Die VR-Welt wartet seit Jahren auf den nächsten großen Wurf, und Sony-Fans spekulieren ungeduldig, ob die PS VR3 die Vision einer kabellosen, leistungsstarken Virtual-Reality-Erfahrung bringen wird. Doch die Zeichen stehen aktuell alles andere als günstig.
Technisch möglich, aber uninteressant?
Theoretisch könnte Sony das SoC seines Handhelds nutzen, um ein kompaktes, kabelloses VR-Headset zu realisieren. Über diese Möglichkeit wird im aktuellen Podcast von Moore’s Law is Dead diskutiert. Ein kleines Upgrade für die PS VR2, das die Hardware des Handhelds einbindet, würde eine portable VR-Lösung ermöglichen, die sich direkt mit der Konsole koppeln lässt. Die Idee klingt verlockend: Man steckt das Handheld einfach in die Tasche und erlebt VR ohne Kabelsalat. Für viele Spieler wäre das sicherlich ein echter Gamechanger und würde Sonys Tradition folgen, Hardware clever miteinander zu verbinden.
Doch die Realität sieht anders aus. Nach dem verhaltenen Marktstart der PS VR2 zeigen die Verkaufszahlen, dass VR aktuell einfach kein Massenphänomen ist. Die Begeisterung der Konsumenten ist deutlich gesunken, und Sony selbst scheint das Thema nicht mit der nötigen Priorität zu verfolgen. Ein PS VR3-Projekt ist daher alles andere als wahrscheinlich, zumindest nicht in naher Zukunft.
Shuhei Yoshida bleibt optimistisch
Trotz der aktuellen Lage gibt es Lichtblicke. Shuhei Yoshida, PlayStations VR-Veteran, zeigt sich in Interviews weiterhin optimistisch: VR habe langfristig enormes Potenzial, so Yoshida. Er betont, dass die Technologie noch nicht ausgereizt sei und künftige Hardware durchaus die Träume der Community erfüllen könnte, vorausgesetzt, Sony entscheidet sich, wieder stark in VR zu investieren.
Doch Optimismus allein reicht nicht, wenn die Marktbedingungen gegen ein Produkt sprechen. VR ist teuer, der Nutzen für den Durchschnittsspieler unklar, und die PS VR2 konnte trotz guter Hardware nicht an die Verkaufszahlen der ursprünglichen PSVR heranreichen. Sony muss also nicht nur technisch liefern, sondern auch ein überzeugendes Nutzungsszenario bieten, um VR wieder interessant zu machen.
Ein dunkles Intermezzo, und wann es wieder auflebt
Die Expertenmeinung ist klar: Wir stehen derzeit in einer „dunklen Periode“ für VR. Nach dem anfänglichen Hype scheint das Interesse der Konsumenten zu schwinden, und die Branche konzentriert sich wieder auf klassische Konsolen-, PC- oder Mobile-Games. Ein signifikanter VR-Boom könnte möglicherweise mit neuen Geräten erfolgen, die kabelloses VR und bessere Integration bieten.
Bis dahin bleibt der Traum von einem kabellosen, universellen VR-System wie in „Ready Player One“ vorerst unerfüllt. Die PS VR2 bleibt der aktuelle Stand der Technik, aber eine PS VR3, die wirklich neue Maßstäbe setzt, ist derzeit weder bestätigt noch wahrscheinlich.



Ist eine gute Idee den handheld als Monitor für vr zu verwenden allerdings müsste dann der screen 4k sein sonst und die controller Hälften müssten abnehmbar sein wie bei der switch und ich glaube das wird nicht passieren. Das ps6 hanheld wird bestimmt wie portal aussehen nur dicker im Mittelteil