Im aktuellen Gespräch bei Broken Silicon wurde ausführlich darüber diskutiert, warum sich ein Teil der aktuellen Konsolengeneration trotz leistungsfähiger Hardware weniger revolutionär anfühlt als ursprünglich erwartet.
Zentraler Punkt ist, dass die fortgesetzte Cross-Gen-Entwicklung zwischen PlayStation 4 und PlayStation 5 der Bremsklotz schlechthin ist, der die aktuelle Generation ausbremst, trotz positiver Aspekte wie Fan-Service, Legacy-Support und Marketingversprechen.
Cross-Gen als strukturelles Entwicklungsproblem
Im Podcast wurde betont, dass die parallele Entwicklung für PS4 und PS5 aus wirtschaftlicher Sicht nachvollziehbar sei – die PS4 verfügt weiterhin über eine große installierte Basis. Allerdings habe diese Strategie technische Konsequenzen. Entwickler müssten Designentscheidungen häufig an der schwächeren Hardware ausrichten.
Konkret bedeutet das:
- Grafik-Features wie Raytracing können zwar integriert werden, müssen aber skalierbar bleiben.
- KI-Systeme oder komplexe Simulationen dürfen die Ressourcen der PS4 nicht überfordern.
- Asset-Qualität und Performance-Ziele orientieren sich oft an der Mindestanforderung.
Das Ergebnis sei, so die Diskussionsrunde, eine Generation, die ihr volles Potenzial bislang nur punktuell ausschöpft. Diese Beobachtung wird nicht nur von Insidern und Experten, sondern auch von den Spielern selbst geteilt.
Die HDD-Frage als limitierender Faktor
Ein besonders technischer Aspekt der Diskussion war die Speicherarchitektur. Die mechanische Festplatte der PS4 wurde als wesentlicher Flaschenhals beschrieben. Während die PS5 mit ihrer SSD schnelle Datenströme und nahezu verzögerungsfreies Asset-Streaming ermöglicht, müssen Entwickler bei Cross-Gen-Titeln weiterhin Rücksicht auf die langsamere I/O-Struktur der PS4 nehmen.
Das beeinflusst unter anderem:
- Leveldesign und Weltstruktur
- Asset-Streaming in offenen Spielwelten
- Ladezeiten und Übergänge
Im Podcast wurde argumentiert, dass insbesondere die Speicherarchitektur – also die HDD der PlayStation 4 – Innovationen stärker begrenzt habe als reine GPU- oder CPU-Leistung. Der Abstand dürfte künftig noch deutlicher werden, wenn neue Hardware wie die PlayStation 6 konsequent auf moderne I/O- und Streaming-Konzepte ausgelegt ist, Entwickler jedoch weiterhin entscheiden müssen, ob sie ältere Plattformen aktiv mitbedienen oder vollständig hinter sich lassen.
Perspektive: PS6 und Xbox Project Helix
Mit Blick auf kommende Hardware – insbesondere die PlayStation 6 und das intern diskutierte Xbox-Projekt „Magnus“ – wurde die These aufgestellt, dass sich diese Situation deutlich entspannen könnte.
Sobald die PS4 vollständig aus der aktiven Entwicklungsplanung verschwindet, könnten neue Titel konsequent auf moderne Speicherarchitekturen, Raytracing-Leistung und KI-Funktionalitäten ausgelegt werden. Auch PC-Versionen würden profitieren, da die technische Mindestanforderung steigen dürfte und weniger Rücksicht auf stark limitierte Alt-Hardware genommen werden müsste.
Strategischer Übergang bei Sony
Im Podcast wurde zudem angemerkt, dass Sony bereits damit begonnen habe, die PS4 schrittweise auslaufen zu lassen. Die Unterstützung neuer Titel nimmt ab, während Marketing und Kommunikation stärker auf aktuelle und kommende Hardware ausgerichtet sind.
Die Diskussion kommt zu dem Schluss, dass nicht allein die Rohleistung neuer Konsolen über den „Next-Gen“-Eindruck entscheidet, sondern die Frage, ob alte Plattformen die Designfreiheit moderner Spiele weiterhin einschränken.
Kernthese der Runde: Erst wenn die Cross-Gen-Phase endet, könnten PS6 und kommende Xbox-Hardware ihr tatsächliches Potenzial entfalten, nicht nur auf dem Papier, sondern im Spieldesign selbst.
Was meint ihr? Ist Cross-Gen eine wirtschaftliche Notwendigkeit oder bremst es echte Innovation?

Totaler Schwachsinn Titel wie Stellar blade wurden nur für die ps5 entwickelt und sehen grottig aus im Vergleich was die ps5 leisten kann!
Und es wurde direkt von Sony entwickelt!
Totaler Schwachsinn der Kommentar, vor allem wenn man sich (wie so oft heutzutage) nicht informiert, bevor man man was kommentiert. Stellar blade würde ursprünglich als Project eve für PS4 angekündigt. Daher sicherlich die Wurzeln der Technik.
Sony ist auch kein Entwickler dieses Spiels, sondern nur Publisher.
Bitte nicht immer uninformierte Sachen ins Netz ablassen.
Blödsinn, so viel erscheint da jetzt nicht mehr. Also gerade die großen Titel erscheinen nur noch für die PS5. Dann könnte man auch sagen, die Switch 2 bremst die anderen Konsolen aus. Man muss aber immer noch betonen, wie gut die PS4 Games aussehen und laufen. Gerade auf der Pro.
Stimme ich zu aber ich finde es gibt einfach zu viele gute Titel wie die alten Sao spiele die einfach nur auf der ps4 laufen die sollten auch ein Comeback haben und das ist nur ein Beispiel