Sony schließt das Geschäftsjahr 2025/26 mit einem operativen Rekordgewinn in der Gaming-Sparte ab. Während die Hardware-Verkäufe der PlayStation 5 deutlich sinken, retten digitale Dienste und Drittanbieter das Ergebnis. Ein Vorbote auf das, wohin sich PlayStation entwickelt.
Die PlayStation 5 hat ihren Zenit endgültig überschritten. Sony meldet für das Geschäftsjahr 2025 einen Absatz von 16 Millionen Einheiten, was einem Rückgang von 2,5 Millionen im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Besonders das vierte Quartal schwächelte mit nur 1,5 Millionen verkauften Konsolen massiv, obwohl die jüngste Preiserhöhung erst darauf griff. Die installierte Basis steht nun bei 93,7 Millionen Geräten.
Digitale Dienste kompensieren Bungie-Abschreibungen
Das Segment Game & Network Services erwirtschaftete einen operativen Gewinn von 463,3 Milliarden Yen. Das ist ein Plus von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dieser Erfolg ist primär auf gestiegene Einnahmen im PlayStation Network und Verkäufe von Third-Party-Titeln zurückzuführen. Ohne diese Puffer sähe die Bilanz vermutlich düsterer aus. Das Studio Bungie belastete das Ergebnis durch Wertberichtigungen in Höhe von 120,1 Milliarden Yen schwer.
Der Trend zum digitalen Konsum verfestigt sich zudem weiter. Von den 317,9 Millionen verkauften Software-Einheiten entfielen 78 Prozent auf Downloads. Die monatlich aktiven Nutzer im PlayStation Network stiegen leicht auf 125 Millionen Konten. Sony profitiert hier von einer loyalen Basis, die trotz weniger Hardwarekäufe kontinuierlich Geld im Ökosystem lässt.

Investitionen in die nächste Generation
Für das kommende Geschäftsjahr 2026 prognostiziert Sony einen Umsatzrückgang von 6 Prozent. Grund dafür ist die Erwartung weiter sinkender Hardware-Zahlen. Der operative Gewinn soll dennoch um 30 Prozent steigen, da die massiven Einmalbelastungen durch Bungie wegfallen. Gleichzeitig fließen Mittel in die Entwicklung der Nachfolge-Plattform – PS6. Eben nicht nur Stillstand.
Zusammenfassung:
- Release-Zeitraum: Fiskaljahr 2025 (Ende 31.03.26).
- Hardware-Absatz: 16 Mio. PS5-Einheiten (Gesamt: 93,7 Mio.).
- Software-Zahlen: 317,9 Mio. Einheiten, davon 78 % Digital-Anteil.
- Sondereffekte: 120,1 Mrd. Yen Abschreibung auf Bungie.
- Prognose FY2026: Fokus auf First-Party-Releases und Vorbereitung der nächsten Plattform-Generation.
Das System PlayStation funktioniert mittlerweile auch ohne Hardware-Hype, solange die Nutzer brav ihre Abos zahlen und Bungie nicht noch mehr Geld verbrennt. Es ist ein kleiner Blick in die Zukunft, der uns zeigt, dass Sony auf dem Weg in ein reines Serviceunternehmen ist, in der Hardware nur noch ein Kostenfaktor darstellt.
Finde das sehr beachtlich & freue mich darüber, dass Menschen trotz herrschenden politischen und daraus resultierenden wirtschaftlichen Zuständen in ihre Leidenschaft investieren, um sich etwas gutes zu tun. Alleine aus diesem Aspekt heraus kristallisiert sich, dass die PS5 neben der grundsoliden Hardware, Leistung & Spieleangebot einfach etwas ganz besonderes für den Gamer in Zeiten wie diesen ist.
Ich hoffe, dass das künftige Games Lineup wie bspw. GTAVI die Hardwareabsätze nochmals pushen wird oder auch aufzeigt, dass ein Midgen Refresh wie die aktuelle PS5 Pro innerhalb ihrer Sinnhaftigkeit & Mehrwert weiter etablieren wird.
Ich denke sie werden mit der PS5 die guten Zahlen der PS4 überbieten, so 120 mio. könnten durch zb. GTA VI drin sein, die PS4 steht bei 117 mio.
Das ist schon beachtlich wenn man die schlechtere weltwirtschaftlichen Bedingungen und damit die wesentlich schlechtere ausgangslage seit PS5 release berücksichtigt.
Aber interessant was für ein playfront typischer artikel das wieder ist. Es geht einfach nicht ohne reißerische Kommentare und Meinungen.
„Das System PlayStation funktioniert mittlerweile auch ohne Hardware-Hype, solange die Nutzer brav ihre Abos zahlen und Bungie nicht noch mehr Geld verbrennt.“
Eure Artikel lesen sich teilweise wie private kommentare von manchen Facebook accounts.
Laut KI zählt das was ihr macht aber trotzdem noch zum Journalismus.
„Ja, das ist immer noch Journalismus, allerdings eine spezielle Form: der Meinungsjournalismus oder Boulevardjournalismus. In der Fachwelt wird die Grenze dort gezogen, wo journalistische Handwerksregeln (wie Faktentreue) verlassen werden.“
Wobei es auch öfters Probleme mit Faktentreue gibt.