Sony wird die „Enhance PSSR Image Quality“-Einstellung der PS5 Pro nicht kontinuierlich auf neuere Versionen des KI-Upscalers aktualisieren, um eine konsistente Nutzererfahrung bei nicht optimierten Spielen zu gewährleisten.
Die manuelle Zuschaltfunktion für PlayStation Spectral Super Resolution (PSSR) bleibt technisch auf einem fest definierten Stand fixiert, auch wenn Sony im Hintergrund neuere Netzwerk-Parameter für aktuelle Software-Releases entwickelt. Dies bestätigte System-Architekt Mark Cerny in einem Interview mit Digital Foundry. Während neuere Spiele direkt mit PSSR 2.0 oder künftigen Iterationen ausgeliefert werden, dient der „Enhance“-Toggle lediglich als statische Verbesserung für Titel, die keinen nativen Patch der Entwickler erhalten.
Manuelle Aktivierung statt System-Automatik
Die Entscheidung gegen automatische Updates des „Enhance“-Features begründet Cerny mit der Planbarkeit für die Community. Da die KI-Skalierung je nach Spiel unterschiedliche Artefakte oder visuelle Ergebnisse liefern kann, sollen Spieler sich auf feste Erfahrungswerte verlassen können. Würde Sony die Parameter im Hintergrund wiederholt ändern, ließen sich keine verlässlichen Empfehlungen aussprechen, für welche Spiele der Toggle einen echten Mehrwert bietet und wo er das Bild eventuell verschlechtert.
Spieler müssen die Funktion daher fallweise prüfen. Für Titel ohne explizites „Pro Enhanced“-Label bleibt sie ein optionales Werkzeug, das nicht mit der allgemeinen System-Software mitwächst.
PSSR 2.0 erfordert aktiven Entwickler-Support
Im Gegensatz zur allgemeinen Bildverbesserung steht die Version PSSR 2.0. Diese wird nicht durch das Betriebssystem erzwungen, sondern muss von den Entwicklerstudios aktiv implementiert werden. Laut Cerny haben bereits knapp ein Dutzend Spiele Backend-Updates erhalten, um den älteren PSSR-Code durch die Version 2.0 zu ersetzen.
- Patch-Aufwand: Cerny bezeichnet den Prozess der nachträglichen Implementierung als „mühsam“.
- Entwickler-Hoheit: Ob ein älteres Spiel von PSSR 2.0 profitiert, liegt allein im Ermessen der Studios.
- Status Quo: Spiele, die bereits auf der Liste für PSSR 2.0 stehen, wurden vor dem letzten System-Update durch die Entwickler angepasst.
In der PC-Welt ist das manuelle Austauschen von DLL-Dateien üblich, um ältere Spiele mit neueren Upscaling-Algorithmen zu füttern. Sony wählt den konservativen Konsolen-Weg: Stabilität geht vor Aktualität. Das verhindert zwar „Verschlimmbesserungen“ durch ungetestete KI-Updates in alten Titeln, bedeutet aber auch, dass die Kluft zwischen nativ optimierten PS5 Pro-Spielen und dem Rest der Bibliothek technisch weiter wachsen wird.
Für Besitzer einer PS5 Pro bedeutet das: Wer maximale Bildqualität will, bleibt auf die Release-Politik der Entwickler angewiesen. Der „Enhance PSSR“-Toggle ist kein Allheilmittel, das alte Spiele automatisch auf das Niveau aktueller Top-Titel hebt, sondern ein statisches Hilfsmittel. Erwartet keine Wunderheilung für eure Backlog-Titel durch System-Updates; die beste Bildruhe gibt es weiterhin nur dort, wo ein dedizierter Pro-Patch vorliegt.

Manca solo il frame generation
Erscheint mir als sinnvoll integrierte, wohl überlegte Vorgehensweise, um unnötige systemseitige Anpassungen im Nachhinein zu umgehen und das entwicklerseitige Investment zu fördern. Solange das Resultat mir das liefert, was es seit Release des Updates tut, bin ich dahingehend sehr zufrieden.
Was das aktualisierte PSSR mit sämtlichen von mir getesteten Games tut, ist im Konsolenbereich schlicht & ergreifend wegweisend, für PC Gamer ist das sicher nichts neues, doch ich persönlich begrüße die Entwicklung auf meiner Playstation Konsole. Spiele wie Silent Hill f sehen mittlerweile so gut aus, wie ich es auf einer Heimkonsole nie für möglich gehalten habe, es übertrifft die Quality Settings der PS5 Version und läuft hierbei gleichzeitig in 60 Bildern je Sekunde, Rise of the Ronin profitiert bei Nutzung von PSSR von einer Entlastung der GPU (und letztlich der CPU), was sich durch nun beinahe nicht mehr vorhandene Microruckler innerhalb der Open World & größeren belebten Städten äußert, zusätzlich wird die recht niedrige interne Auflösung des Performance Mode durch AI auf visuell sehr attraktive 4K Auflösung hoch gerendert bzw. skaliert.
Diese Games alleine sehen aus wie ausgewechselt, PSSR auf der PS5 Pro ist meiner Meinung nach ein voller Erfolg und ein richtiger Gamechanger, im wahrsten Sinne des Wortes.