Ein neuer Insider-Bericht prognostiziert den Launch der PS6 für Ende 2028 zu einem potenziellen Endkundenpreis von mindestens 1.000 US-Dollar. Die anhaltende Preisvolatilität auf den weltweiten Märkten für Speicherchips und Halbleiter-Komponenten zwingt Sony angeblich zu diesem drastischen Strategiewechsel.
Der 2028-Report: Ursachen der mutmaßlichen Verzögerung
Der bekannte Branchen-Insider Nash Weedle bringt das Jahr 2028 ins Spiel – ein Jahr später, als die meisten bisherigen Marktprognosen für den Generationswechsel veranschlagt hatten. Als Hauptgrund nennt der Bericht die explodierenden Beschaffungskosten für DRAM und NAND-Flash-Speicher. Um die gewohnte Leistungssprung-Erwartung einer neuen Konsolengeneration zu erfüllen, verbaut Sony traditionell High-End-Komponenten. Diese sind derzeit auf dem Weltmarkt so teuer, dass eine Veröffentlichung im Jahr 2027 die Hardware-Marge komplett vernichten würde. Sony müsste pro verkaufter Einheit massiv draufzahlen.
Die Logik hinter dem Aussitzen der Krise hinkt jedoch. Aktuelle Wirtschaftsprognosen für die Halbleiterbranche zeigen für 2027 keine Entspannung, sondern eine Verschärfung der Verknappung. Für 2028 wird bestenfalls eine Stabilisierung der Preise auf hohem Niveau erwartet. Ein plötzlicher Preissturz für Hardware-Komponenten ist unrealistisch. Die aktuellen Produktionskosten sind die neue Normalität.
Logistischer Gegenwind: Warum Konsolen-Launches starre Konstrukte sind
Gegen eine kurzfristige Verschiebung des PS6-Launches spricht die fundamentale Trägheit der Lieferketten. Verträge mit dem Chip-Zulieferer AMD über die Fertigung der Custom-APUs werden Jahre im Voraus finalisiert. Wafer-Kapazitäten bei Foundries wie TSMC müssen langfristig gebucht und bezahlt werden.
Ein Konsolen-Launch lässt sich nicht wie ein Software-Titel per Patch verschieben. Wenn die Verträge für 2027 stehen, rollt die Produktion an. Ein künstlicher Stopp blockiert Lagerkapazitäten und vernichtet Kapital. Das Risiko von Hardware-Leaks steigt mit jedem Monat, den fertige Silizium-Chips in den Lagern liegen.
Zudem zieht eine Verschiebung der Hardware einen logischen Rattenschwanz bei der Software nach sich. Die hauseigenen PlayStation Studios entwickeln ihre Next-Gen-Projekte punktgenau auf das Launch-Fenster hin. Werden diese Spiele verschoben, fehlen Sony die Einnahmen. Werden sie für die alte PS5-Hardware gebracht, bremst das den technologischen Fortschritt. Ein Dilemma.
Das Subventions-Modell
Sollte der Preispunkt von 1.000 US-Dollar für die stationäre PS6 der Realität entsprechen, muss Sony das Ökosystem radikal umbauen. Der Bericht nennt hier zwei Hebel: die Einführung eines günstigeren Handheld-Begleiters# und die endgültige Eliminierung physischer Medien. Ein Handheld für 400 bis 500 US-Dollar könnte als günstigere Einstiegsdroge dienen, um die Spielerbasis im PlayStation-Netzwerk zu halten.
Der Verzicht auf ein optisches Laufwerk bei der Hauptkonsole spart wiederum nicht nur direkte Herstellungskosten. Er schaltet den klassischen Einzelhandel als Zwischenhändler komplett aus. Jeder Spielekauf wandert damit zu 100 Prozent durch den PlayStation Store, was die digitale Marge pro verkauftem Titel maximiert. Zusammen mit weiteren Preiserhöhungen bei PS Plus soll so der Verlust der teuren Hardware querfinanziert werden. Der Spieler zahlt am Ende so oder so.
Die Gerüchte zeigen vor allem eines: Der klassische 500-Euro-Konsolenzyklus ist tot. Für PC-Spieler sind vierstellige Beträge für Grafikkarten längst Alltag, Konsolenspieler müssen sich bei der PS6 wohl auf ähnliche Dimensionen einstellen. Wer die Next-Gen zum Launch will, sollte das Sparen nicht aufschieben. Bis 2028 bleibt zumindest genug Zeit dafür.

Die Frage ist, wer das Zeug noch kauft, wenn Sony mit der aktuellen Strategie weitermacht.
Sorry Leute, erst 2030 Kommt Sie raus die Ps6, solange könnt ihr euch darauf verlassen das Sony über alles seine Hände aufhalten wird um euch das Geld aus der Tasche zu ziehen 😉😜😂😂
Daniel Gernhardt wenn du schon was sagst dann aber richtig, und nur die Leute kaufen sich die Ps6 die digitale geil sind, und der Rest verzichtet drauf.
Die PlayStation 6 wird voraussichtlich zwischen Ende 2027 und 2029 auf den Markt kommen. Branchen-Insider und Leaker gehen nach aktuellen Berichten überwiegend von einer Veröffentlichung im Jahr 2027 oder 2028 aus. Einige Marktanalysten rechnen aufgrund der starken Verkaufszahlen der PS5 jedoch mit einem späteren Start um 2029.
1000 $ für einen primitiven Plastikklotz ohne Laufwerk, die Gier dieses Konzerns ist echt grenzenlos.
John Baier ein Plastikklotz mit Spieleverleih
Das kann ich mir gleich einen pc kaufen
Sony schießt sich selbst ins aus wenn keine Spiele Discs mehr hergestellt werden
Dann steig ich wieder auf PC um wenn die ps5 Pro später nicht mehr unterstützt wird..
Dann bleib ich lieber beim PC – schon alleine wegen der Disk-Thematik.
Hab die letzten Jahre playsi gespielt aber ich mag sie Firma Sony nicht. 1000€ wäre ich nicht bereit zu zahlen und schon dreimal nicht wenn’s keine CDs gibt.
1.999,99 €!! 😲😃😎👍
Interessiert mich nicht mehr
Wenns nur digital ist, bin ich eh raus 🤷🏻♂️