Prince of Persia: The Sands of Time Remake rückt näher – ESRB-Rating verrät neue Details

Das Prince of Persia: The Sands of Time Remake wurde offiziell von der ESRB bewertet. Plattformen, Inhalte und neue Details. Der Release rückt näher.

Mark Tomson
Als Inhaber und Managing Director von PlayFront.de prägt Mark Tomson die Vision einer unabhängigen Berichterstattung über die Welt von PlayStation. Sein journalistischer Schwerpunkt liegt auf technischen...

Das Prince of Persia: The Sands of Time Remake ist offiziell von der ESRB eingestuft worden. Bewertet wurden PC, PlayStation 4, Xbox One sowie Xbox Series X|S, ein klares Zeichen dafür, dass Ubisoft die Zielgerade erreicht. Warum die PS5-Version noch fehlt, ist unklar.

Die US-Altersfreigabe stuft das Remake mit „Teen“ ein und nennt als Begründung unter anderem Gewalt, Blut, sexuelle Themen und teilweise Nacktheit. Wer das Original von 2003 kennt, dürfte dabei kaum mit der Wimper zucken. Der Ton bleibt somit erwachsen, aber nie explizit, genau wie damals.

Ein klassisches Adventure

Laut der Rating-Beschreibung erleben Spieler ein klassisches Action-Adventure aus der Third-Person-Perspektive. Hier stehen Plattformpassagen, Fallen, Rätsel und Kämpfe gegen verfluchte Soldaten und Sandkreaturen im Mittelpunkt. Gekämpft wird mit Schwert und Dolch, inklusive Zeitlupeneffekten, Blutspritzern und hörbaren Schmerzensrufen. Die ESRB erwähnt auch explizit eine kurze 2D-Sequenz im Stil des Ur-Prince of Persia, in der beim Tod des Prinzen Blutlachen erscheinen. Das ist kein Zufall, sondern ein beabsichtigter Rückgriff auf die Serienwurzeln.

Auch Farah wird im Rating erwähnt. Eine kurze Szene deutet eine intime Beziehung zwischen ihr und dem Prinzen an, ohne explizite Darstellung. Inhaltlich bleibt man also sehr nah am Original – modernisiert, aber nicht weichgespült.

Entwicklung mit vielen Stolpersteinen

Das Prince of Persia: The Sands of Time Remake hat eine lange und holprige Entwicklung hinter sich. Ursprünglich bei Ubisoft Pune und Mumbai angesiedelt, wurde das Projekt später komplett an Ubisoft Montréal übergeben. Dort verfolgt man nun einen klaren Neustart, inkl. neuer Assets, überarbeiteter Steuerung, modernisiertem Kampfsystem, aber mit Respekt vor Story und Struktur des Originals.

Ubisoft selbst spricht von einer vollständigen Neuinterpretation, nicht von einem einfachen Grafik-Upgrade. Seit einem kurzen Lebenszeichen im Jahr 2024 war es allerdings auffällig still um das Projekt.

Ein ESRB-Rating garantiert keinen kurzfristigen Release, ist aber fast immer ein Hinweis darauf, dass Inhalte weitgehend final sind. Ubisoft peilt offiziell ein Releasefenster für 2026 an. Mit der Einstufung steigt die Wahrscheinlichkeit, dass wir bald ein konkretes Datum sehen, oder zumindest einen größeren Status-Update. Teilweise wird sogar über einen Shadowdrop spekuliert.

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