Strauss Zelnick ist keiner, der einfach irgendwas rausposaunt. Wenn der Take-Two-Chef sagt, dass sich die Spielebranche Richtung PC und offene Ökosysteme bewegt, dann hört man zu, vor allem, wenn Sony exakt das Gegenteil versucht. Während die PS5 weiterhin solide läuft und die PS6 bereits im Hintergrund Form annimmt, wirkt Sonys Kurs fast nostalgisch: ein geschlossenes System, optimiert für maximale Kontrolle. Aber passt das noch zur Realität?
Zelnicks Aussage gegenüber CNBC ist nicht revolutionär, aber sie benennt das Offensichtliche. PC-Gaming wächst, Hardware wird flexibler, und dank Steam Deck, ROG Ally und den kommenden PC-basierten Wohnzimmergeräten wie der Steam Machine verschwimmt die Grenze zwischen „Konsole“ und „Computer“. Sony steht mitten in diesem Wandel, und tut gleichzeitig so, als könne man ihn ignorieren.
Offene Systeme ziehen davon und Microsoft rennt vorneweg
Microsoft hat die Zeichen längst verstanden. Offiziell betonen sie weiterhin, dass die klassische Xbox einen Platz hat. Inoffiziell wird aber immer klarer, wohin die Reise geht. Ein Hybridmodell für die nächste Xbox-Generation, vermutlich mit Windows-Unterbau, mehr Freiheit für Entwickler und einem Fundament, das stärker nach PC als nach Konsole riecht.
Das ergibt Sinn. Spiele wachsen, Anforderungen steigen, und Spieler wollen Geräte, die sich anpassen lassen, nicht solche, die fünf bis sieben Jahre eingefroren bleiben. Genau hier liegt der Vorteil des PC, nicht nur technisch, sondern auch ökonomisch. Jeder kann kaufen, upgraden, erweitern. Keine geschlossenen Stores, keine künstlichen Barrieren.
Sony wirkt vor diesem Hintergrund wie der eine Klassiker im Freundeskreis, der „weil es immer so war“ am alten Setup festhält.
Was heißt das für PS5 und PS6?
Dass Sony ihre First-Party-Spiele auf den PC bringt, ist ein Schritt, aber eher ein defensiver, der jüngsten Meldungen zufolge sogar wieder zurückgefahren werden soll. Der PC wird dadurch nicht zur Alternative zur Konsole, sondern zur verlängerten Einnahmequelle. Das Modell funktioniert, aber es ändert nichts daran, dass der Rest der Industrie offener wird, während Sony weiter abschottet.
Ob die PS6 diesen Trend ignoriert oder integriert, weiß außerhalb von Sony niemand. Plausibel ist aber, dass eine zu starre Plattform es zunehmend womöglich schwer haben wird, wenn die Konkurrenz flexibler, günstiger und technisch offener unterwegs ist. Allerdings hat Sonys Modell immer funktioniert und wird es vermutlich auch in Zukunft.
Zelnick übertreibt nicht. Gaming driftet sichtbar Richtung PC, nicht weil Konsolen schlecht wären, sondern weil flexible Systeme schlicht mehr bieten. Die Konsolen-Erfahrung bleibt bestehen, aber sie verliert ihre Monopolrolle. Sony kann es sich nicht leisten, den Wandel komplett auszublenden. Die Frage ist nicht, ob PS5 und PS6 noch relevant sind. Sondern, wie lange sie es bleiben, wenn sie nicht Teil eines offeneren Ökosystems werden.
Was meint ihr? Teilt ihr die Ansichten von Zelnick?


Wenn es in Zukunft nur noch Konsolen Ala Steam Box geben wird hab ich nichts dagegen, aber sie sollten ohne groß konfigurieren zu bedienen sein . Einfach einschalten und los. Keine extra Zahlungen für Multiplayer Spiele mehr zu zahlen, auch nicht schlecht. Es soll nur bezahlbar bleiben. Da Brauch ich dan auch kein High-End Produkt. Ich bin immer noch mit Der PS5 Leistung immer noch sehr an zufrieden. Also wenn das in Zukunft günstiger möglich ist, mal schauen wie das wird.
Die Diskussion gibt es doch schon seit Jahrzehnten. Gaming wurde auf dem PC geboren und war da schon immer zu Hause. Im Grunde genommen sind XBox, PS und Switch alles PC’s nur mit einem Fokus aufs Gaming. Sony und Nintendo müssen gar nichts und der größte Fehler wäre den Weg von Microsoft zu gehen.
Sony hat sich in dieser Gen nur zu sehr auf GAAS fokussiert und deshalb nicht im gewohnten Rhythmus Exclusives veröffentlicht. Sonst finde ich, hat sich Sony sonst keine Schnitzer erlaubt. Wobei das GAAS Thema schon ein fetter Fehlschlag war.
Nintendo, macht genau so weiter wie auf der Switch1 und ist auch auf nem Erfolgszug. Bei Nintendo kann ich nur die Preise nicht ganz Nachvollziehen und dass das neue Pokemon fürchterlich.
Microsoft hat keine klare Strategie und verkauft den Wegfall von klassischen Konsolen als was tolles, was so aber nicht funktionieren wird.
PCs haben sowas gar nicht, jeder kann seine Gaming Hardware selber bauen und hat natürlich die Freiheit dinge zu tun, die man auf einer Konsole nicht kann. Manchmal Besser manchmal schlechter.
FÜR MICH PERSÖNLICH will ich kein Gaming PC, da ich mich sonst nur mit der Konfiguration der Hardware beschäftige, nur um noch mehr Pixel oder Frames raus zu kitzeln anstatt zu zocken. Ich will die Konsole einschalten und loslegen, Punkt. Der andere wird versuchen auf dem Rog Ally X Adobe zu installieren, was aber auch völlig in Ordnung ist. 🙂
Stell dir vor habe schon und es funktioniert du experte
Und so nebenbei du hast echt Probleme such dir hilfe
Sonst alles gut bei dir oder wieso so giftig? Hat ja niemand was gegenteiliges behauptet, oder? Den Unterschied zwischen Sinn und Unsinn kennst du aber, oder?
Sony muss sich in dem Sinne öffnen das sie endlich multiplayer kostüme anbieten wir zu ps3 zeiten diese gelaber das man extra Server dafür bereit macht ist quatsch bei valve ist es auch kostenlos. Auch cloud save sollte kostenlos sein.
Die spielenpreise müssen auch runter finde diese 80€ preis Politik Blödsinn. Wenn die spiele einen Wert haben sollen damit die Entwickler fair bezahlt werden warum kosten dann die eigenen exklusiv spiele auch nach jahren 80€ während in fremden store wie steam 40-50€ und dort muss man auch noch 30% an steam abgeben,macht irgendwie kein sinn wenn man A mit den spielen in fremden stores Geld verdienen will und B Werbung machen will für den eigenen store,es passiert jahe das Gegenteil. Auch sollte man sich öffnen was Zubehör angeht,im Jahr 2025 sollte man seine eigene Kopfhörer koppeln können über Bluetooth mit ps5 bzw. Portal. Auch sollte man erlauben alternative controller benutzen zu dürfen von Microsoft,Nintendo und jetzt steam. Davon geht nicht das Abendland unter. Ich finde man sollte auch irgendwie es auf die reihe zu kriegen mods nutzen zu dürfen von mir aus mit Überprüfung auf Funktion und ob es bestehende Lizenzen Verletzungen gibt bzw. Anstößiges Inhalte. Gerade die mod community haben soviele kreativr Ideen für spiele wo man sich fragt warum kommen die publisher nicht selbst drauf. Ich würde auch geld für entsprechende inhalte zahlen. Was die ps6 selbst angeht der RAM sollte erweiterbar sein
Sony macht was Sony machen muss. Sonst würde man mit Microsoft auf Plattform-Ebene konkurrieren und das macht keinen Sinn.
Denke es wird eher noch mehr in Richtung geschlossenes System zurückgehen. Wenn sie schlau sind mit Fokus auf exakt das was anspruchsvolle Spieler wollen und woanders nicht mehr bekommen, wenn der Wind noch mehr Richtung Plattformen und „Service“ dreht (hochwertige Singleplayer-Games, bezahlbare aber starke Hardware, physische Releases etc.).
Der Main Selling Point muss sein: „Ja, du kannst jeden Shit irgendwie irgendwo abonnieren und streamen, aber wenn du die richtigen Highlights und stilvoll zocken willst – kein Gambling, keine In-Game-Werbung, keine maßlose Datensammelei, kein AI-Slop, keine Pay-2-Win-Fallen – kauf dir eine Playstation.“
Das hieße aus meiner Sicht dann auch untenrum aufzuräumen und die Qualitätshürden bei Indie-Games entsprechend des Selbstverständnis der Plattform hoch anzusetzen.
Hört, hört!
Völlig richtig!
Der PC geht Richtung: ju own nassing and be habbi.
Nein danke.