Circle 5 Publishing veröffentlicht den asymmetrischen Multiplayer-Shooter „Primal Carnage: Evolution am 28. Mai 2026 für PlayStation 4 sowie PS5 und bündelt darin sämtliche bisherigen PC-Inhalte inklusive technischer Optimierungen.
Der Entwickler bricht mit der bisherigen Tradition ausgelagerter Konsolen-Portierungen und übernimmt die Entwicklung der Evolution-Variante erstmals vollständig selbst. Das Ziel ist es, die über ein Jahrzehnt gereiften Inhalts-Updates der PC-Version (Primal Carnage: Extinction) geschlossen auf die Konsole zu bringen.
Mensch gegen Urzeit-Kolosse: Die Gameplay-Basis
Das Spielprinzip setzt weiterhin auf asymmetrische PvP-Gefechte, bei denen bis zu 16 Spieler online in fünf verschiedenen Spielmodi gegeneinander antreten. Zur Auswahl stehen unter anderem die klassischen Modi Team-Deathmatch, Evakuierung und ein Sandbox-Modus.
Die Fraktionen teilen sich strikt auf:
- Söldner: Agieren aus der Ego-Perspektive und nutzen ein erweitertes Waffenarsenal, das von dualen SMGs über schwere Scharfschützengewehre bis hin zu Fallen und Minen reicht.
- Dinosaurier: Werden in der Third-Person-Ansicht gesteuert. Die Riege der zwölf spielbaren Echsen wird auf der Konsole durch Neuzugänge wie den Pachycephalosaurus und den Ceratosaurus erweitert.
Zusätzlich integriert das Studio ein neues Skill-System, ein In-Game-Ansagersystem sowie über 200 sammelbare Lore-Dokumente, welche die Hintergrundgeschichte der Dinosaurier-Resurrektion auf den Inseln beleuchten. Das gesamte Progressionssystem wurde an neue Trophäen gekoppelt, durch deren Freischaltung rein kosmetische Belohnungen generiert werden.
„Primal Carnage: Evolution“ ist kein komplett neues Spiel, sondern die überfällige Sammlung eines gealterten Multiplayer-Konzepts. Der finanzielle Vorteil für Käufer liegt auf der Hand: Da alle über 150 ehemaligen Kauf-DLCs des Vorgängers kostenlos im Basisspiel enthalten sind, entfällt die Paywall für Kosmetika.
Wer den Titel vor zehn Jahren auf der PS4 gespielt hat, erhält hier eine sauber performende, inhaltlich vollständige Version mit stabilen 60 Bildern pro Sekunde auf der PS5. Grafische Quantensprünge darf man trotz des Namenszusatzes jedoch nicht erwarten.