Prince of Persia: The Sands of Time Remake eingestellt – Ubisoft zieht die Reißleine

Ubisoft stoppt das Prince of Persia: The Sands of Time Remake. Sechs Spiele gestrichen, sieben verschoben – und viele offene Fragen zur Strategie.

Mark Tomson
Als Inhaber und Managing Director von PlayFront.de prägt Mark Tomson die Vision einer unabhängigen Berichterstattung über die Welt von PlayStation. Sein journalistischer Schwerpunkt liegt auf technischen...

Ubisoft hat das Prince of Persia: The Sands of Time Remake offiziell eingestellt. Gleichzeitig bestätigt der Publisher die Streichung von insgesamt sechs Projekten und die Verschiebung von sieben weiteren. Das ist keine Randnotiz, sondern ein tiefer Einschnitt in Ubisofts aktuelle Strategie.

Ubisoft befindet sich laut eigener Aussage in einem umfassenden organisatorischen und strategischen Neustart. Nach einer internen Überprüfung der laufenden Projekte wurden sechs Spiele komplett eingestellt, darunter das seit Jahren problembehaftete Prince of Persia: The Sands of Time Remake. Sieben weitere Titel werden verschoben, um „erhöhte Qualitätsmaßstäbe“ zu erfüllen.

Das ist wichtig, weil Ubisoft hier nicht einfach einzelne Projekte kappt, sondern öffentlich zugibt, dass der bisherige Kurs so nicht weiter tragbar war. Qualität vor Quantität, zumindest auf dem Papier.

Das Ende eines Remakes mit Vorgeschichte

Das Prince of Persia: The Sands of Time Remake hatte von Anfang an einen schweren Stand. Die Ankündigung 2020 sorgte eher für Stirnrunzeln als für Vorfreude. Technisch wirkte der erste Trailer veraltet, die Präsentation ließ ein klares Verständnis für die Bedeutung des Originals vermissen.

Es folgten Verschiebungen, Studiowechsel und schließlich die Übernahme durch Ubisoft Montreal, also jenes Team, das das Original von 2003 verantwortete. Später kam auch Ubisoft Toronto hinzu. Nach außen klang das nach Rettungsaktion. Intern offenbar nach einem Projekt, das nie stabil wurde.

In einem Statement erklärt das Entwicklerteam, man habe die Qualität, die Fans erwarten, nicht zuverlässig erreichen können. Mehr Zeit und Geld wären nötig gewesen – mehr, als man verantworten wollte. Das ist ehrlich formuliert und zugleich ein Eingeständnis: Dieses Remake war nie wirklich unter Kontrolle. Bis zuletzt ging man sogar noch von einem Shadowdrop aus.

Ubisofts neue Prioritäten – Chance oder Risiko?

Ubisoft will sich künftig stärker auf zwei Bereiche konzentrieren: hochwertige Open-World-Abenteuer und Games-as-a-Service-Projekte. Beides sind Segmente, in denen der Publisher Erfahrung hat, und gleichzeitig viel Vertrauen verspielt hat.

Laut Finanzchef Frederick Duguet ist der Markt heute „brutaler selektiv“. Nur Titel mit klarer Qualitätsspitze hätten noch echte Chancen auf Erfolg. Deshalb wurden nicht nur bestehende Spiele gestoppt, sondern auch gleich drei neue IPs begraben. Neue Marken zu etablieren, sei aktuell schlicht schwieriger als früher.

Was Ubisoft nicht konkret sagt: Welche Projekte genau noch verschoben wurden. Ein unbestätigter Kandidat ist das mögliche Assassin’s Creed: Black Flag Remake, das zuletzt durch einen PEGI-Eintrag Aufmerksamkeit bekam. Offiziell bestätigt ist das nicht, und sollte auch so behandelt werden.

Ein Verlust, aber kein leerer Abschied

So bitter das Aus für das Prince of Persia: The Sands of Time Remake ist, ein halbgares Spiel hätte der Marke vermutlich mehr geschadet als eine klare Absage. Ubisoft betont, dass Prince of Persia als Franchise weiter Bestand hat. Was das konkret heißt, bleibt offen.

Das Remake zu beenden, ist konsequent – spät, aber nachvollziehbar. Die eigentliche Bewährungsprobe kommt jetzt. Wenn Ubisoft schon Projekte streicht, dann müssen die verbleibenden Titel liefern. Nicht technisch solide, sondern kreativ überzeugend. Sonst bleibt dieser „Reset“ nur ein weiteres Buzzword.

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Dominik Präg
1 Monat zuvor

Dan soll ubisoft das original raubringen für die playStation 5

Mathias Kutzner
1 Monat zuvor

Den ist A.C wichtiger obwohl es immer das gleiche ist

Danno Houdinski
1 Monat zuvor

So traurig …

Dalibor Petrovic
1 Monat zuvor

Das wäre mit Sicherheit ein Hit geworden was für idioten

Jens Möbus
1 Monat zuvor

Und das schlimmste daran ist daß Spiel war fast fertig und sollte wirklich im Januar erscheinen

Lars Schaki
1 Monat zuvor
Reply to  Jens Möbus

Jens Möbus vielleicht hat Ubisoft es eingestampft weil die Qualität des Remake einfach schlecht war 🤷. echt schade habe es als Kind gerne gespielt.

Jens Möbus
1 Monat zuvor
Reply to  Lars Schaki

Lars Schaki nein sie haben es eingestampft weil sie mit dem Spiel unzufrieden waren Das „Prince of Persia: The Sands of Time“-Remake sowie die übrigen fünf Games hätten nicht Ubisofts Qualitätsansprüchen genügt. Genauer heißt es hierzu

Chanjo
1 Monat zuvor
Reply to  Jens Möbus

Aber das AAAAAAAA Skull of Bones Spiel hat deren Qualitätsstandard übertroffen oder was ? 😂

pray
1 Monat zuvor
Reply to  Chanjo

Natürlich yves guillemot segelt Richtung sea of Service games….immer den veralteten trends hinterher und schafft es mit seinem sinkenden kahn nie, aufzuholen. und ganz getreu dem Motto „der captain geht als letztes“ wird weitergesegelt, bis der kahn dann wirklich untergeht

pray
1 Monat zuvor
Reply to  Jens Möbus

ubisoft und Qualitätsansprüche ist schon extrem lustig xD

naja, darf man wohl rätseln warum es wirklich eingestellt wurde

Crydog
1 Monat zuvor

Ist vielleicht auch besser so fand das gezeigte nicht überzeugend allerdings hätte man es auch releasen können für kleine preis

Dalibor Petrovic
1 Monat zuvor

Hab mich so gefreut

Dino Antonio Manganelli
1 Monat zuvor

Ubi ist schon lange Tod 🤷

Chanjo
1 Monat zuvor

In diesem Falle schreibt man“TOD“ mit „T“. In der Schule hast du das scheinbar nicht gelernt. Also muss ich den Lehrer spielen.

pray
1 Monat zuvor
Reply to  Chanjo

ich wollte das auch schreiben, fand es aber zu gemein znd das war schon netter formuliert als bei dir

du bist kein netter Lehrer

Peter Erlmeier
1 Monat zuvor

Dann sollte sich lieber das Ubisoft Studio sich komplett auflösen,wenn sie nix mehr Zustände bringen.

Paddy Leuschner
1 Monat zuvor

Ubisoft ist der größte Kackhaufen ever!

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