Während Sony noch an der PS5 Pro feilt, läuft im Hintergrund längst die Arbeit an der PS6, und dort dürfte man aktuell ganz genau auf die Märkte für DRAM und NAND schauen. Denn die Speicherpreise steigen wieder, und das könnte für Sonys nächste Konsole teuer werden. Doch was bedeutet das wirklich? Und wann wird’s kritisch?
Noch kein Grund zur Panik, die PS6 ist erst auf dem Reißbrett
Laut Brancheninsidern hat der aktuelle Preisschub noch keine direkten Auswirkungen auf die PS6 oder Xbox Next, da sich beide Systeme noch in der Designphase befinden. Sony tüftelt derzeit wahrscheinlich noch an den Taktraten, Bandbreite und der APU-Struktur, kurz: am Fundament der Konsole. Entscheidungen über den endgültigen Arbeitsspeicher fallen erst rund ein Jahr vor Marktstart, also wahrscheinlich Ende 2026/ 2027.
Bis dahin wird intern nur getestet und angepasst. Entwickler erhalten sogenannte Dev-Kits, also frühe Testgeräte, die oft mehr RAM besitzen als das finale Modell, einfach, um Spielraum zu bieten. Gerüchte zufolge könnten die PS6-Dev-Kits bis zu 40 GB RAM in der Heimkonsole und sogar 48 GB im Handheld-Modell haben. Das klingt nach einem absurden Unterschied, ist aber gängige Praxis. Diese Werte dienen lediglich der Entwicklung, nicht der Realität.
Die Speicherfrage entscheidet über PS6 Zukunft
Spannend wird es, wenn Sony die Rückmeldungen der Studios auswertet. In dieser Phase stellt man Fragen wie: „Kommt ihr mit 30 GB aus? Oder brechen eure Welten bei 24 GB zusammen?“ Erst dann werden die tatsächlichen Speichermengen festgelegt, abhängig von Bedarf und Marktpreis.
Historisch gesehen hat genau das schon Generationen geprägt. Bei der Xbox 360 überzeugten Entwickler Microsoft einst, den RAM zu verdoppeln, ein Schritt, der sich als goldrichtig erwies. Umgekehrt entschied man sich bei der Xbox Series S, aus Kostengründen nur 10 GB statt 12 GB einzubauen, eine Entscheidung, die Microsoft bis heute wahrscheinlich bereut.
Sollte der DRAM-Preis 2027 explodieren, könnte Sony gezwungen sein, unter den ursprünglichen Planungen zu bleiben, etwa mit 32 GB RAM statt 40. Sinkt der Preis, wäre mehr Leistung drin. Das klingt nach Zahlenspielerei, entscheidet aber über die Zukunftsfähigkeit der PS6.
Noch ist nichts entschieden, aber die Richtung ist klar. Der RAM wird zur Schlüsselressource der nächsten Generation. Nicht die GPU oder CPU wird Sonys größte Herausforderung sein, sondern die Balance zwischen Kosten, Leistung und Zukunftssicherheit. Wenn Sony diesmal an der falschen Stelle spart, könnte die PS6 zwar pünktlich erscheinen, aber technisch schon wieder auf der Bremse stehen.


Naja man könnte jetzt argumentieren die meisten spiele werden sowieso cross gen sein sein dann würde 24gb ausreichen habe aber schon oft gesagt da mitweile Smartphone sogar diese Werte erreichen und in jahr 2027 wird eigentlich schon 32gb wie low end sein. Ich finde eine Lösung wäre es erweiterbar zu machen klar dann wird der ram gesplittet aber ist doch jetzt schon genaso in der apu und die Bandbreite wird dadurch auch langsamer je nachdem ob die CPU oder gpu mehr leistung verwenden. Man kann es doch genauso machen wie jetzt mit nvme ssds man gibt Vorgaben und der kunden kann das dann selber einbauen hoffentlich plug and play ,day one und nicht Firmware jahre später. Das gilt natürlich auch für Microsoft hybrid ding auch aber ich glaube sie werden das sowieso machen
Das wird schon