Sony scheint beim PS5 Low-Power-Mode mehr zu tun, als es offiziell vorgibt. Laut neuesten Informationen des Insiders Moores Law Is Dead drängt Sony Entwickler zunehmend, ihre Spiele für niedrigen Energieverbrauch zu optimieren, und das könnte einen klaren Blick auf den vermuteten PS6 Handheld ermöglichen.
Low-Power-Mode: Mehr als nur Energie sparen
Entwickler berichteten von E-Mails und Tutorials, die sie direkt von Sony erhalten haben. Darin wird explizit empfohlen, die Bildrate von 60 FPS nicht einfach zu halbieren, um Strom zu sparen. Stattdessen sollen sie Auflösungen reduzieren und die CPU-Auslastung optimieren. Das sogenannte Razer CPU Utility, ein Tool für Entwickler, hilft, Threads zu analysieren und Engpässe zu minimieren.
Sony bereitet Spiele auf die Hardware des PS6 Handhelds vor. Der Low-Power-Mode fungiert als eine Art „Trojanisches Pferd“ – ein Rückwärtskompatibilitätsmodus, der sicherstellt, dass PS5-Spiele auf dem Handheld laufen, selbst wenn Entwickler ihre Titel nicht speziell für die neue Plattform anpassen. Die Theorie kursiert schon länger, schließlich wird kaum ein Spieler seine PS5 freiwillig drosseln, nur um danach mit matschiger Grafik abgespeist zu werden. Nur Hardcore-Ökos machen das freiwillig.
Hinweise auf den PS6 Handheld
Die Entwickler-Infos deuten auf die Architektur des Handhelds hin: Vier Zen-6C Kerne plus zwei Low-Power-Zen-6 Kerne. Das reicht, um aktuelle PS5-Spiele zu betreiben, verlangt aber, dass Spiele nicht übermäßig viele Threads beanspruchen. Genau hier setzt Sonys Low-Power-Mode an. Außerdem spricht die Empfehlung, die Auflösung zu reduzieren statt die Framerate, für ein Display, das wahrscheinlich bei 1080p liegt, mit Upscaling auf höhere Auflösungen.
Interessant ist auch Sonys offensichtliche Ungeduld: Entwickler, die bisher keine Low-Power-Mode-Unterstützung eingebaut haben, sollen regelrecht per E-Mail gedrängt werden. Das unterstreicht, wie wichtig diese Vorbereitung für den Launch des PS6 Handhelds ist, ein Schritt, der weniger ökologischen Nutzen, sondern primär Kompatibilität und Spielbarkeit sichern soll.
Was bedeutet das für Spieler und Entwickler?
Für Spieler heißt das: Die Übergangsphase zur PS6-Handheld-Generation könnte deutlich reibungsloser verlaufen, da viele PS5-Titel schon voroptimiert sind. Entwickler müssen ihre Games jedoch technisch etwas anpassen, was zusätzliche Arbeit bedeutet. Historisch erinnert das an die Art und Weise, wie Sony bereits PS4-Spiele für die PS5 optimierte, ein kleiner, aber spürbarer Schritt in Richtung neuer Hardware.
Für die Branche ist dies ein frühes Beispiel dafür, wie PlayStation strategisch Low-Power-Modi als Werkzeug für zukünftige Hardware einsetzt. Kein Wunder, dass Sony hier Druck macht, wer möchte schon ein neues Gerät launchen, bei dem die Top-Spiele sofort haken?
In den kommenden Monaten dürften weitere Hinweise auf den PS6 Handheld durchsickern. Entwickler werden zunehmend Tools und Guidelines erhalten, die klar auf die mobile Version der PS6 abzielen. Low-Power-Mode ist damit nicht nur ein kleiner Schalter im Menü, sondern ein entscheidendes Bindeglied zwischen PS5- und PS6-Ökosystem.


Es steht und fällt mit den Spielen die kein Update bekommen wenn sie schlechter laufen als bei vergleichbaren pc handhelds dann wird das nichts. Ich verstehe nicht warum sony nicht ein Schritt weiter geht und selbst eine Emulation schreibt für alte spiele z.b fps boost. Ich merke jetzt doch schon das Asus ally schafft spiele wie alien Isolation mit 60fps bei 1080p die ps4 version läuft nur mit 30fps und nicht mal auf ultra setting egal ob ps5 oder pro