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PS5-Preisschock: Insider erklärt aktuelle Generation für beendet

Laut Insidern ist die PS5-Ära wirtschaftlich beendet. Sony erhöht Preise drastisch wegen RAM-Knappheit. Warum du jetzt besser auf die PS6 warten solltest.

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Mark Tomson
Als Inhaber und Managing Director von PlayFront.de prägt Mark Tomson die Vision einer unabhängigen Berichterstattung über die Welt von PlayStation. Sein journalistischer Schwerpunkt liegt auf technischen...

Ein prominenter Branchen-Insider erklärt die aktuelle Konsolen-Generation rund um PS5 und Xbox Series für faktisch beendet. Sony reagiert auf den wirtschaftlichen Druck mit drastischen Preiserhöhungen, die den Fokus nun vorzeitig auf den Release der PS6 verschieben.

Die PS5 und speziell die PS5 Pro sind inzwischen Luxusobjekte. Mit einem neuen Preispunkt von 650 EUR für die Standard-Version und bis zu 900 EUR für die PS5 Pro zieht Sony die Reißleine. Laut Insider-Einschätzungen markiert dieser Schritt das „Soft-Ende“ einer Generation, die ihre ursprünglichen Versprechen von erschwinglichem High-End-Gaming nicht mehr halten kann. Wer bisher nicht gewechselt hat, sollte jetzt direkt auf die PS6 warten.

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Eine Generation auf lebenserhaltenden Maßnahmen

Normalerweise folgt Hardware einem klaren Zyklus: Release zum hohen Preis, Optimierung der Fertigung, Preissenkung für die Masse. Bei der PS5 erleben wir das Gegenteil. Der Insider stellt klar: Diese Generation ist am Ende ihrer strategischen Lebensdauer angekommen. Der übliche Preisverfall findet nicht statt; stattdessen sehen wir eine Teuerungsrate von bis zu 50 % bei einzelnen Modellen seit Launch.

Die PS5 wird damit zur ersten Konsole der Geschichte, die gegen Ende ihres Zyklus signifikant teurer ist als zu Beginn. Das vernichtet das Momentum für Neukunden und lässt die Verkaufszahlen vermutlich stagnieren.

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Warum die PS5 als „Schönwetter-Konsole“ scheitert

Die Architektur der PS5 wurde in einer Phase des wirtschaftlichen Überflusses entworfen. Sie ist groß, materialintensiv und teuer in der Logistik. In der heutigen Realität – geprägt durch globale Handelszölle, explodierende Energiekosten und die „RAM-Apokalypse“ – ist dieses Design nicht mehr rentabel.

  • RAM-Kosten: Die immense Nachfrage nach Speicher für KI-Server treibt die Preise für Konsolen-Komponenten in die Höhe.
  • Margen-Sicherung: Sony passt sich den bereits hohen Preisen von Microsoft an, um Verluste pro verkaufter Einheit zu vermeiden.
  • Keine Shrinkflation möglich: Während man die PS3 noch „abspecken“ konnte, um sie billiger zu machen, verhindern aktuelle Bauteilpreise diesen Weg bei der PS5.

Alles auf die PlayStation 6

Da die PS5 preislich nicht mehr in den Massenmarkt drückt, verschiebt sich der Fokus bei Sony intern. Ziel ist es nun, die PS6 so schnell wie möglich auf den Markt zu bringen. Die nächste Konsole muss grundlegend anders konzipiert werden:

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  1. Effizienz statt Protz: Ein kompakteres Design, um Material- und Versandkosten zu senken.
  2. Kostensicherheit: Eine Architektur, die auch bei volatilen Rohstoffpreisen stabil produziert werden kann.
  3. Neustart: Die PS6 soll die „verlorene Generation“ der PS5-Holdouts (Spieler, die noch immer auf der PS4 hängen) endlich abholen.

Interessant ist der Blick zurück: Die 600 EUR der PS3 aus dem Jahr 2006 entsprächen heute kaufkraftbereinigt etwa 971 EUR. Technisch gesehen ist die PS5 Pro mit 900 EUR also immer noch „günstiger“ als eine PS3 zum Launch. Doch der psychologische Effekt ist verheerend: Die Gaming-Konsole wandelt sich vom erschwinglichen Spielzeug zum ernsthaften Investment, das preislich mit Gaming-PCs konkurriert – ohne deren volle Utility zu bieten. Die ehrliche Empfehlung des Insiders ist trocken und direkt: Haltet eure PS4-Hardware am Leben. Ein Upgrade auf die PS5 oder PS5 Pro zu diesen Preisen ist unvernünftig, es sei denn, man kann absolut nicht auf „GTA 6“ warten.

Es ist davon auszugehen, dass Sony den PS6-Launch beschleunigt, um ein Gerät anzubieten, das von Grund auf für die aktuelle Weltwirtschaft designt wurde. Da Konsolen ihre Preis-Attraktivität verlieren, rückt der PC trotz hoher GPU-Preise aufgrund seiner Vielseitigkeit wieder stärker in den Fokus.

Meine Einschätzung: Wir erleben gerade den historischen Bruch des Konsolen-Versprechens. Die PS5-Generation ist aufgrund externer Faktoren wie der RAM-Knappheit und politischer Zölle wirtschaftlich „verbrannt“. Sony rettet seine Margen durch Preiserhöhungen, verliert aber das Interesse der Massen. Der Insider spricht hier das aus, was vermutlich Sony selbst nicht hören will.

Die PS5 ist nur noch eine Brücke. Der eigentliche Fokus für Hardware-Enthusiasten muss jetzt auf der PlayStation 6 liegen, die hoffentlich die Fehler ihrer „protzigen“ Vorgängerin im Hinblick auf Produktionseffizienz korrigiert.

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Eva Maria Fuchs
15. April 2026 09:30

Ps5 ist noch aktuell.

Mike Markus
14. April 2026 05:27

Was will man da warten? Meint man echt, dass die PS6 günstiger wird!?🤣

Gérard Olivier
13. April 2026 06:53

Ist doch egal.. die games sind eh müll.
Ich bin sehr froh noch ps 2 3 4 zu haben 🙂

Michael Ketting
12. April 2026 02:00

Viel zu billig ☝

Tobias Tatze
11. April 2026 17:30

„Jetzt auf PS6 warten!“
Naja wenn ich mir die Preise aktuell anschaue wirds für die ps6 auch nicht anders aussehen🤷🏻‍♂️🤔

Rene Böse
11. April 2026 10:32

Mittlerweile hat fast jeder ne Ps5. Die Preiserhöhung dient nur dazu den Späteren Preisunterschied zur Ps6 zu rechtfertigen. Die mit sicherheit deutlich teurer sein wird. Denke nicht das sich noch viele ne Ps5 kaufen

Ricardo Beck
10. April 2026 23:52

Ps6 dann 1200 euro

Marcel Priehs
10. April 2026 13:44

Ich kaufe keine veraltete Hardware!

Michael Stuck
10. April 2026 09:36

PC zum zocken is mehr als doppelt so teuer und wird genau wie die PS5 auch teurer!

Tor-Sten
11. April 2026 12:06
Reply to  Michael Stuck

Nur kannst du bei einem PC aufrüsten und musst nicht ständig mit der veralteten Hardware einer neuen Konsole leben. Zudem kann man mit einem PC klein anfangen und dann stetig ausbauen und verbessern, günstigere Preise bei den Spielen und keine Online-Gebühren inklusive. Gaming ist nun mal zum Luxus geworden. Daher kann ein PC auf lange Sicht sogar wirtschaftlicher sein als eine Konsole. Kommt aber ganz auf den eigenen Geschmack, den Geldbeutel und somit auf die Konfiguration an.

Andreas Schermer
10. April 2026 06:33

Ich habe mir letzte Woche erst eine gebrauchte PS 5 gekauft reicht mir

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