PS6 Handheld: PSSR 3, Performance-Target und Upscaling-Strategie

Sonys PS6-Handheld soll ein Viertel der PS6-Leistung bieten. Alles über 1080p-Target, PSSR 3 Upscaling und mögliche Hardware-Varianten.

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Mark Tomson
Als Inhaber und Managing Director von PlayFront.de prägt Mark Tomson die Vision einer unabhängigen Berichterstattung über die Welt von PlayStation. Sein journalistischer Schwerpunkt liegt auf technischen...

Sony arbeitet nicht nur an der nächsten PlayStation-Konsole, sondern auch an einem entsprechenden Handheld, dessen Leistung derzeit von Insidern diskutiert wird. Der kommende PS6-Handheld wird technisch darauf ausgelegt sein, die identische Spielebibliothek der stationären PlayStation 6 mobil verfügbar zu machen, wobei die Rechenleistung bei etwa einem Viertel der Heimkonsole liegen soll.

Darüber spricht der Insider Moore’s Law Is Dead, der davon ausgeht, dass durch den Einsatz von PSSR 3 trotz reduzierter nativer Auflösung eine Bildqualität erreicht werden kann, die deutlich über bisherigen Low-Power-Lösungen liegt.

Auflösungs-Skalierung im Verhältnis 1:4

Die technische Strategie hinter dem Handheld, der intern teils mit dem Codenamen „Canis“ assoziiert wird, folgt einer simplen mathematischen Logik: Erreicht die PS6-Heimkonsole eine native 4K-Auflösung, wird der Handheld mit einem Viertel dieser Pixelmenge arbeiten, was effektiv 1080p entspricht.

In Titeln, in denen die stationäre Konsole für höhere Raytracing-Settings auf 1800p zurückfällt, würde der Handheld entsprechend von 900p hochskalieren. Falls nötig, sieht die Architektur sogar einen Upscale von 720p vor, um die Frameraten stabil zu halten.

PSSR 3 als entscheidender Qualitätsfaktor

Im Gegensatz zum aktuellen Vergleich zwischen Xbox Series X und Series S verfügt die kommende Sony-Hardware offenbar über einen signifikanten Vorteil in der Upscaling-Technologie. Während die Xbox Series S oft unter einer zu niedrigen Basisauflösung ohne dedizierte KI-Rekonstruktion leidet, soll beim PS6-Handheld die dritte Iteration von PSSR zum Einsatz kommen.

Diese KI-gestützte Technologie ermöglicht es, ein 720p- oder 900p-Signal so aufzubereiten, dass die Bildschärfe auf dem Handheld-Display auch bei anspruchsvollen Titeln – vergleichbar mit aktuellen Resident Evil-Portierungen – erhalten bleibt.

Mögliche Hardware-Varianten: Handheld und Micro-Konsole

Die Architektur des Handheld-Chips („Canis“-APU) könnte Sony zudem eine zweite Marktoption eröffnen. Es ist denkbar, dass die Handheld-Hardware auch in Form einer stationären Micro-Konsole ohne Display („Hockey Puck“) erscheint, wie hier berichtet. Diese könnte als günstigeres Einstiegsmodell fungieren, um die verbliebene PS4-Nutzerbasis zum Umstieg auf die aktuelle Generation zu bewegen. Preislich könnte ein solches Gerät unterhalb des Handhelds angesiedelt sein, während dieser preislich im Bereich von 500 bis 650 US-Dollar vermutet wird.

Die vermuteten Leistungsdaten signalisieren eine Abkehr von eigenständigen Handheld-Ökosystemen wie bei der PS Vita. Der Fokus liegt auf nativer Kompatibilität zur PS6-Bibliothek durch radikale Skalierung der Auflösung bei identischen Spielmechaniken. Der Erfolg dieses Konzepts steht und fällt jedoch mit der Effizienz von PSSR 3, um das Defizit der „Viertel-Performance“ gegenüber der Heimkonsole visuell auszugleichen.

Die Aussagen sind natürlich nicht offiziell, basieren aber auf einer Reihe von Leaks, die Moore’s Law Is Dead in den vergangenen Jahren ziemlich treffsicher vorhergesagt hat.

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Sandro Duryn
7. März 2026 14:24

1080p reichen voll aus, genauso wie 60fps💯%

Crydog
7. März 2026 14:22

Finde ich persönlich nicht gut saß man mobile so das thema ray tracing so pusht da wäre der Fokus auf 1080p und 60fps besser. Ich selber habe mein ps5 auch auf 1080p Signal setzen obwohl mein Monitor 1440p bzw. TV 4k kann. Mir persönlich reichen 1080p aber 720p auch wenn es auf 1080p hochskaliert werden das wird man sehen vielleicht nicht auf den handheld aber spätestens wenn man es per dockingsattion über Fernsehen anschließt dann ja

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