Der Black Friday hat die PlayStation-Welt einmal mehr auf den Kopf gestellt. Während die PS5 Slim in beiden Varianten deutlich reduziert wurde, war die PS5 Pro der heimliche Star bei den Spielern. Bei Amazon ist die High-End-Konsole in ersten Regionen ausverkauft. Kein Wunder bei einem Bestpreis von zeitweise 679 Euro.
Die Situation zeigt zwei Dinge: Erstens ist die Nachfrage nach PlayStation-Hardware 2025 ungebrochen hoch. Zweitens rückt die PS5 Pro stärker in den Fokus, weil sie technisch klar mehr Zukunftssicherheit bietet, während die Slim-Modelle primär den Massenmarkt bedienen. Für Sony ist das ein Glücksfall – Käufer, die bislang zögerlicher überlegt haben, greifen nun eher zur leistungsstärksten Konsole im Portfolio.
PS5 Pro Unterschiede
Die PS5 Pro unterscheidet sich nicht nur in Nuancen vom Basismodell. Der überarbeitete GPU-Block liefert rund zwei Drittel mehr Rechenkerne und eine spürbar höhere Speicherbandbreite. In der Praxis bedeutet dies blockfreie 4K-Ausgabe, weniger Kompromisse bei Effekten und stabile Framerates in Titeln, die auf der ursprünglichen PS5 häufiger ins Schwitzen kommen. Spiele wie Ghost of Yōtei oder Battlefield 6 zeigen bereits, wie groß die Differenz im Detailgrad sein kann, wenn Entwickler ihre PS5 Pro-Patches sauber anpassen.
Sonys KI-Upscaling-Lösung PSSR verleiht der Diskussion eine zusätzliche Note. Im Gegensatz zu klassischen Checkerboard-Methoden analysiert das System komplette Pixelkontexte und rekonstruiert Details, die nah an nativem 4K liegen. Das reduziert Renderkosten massiv, ein wichtiger Hebel, da immer mehr Spiele Raytracing nicht nur als Bonus, sondern als festen Bestandteil der Grafikgestaltung nutzen. Im kommenden Jahr folgt die Implementierung von PSSR2.
Der Verzicht auf ein internes Laufwerk bleibt natürlich ein Kompromiss. Wer physische Spiele kaufen will, benötigt das 79 EUR-Addon. Für den digitalen Markt ist das aber kaum ein Bremsklotz, vor allem, wenn der Preis gerade so tief fällt, wie wir ihn jetzt erleben.
Für Sony hat der Black Friday die Nachfrage nach der PS5 Pro stärker befeuert als jede Kampagne. Und die Händler setzen mit dem heutigen Cyber-Monday-Preis den letzten Impuls. Noch heute gibt es die PS5 Pro mit einem anständigen Rabatt.


Absolut verdient,
im Konsolenbereich gibt es technisch und zu diesem Preis nichts vergleichbares. Ich hoffe, dass das die Verkäufe nochmal so richtig angetrieben hat & dass die PS5 mit der Pro noch mindestens für die beiden kommende Jahre sich stabil etablieren lassen wird.
Ich sehe für meine Bedürfnisse immer noch nicht genügend Vorteile, von der PS5 auf die PS5 Pro zu wechseln, zumal ich trotz Rabatten mit Laufwerk immer noch über 700 Euro hinlegen müsste. Verkaufe ich dann die PS5 für 200-300 Euro, sind es immer noch mindestens 400 Euro für was? Bei 200 Euro würde ich vielleicht schwach werden, aber 400 sind es mir nicht wert. Ich hätte dann mehr FPS im Qualitätsmodus, aber ich sehe und fühle bei 30 oder 60 FPS eh keinen Unterschied, solange die Framerate nicht stark einbricht, also spiele ich sowieso schon immer im Grafikmodus, weshalb ich keinen großen Vorteil mit der PS5 Pro hätte.
Kann ich nachvollziehen!
Ich bin mit der PS5 Pro am 07.11.2024 in die Playstation Welt eingestiegen und ich würde mir dreiundzwölfzig mal überlegen, insofern ich bereits eine PS5 besitzen würde, ob ich das Upgrade zu diesem Preis durchführe.
Zum Start der nächsten Generation mache ich es ähnlich, das Basismodell wird nicht angerührt, ich steige mit der PS6 Pro ein, weil die Vorteile offensichtlich auf der Hand liegen.
. . . und ehrlich gesagt sehe ich da für Dich auch nicht signifikante Vorteile. Ein Minimum von 60 Bildern je Sekunde ist für mich & ein ordentliches Spielgefühl absolut verpflichtend. Ich bin da mittlerweile so feinfühlig, dass ich Schwankungen von wenigen Frames bereits als störend empfinde, das geht so weit, dass ich mein Spiel abbreche. Oblivion Remastered & Metal Gear Solid Delta sind für mich unspielbare Erlebnisse, während andere Spieler dahingehend völlig resistent sind oder es ihnen erst gar nicht auffällt.
Subjektives Empfinden.
Solltest Du wie ich ein „Enthusiast“ (passt die Bezeichnung?) sein und Wert auf das Maximum an möglicher Qualität im Konsolenbereich legen, einen entsprechenden TV besitzen (min. 120Hz Display, VRR) & das nötige (Klein-) Geld auf der Seite haben (wer hat das heute schon?) dann kannst Du Dir das nochmal in Ruhe überlegen, weil erst dann kommt der Benefit zu tragen.
An Deiner Stelle würde ich vermutlich passen & auf die nächste Generation warten.
In jedem Fall halte ich nochmal fest, dass beide Geräte einfach tolle Maschinen für den jeweiligen Geldbeutel & Bedarf sind.
Ich spiele seit über 30 Jahren Videospiele und habe etliche Konsolen und Handhelds zuhause, von Retro bis modern, ich würde mich daher schon als Enthusiast bezeichnen. Am nötigen Kleingeld liegt es auch nicht, aber ich möchte mein Geld trotzdem für mich sinnvoll ausgeben. Damals bei der PS4 Pro habe ich gerne bei der TradeIn-Aktion von Gamestop 100 Euro bezahlt (waren es 100?) und meine alte PS4 bei GameStop gegen eine PS4 Pro eingetauscht. Aber 400-500 Euro für die PS5 Pro zahlen, wenn ich die PS5 verkauft habe, ist schon hart. Wenn du so empfindlich auf FPS reagierst mag das ja relevant sein, aber sonst ist mir das zu krass? Für 400-500 Euro fallen mir so viele Dinge ein, die für mich sinnvoller sind^^
Aber wo wir gerade bei unnötig Geld ausgeben sind: Ich habe hier noch eine PS Portal 30 Jahre Edition rumliegen, noch nicht geöffnet. Warum ich die gekauft habe, weiß ich bis heute nicht 😀 Dass ich selbst gekaufte Spiele ohne PS+ Abo nicht spielen kann, ist doch Kacke! Wäre das nicht der Fall, hätte ich sie längst ausprobiert.