PS4 im April erfolgreicher als die PS5, weil Konsolen fehlen

Inzwischen wandelt sich die knappe Verfügbarkeit der PS5 zu einem echten Paradoxon, wodurch sich die PlayStation 4 inzwischen wieder besser verkauft.

Das zeigen die aktuellen Verkaufscharts aus England, wo im April insgesamt über 90.000 Konsolen verkauft wurden. Die erfolgreichste Konsole ist dabei die Nintendo Switch, gefolgt von der Xbox Series, PlayStation 4 und erst dahinter die PlayStation 5. Dies ist alleinig dem Umstand geschuldet, dass es im April so wenig PS5 Konsolen wie nie zuvor seit dem Launch im November gab. An der Nachfrage liegt es jedenfalls nicht, denn diese ist weiterhin ungebrochen.

Mit eine Rolle dürfte dabei die Situation am Suez-Kanal spielen, wo im März ein riesiges Frachtschiff hängen geblieben ist. Seitdem warten viele Händler auf ihre Produkte, was sich umgehend in den Wochen danach auswirkte. Wann das riesige Containerschiff in Europa eintrifft, ist indes weiterhin unklar.

Sony will Produktion erhöhen

Dass die PS5 auch 6 Monate nach ihrem Launch kaum irgendwo erhältlich ist, liegt insbesondere an der weltweiten Nachfrage nach Chips und Halbleitern, die in fast jeder Branche knapp sind. Sony hat sich zwar schon auf diese besondere Situation eingestellt und versucht die Produktion der PS5 anzupassen, dies wird allerdings einige Monate dauern.

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Für das kommende Jahr soll zudem auch ein Hardware Re-Design der PS5 auf dem Plan stehen, um so der Krise weiter entgegenzuwirken.

Bis dahin bleibt einfach nur zu hoffen, dass man bei einem der wenigen PS5 Drops mal Glück hat.

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