PS5 Pro bekommt 2026 neues Grafik-Upgrade – PSSR fliegt raus

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Mark Tomson
Managing Director von PlayFront. Mark Tomson prägt die Vision einer unabhängigen PlayStation-Berichterstattung. Sein Fokus: Technische Analysen, Hardware-Evolution und die strategische Einordnung der Gaming-Industrie. Er steht für...
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PS5 Pro bekommt 2026 ein großes Grafik-Upgrade mit neuem Upscaling-System – als Ergebnis der Sony-AMD-Kooperation Project Amethyst in Vorbereitung auf die PS6.

Die PS5 Pro steht 2026 vor einem bedeutenden technischen Upgrade. Wie Mark Cerny, leitender Architekt bei Sony, ernuet bestätigt, arbeitet man derzeit an einem neuen Upscaling-Verfahren, das die aktuelle PSSR-Technologie auf der Konsole vollständig ersetzen soll. Für Nutzer der PS5 Pro dürfte das eine sichtbare Verbesserung von Bildqualität und Performance bedeuten – und gleichzeitig ein spannender Ausblick auf die Rolle, die Sony in der Weiterentwicklung von AMD-Technologien spielt.

Neues Upscaling für die PS5 Pro – mehr als nur ein technisches Update

Im Gespräch mit Cerny wurde deutlich: Das künftige Upgrade soll einen „fortschrittlichen Upscaling-Algorithmus“ auf die PS5 Pro bringen, der besser performt als PSSR (PlayStation Spectral Super Resolution). Besonders bemerkenswert: Die Umstellung soll für Entwickler vergleichsweise unkompliziert erfolgen – ein Punkt, den Sony explizit betont.

Upscaling ist längst mehr als ein Mittel zum Zweck. Technologien wie DLSS von Nvidia oder FSR von AMD zeigen, welches Potenzial in intelligentem Rendering steckt. Gerade für Konsolen, deren Hardware nicht frei skalierbar ist, bieten Upscaler eine praktikable Möglichkeit, Bildqualität und Bildrate zu optimieren – ohne neue Hardware kaufen zu müssen.

Project Amethyst: Kooperation zwischen Sony und AMD trägt Früchte

Laut Cerny ist das neue Verfahren ein direktes Ergebnis der Partnerschaft zwischen Sony und AMD im Rahmen von Project Amethyst. Das 2023 gestartete Forschungsprojekt zielt auf neue Ansätze im maschinellen Lernen für Grafikverbesserung, insbesondere durch Convolutional Neural Networks (CNNs). Während Sony seine Expertise in Spieldesign und Hardware-Optimierung einbringt, nutzt AMD das Wissen für seine Radeon-RX-GPU-Serie – darunter das aktuelle FSR 4.

Spannend ist laut Cerny, dass FSR 4 teilweise auf Erkenntnissen aus Project Amethyst basiert. Sony habe AMD bei der Simulation realistischer, detailreicher Spielwelten unterstützt – ein Aspekt, der in der Forschung bislang oft zu kurz kam. Die Erkenntnisse kommen beiden Seiten zugute, bleiben jedoch nicht proprietär, sondern stehen auch anderen AMD-Partnern offen.

Für Besitzer der PS5 Pro ist das geplante 2026er-Upgrade ein starkes Signal: Sony plant nicht nur kosmetische Verbesserungen, sondern greift tief in die technische Struktur ein – mit offenem Austausch und sichtbarer Wirkung. Sollte das neue Upscaling halten, was es verspricht, wäre es ein echter Mehrwert für das bestehende Hardware-Ökosystem.

All das dient der Vorbereitung der PS6, über die Cerny und AMD bereits am gestrigen Dienstag gesprochen haben und die den endgültigen KI-Durchbruch bedeuten soll.

Was meint ihr: Ist Upscaling der neue Game-Changer für Konsolengrafik – oder doch nur ein Kompromiss?

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2 Comments
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Miti
7. Juli 2025 16:12

Upscaling ist immer schlecht. Sowas nutzt man nur wenn die Hardware zu schlecht ist und keine Leistung bringen kann. Es ist mir bis heute ein Rätsel warum so beschissene Hardware in der PS verbaut wird. Anstatt das Gehäuse nicht so kompakt zu bauen sollte man sich mehr an einem PC orientieren. Es könnte locker eine 3080ti oder 4070 in Konsolen verbaut werden ohne den Preis in den hohen Bereich zu treiben. Bei der Absätzen wäre das ein leichtes. Konsole ist einfach Scheiße im Gegensatz zu PC

Rob
9. Juli 2025 22:55
Reply to  Miti

Komplett falsche Ansicht @Miti. Konsolen Gaming hat sich nie mit PC gaming vergleichen lassen. Hinter dem modernen upscaling in Kombination mit intelligenter KI werden neue Technologien erreicht die in dieser Form noch nicht existiert haben. Besonders auf Konsolen ist das wichtig weil damit flüssiges Spielen gewährleistet ist mit variablen Refreshraten. Heißt, detaillreiche und sehr leistungsorientierte Spiele können ohne „große Kosten“ für Nvidia Grafikkarten gespielt werden. Eine Rtx 3080ti oder 4070 ist immer noch verhältnismäßig sehr teuer und würden den Verkaufspreis der PS6 samt kompletter Hardware sprengen. Es ist einfach so, dass Konsolen einen ganz anderen Ansatz verfolgen. Bestes Beispiel ist hier die nintendo switch 2, für die man sogar speziell einen individuellen Grafikchip entwickelt hat. Diese Ideen haben alle einen tiefgründigen Sinn.

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