder tiefer in die Tasche greifen oder auf dem privaten Gebrauchtmarkt (ohne Herstellergarantie) suchen, wo die Nachfrage laut Handelsdaten bereits um über 90 % gestiegen ist.

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PS5 Pro weiterhin bei 799 EUR

Die Preispolitik stößt im Handel bereits auf sichtbaren Widerstand, was insbesondere die PS5 Pro verdeutlicht. Während Sony eine UVP von 899,99 EUR forciert, weigern sich zahlreiche Retailer, diesen Sprung mitzugehen, und halten den Preis stabil bei 799,99 EUR. Diese Diskrepanz signalisiert deutlich, dass die Schmerzgrenze der Konsumenten erreicht ist. Wenn der Fachhandel freiwillig auf Marge verzichtet, um die Hardware überhaupt absetzbar zu halten, ist das kein gesundes Marktumfeld, sondern Schadensbegrenzung gegen stagnierende Absatzzahlen.

Dass Sony die Preise für gebrauchte Hardware mitten im Lebenszyklus erhöht, ist dennoch ein Novum. Die Zeiten, in denen Konsolen über die Zeit günstiger wurden, sind vorbei. Technisch bleibt das Refurbished-Angebot aufgrund der 12-monatigen Garantie zwar die sicherere Wahl gegenüber eBay und Co., preislich ist die PS5 Slim für 550 EUR – wohlgemerkt als Gebrauchtgerät – jedoch ein harter Brocken. Wer nicht dringend jetzt einsteigen muss, sollte auf Rabattaktionen wie „Days of Play“ warten oder hoffen, dass sich die Komponentenpreise bis 2027 stabilisieren.

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Chanjo
2. Mai 2026 19:33

Und wie rechtfertig man den Speicher-Preis für eine bereits produzierte Konsole die zudem „gebraucht“ ist“? Pure abzocke. Eine gebraucht Slim für 550€? 😂
Ich hoffe sehr, dass niemand diesen Müll kauft.

Crydog
3. Mai 2026 06:42
Reply to  Chanjo

Gatnicht weil die Preiserhöhung nie was mit gestiegen speicher preisen zutun hatte sondern eh der versuch ist die Bilanz zu berschönen nach dem ein gaas müll nach den anderen flopt ist

pray
4. Mai 2026 02:45
Reply to  Crydog

so siehts aus… wirkt alles wie ausreden, um die gewinnmaximierung voranzutreiben… ist in allen bereichen momentan so. immer neue gründe, warum alles teurere werden MUSS.

parallel dann projekte einstellen, studios schließen etc, aber die führungspersonen bekommen knaller boni 🙂

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