Die Diskussion um eine mögliche Verschiebung der PlayStation 6 gewinnt seit Tagen an Lautstärke, vor allem in sozialen Netzwerken und Kommentarspalten. Auslöser ist ein Bericht von Branchen-Insider Tom Henderson, der darauf hinweist, dass sowohl Sony als auch Microsoft intern über mögliche RAM-Engpässe sprechen.
Schnell wurde daraus eine deutlich zugespitzte Schlagzeile: Steht die PS6 vor einer Verzögerung? Eine Frage, die nicht ganz unrealistisch ist, aber zu früh kommt. Die kurze Antwort lautet: nein. Zumindest nicht zum jetzigen Zeitpunkt.
Woher die Gerüchte stammen – und was tatsächlich berichtet wurde
Henderson selbst gilt in der Branche als verlässliche Quelle, weshalb seine Äußerungen ernst genommen werden. Entscheidend ist jedoch, was er tatsächlich sagt, und was nicht. Demnach gibt es bei Sony und Microsoft Sorgen über die globale RAM-Versorgung, insbesondere im Zusammenhang mit steigender Nachfrage durch KI-Anwendungen. Das ist zwar korrekt, daraus folgt aber noch keine konkrete Entscheidung, die neue Konsole zu verschieben.
Nach aktuellen Informationen des Insiders Moore’s Law Is Dead hat Sony keinen Beschluss gefasst, die PlayStation 6 später zu veröffentlichen. Auch entsprechende Meetings, in denen eine Verschiebung beschlossen worden wäre, haben nicht stattgefunden. Was sehr wohl stattfindet, sind Gespräche über die allgemeine Marktlage, etwas, das aktuell jedes größere Technologieunternehmen betrifft.
Warum Sony sich mit einer PS6-Entscheidung noch Zeit lassen kann
Ein wichtiger Punkt wird in der öffentlichen Debatte häufig übersehen. Die Produktionsplanung der PS6 ist längst in groben Bahnen festgelegt. Sony und AMD verfügen über bestehende Verträge mit TSMC, die eine Fertigung der PS6-APUs, intern unter Namen wie Canis oder Orion gehandelt – für Mitte 2027 vorsehen. An diesem Zeitplan hat sich offenbar bislang nichts geändert.
Zudem ist der RAM-Ausbau nicht untrennbar mit der APU-Fertigung verknüpft. Sony kann die Prozessoren produzieren lassen und erst später entscheiden, mit welcher Speicherkonfiguration die Konsole letztlich erscheint. Ob es am Ende 24, 36 oder mehr Gigabyte werden, hängt stark von Preisentwicklung und Verfügbarkeit ab. Historisch gesehen ist das kein ungewöhnlicher Prozess. Auch bei der PlayStation 4 fiel die finale RAM-Entscheidung relativ spät.
Realistisch betrachtet wird Sony diese Frage somit nicht vor Ende 2026 final beantworten. Erst dann lässt sich seriös einschätzen, ob sich der RAM-Markt entspannt oder weiter verschärft. Sollte Letzteres eintreten, wäre eine moderate Verschiebung – etwa von Ende 2027 auf Anfang 2028 – theoretisch denkbar. Aber das ist nur ein mögliches Szenario, keine aktuelle Planung.
Wenn es nach der allgemeinen Stimmung unter den Nutzern geht – der wir uns in diesem Artikel absolut anschließen –, muss Sony es mit der PS6 weitaus weniger eilig haben, als es momentan den Anschein hat.
Das Fazit fällt entsprechend nüchtern aus. Es gibt derzeit keine bestätigte Verzögerung der PS6. Die Branche beobachtet den RAM-Markt aufmerksam, Sony ebenso, mehr nicht.




Dann wird sich die Xbox auch Verspäten.
Die Generation ist doch so oder so grad mal 5 Jahre Alt. Ist doch noch Zeit 🤷🏻♂️
Macht mir garnix bin mit meiner PS 5 pro sehr zufrieden 👍
Ps6 soll 2028 oder 29 erscheinen vorher bringt es nicht viel wegen der RAM kriese.
Kosta Reisch oder 2030 wäre auch eine gute Entscheidung
beste entscheidung die ps6 noch weiter in die zukunft zu setzen