Prince of Persia: Sands of Time Remake – Ubisoft reagiert auf Leak und verspricht große Veränderungen

Ubisoft reagiert auf den Leak zum Prince of Persia: Sands of Time Remake: Das Material ist alt, das Spiel heute stark verändert. Neues Update folgt 2026.

Lukas Neumann
Als leidenschaftlicher Gamer und Analyst begleitet Lukas Neumann die Entwicklung der PlayStation-Ökosystems bei PlayFront.de. Sein journalistischer Fokus liegt auf der Aufbereitung komplexer Branchenthemen und dem Testen...

Der große Leak zum Prince of Persia: Sands of Time Remake hat in diesen Tagen für ordentlich Bewegung gesorgt. Fast zehn Minuten Material aus einer internen Präsentation machten die Runde, inklusive früher Gameplay-Fragmente, Konzepten und Details zu Farahs Rolle. Jetzt hat Ubisoft erstmals offiziell reagiert. Und der Ton überrascht.

In einem kurzen Statement auf Social Media schreibt das Studio: „Schön zu hören, dass es euch gefallen hat, auch wenn es eigentlich nicht zur Veröffentlichung bestimmt war. Das Material stammt aus einem Workshop, den wir Anfang 2024 veranstaltet haben, um Feedback von Community-Mitgliedern zu erhalten. Das Spiel hat sich seitdem stark verändert, und wir freuen uns schon sehr darauf, es nächstes Jahr zu präsentieren.“

Das klingt deutlich lockerer, als man es bei solch einem Leak vielleicht erwarten würde, und zeigt vor allem eines: Ubisoft sieht das Material nicht als echte Gefahr, sondern eher als veraltete Momentaufnahme.

Workshop-Material von Anfang 2024

Damit bestätigt Ubisoft, was viele bereits vermutet hatten. Die gezeigten Szenen stammen nicht aus einem Marketing-Durchlauf oder einem Build kurz vor Release, sondern aus einem Feedback-Workshop, bei dem die Entwickler gezielt Community-Meinungen einholen wollten. Dass sich das Spiel seitdem „so sehr verändert“ habe, wie Ubisoft schreibt, deutet darauf hin, dass der Leak tatsächlich nichts darüber aussagt, wie das Remake heute aussieht.

Gerade weil Ubisoft Montreal das Projekt erst nach der Neuorientierung 2023 vollständig übernommen hat, ist es plausibel, dass viele Systeme, Animationen und Designentscheidungen seitdem mehrfach überarbeitet wurden. Der Leak zeigte also eher die Richtung, nicht das Resultat.

Was bedeutet das für Ubisofts Re-Reveal?

Ubisofts Statement bietet vor allem eine Klarheit. Das Studio will nicht, dass Fans das gezeigte Material als Maßstab verstehen. Gleichzeitig ist es aber ein indirektes Versprechen, dass das Remake inzwischen deutlich weiter ist und seine finale Form bald präsentiert wird.

Dass Ubisoft „nächstes Jahr“ eine Vorstellung plant, passt zur bisherigen Timeline, die eine Veröffentlichung vor dem 31. März 2026 vorsieht. Damit gewinnt das Remake etwas, das lange gefehlt hat: ein Gefühl von Fortschritt – und eine offizielle Stimme, die bestätigt, dass das Projekt lebt.

Für Fans heißt das: Der Leak war ein Blick in die Vergangenheit, aber das eigentliche Comeback des Klassikers steht noch bevor. Die spannende Frage bleibt nun, ob Ubisoft die Balance zwischen Modernisierung und Identität des Originals wirklich gefunden hat – oder ob ein weiterer großer Umbau gewagt wurde.

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