Sony behält sich zukünftig das Recht vor, inaktive PlayStation-Network-Konten nach 36 Monaten zu schließen und sämtliche digitalen Spielkäufe unwiderruflich zu löschen. Ein kleiner Reminder zur Unzeit.
Diese Klausel wurde bereits im April 2026 klammheimlich in den Nutzungsbedingungen verankert und sorgt erst jetzt für massive Kritik in der Community. Betroffen sind alle Plattformen von der PS4 bis zur PS5 Pro. Sony reagiert damit primär auf Druck der Europäischen Union. Die Datenschutz-Grundverordnung zwingt Konzerne zur Löschung nicht mehr genutzter Nutzerdaten.
Der Ablauf der Kontolöschung
Registriert das System eine Inaktivität von drei Jahren, kann Sony das Verfahren einleiten. Das Unternehmen kontaktiert den Besitzer per E-Mail. Ab diesem Zeitpunkt läuft eine Frist von sechs Monaten. Erfolgt innerhalb dieser Zeit kein Login oder kein ausdrücklicher Antrag auf Beibehaltung, wird das Konto gelöscht. Eine Wiederherstellung ist danach ausgeschlossen.
Die Formulierung in den Statuten lässt Sony allerdings Spielraum. Es heißt dort, dass der Konzern das Konto schließen „kann“, nicht zwingend „muss“. Dennoch verbleibt das unternehmerische Risiko beim Kunden. Wer eine längere Gaming-Pause einlegt oder die Benachrichtigung im Spam-Ordner übersieht, verliert den Zugriff auf seine gesamte digitale Bibliothek.
Regulatorischer Zwang statt Willkür
Sony handelt hier nicht aus einer Laune heraus, sondern folgt gesetzlichen Vorgaben. Die europäische Gesetzgebung verlangt eine strikte Datenhygiene. Andere Plattformen agieren längst restriktiver. Microsoft behält sich Löschungen nach zwei Jahren Inaktivität vor, Ubisoft greift teilweise schon nach zwölf Monaten durch.
Der Zeitpunkt der Entdeckung ist für Sony dennoch ein PR-Desaster. Die Community ist ohnehin gereizt, seitdem strategische Schritte hin zu einer rein digitalen Zukunft ohne physische Discs eingeleitet wurden. In dieser aufgeheizten Stimmung wirkt die Klausel wie ein Katalysator. Verbraucherschützer kritisieren seit Jahren, dass digitale Käufe im Grunde nur temporäre Lizenzen sind. Diese Nachricht untermauert das.
Die Schließung inaktiver Konten ist rechtlich weitgehend abgesichert, für ehrliche Käufer aber ein massiver Nachteil im Vergleich zu physischen Medien. Digitale Spiele gehören Ihnen nicht, Sie erwerben nur ein Nutzungsrecht. Wer seine Bibliothek schützen will, muss sich mindestens alle drei Jahre einmal im PSN einloggen. Ein einfacher Kalendereintrag verhindert den Totalverlust.

Die neuen kommenden Konsolen kommen mir nicht ins Haus
Glaube die können das jederzeit machen wenn sie die Klassischen AGB’s haben wie Steam, Epicgames, Battlenet und Co. Nur weils „dein Account“ ist, gehört dir trotzdem nichts und sie können ohne Begündung den Account löschen.
Da gelobt man sich alte Konsolen und Disk/Cardridge Spiele. Ich hab jetzt ca 8 Jahre nicht mehr an meiner Dreamcast gespielt. Wäre kein Problem, einschalten, Spiel rein, fertig.
Dass muss doch auch so machbar sein bei aktuellen Konsolen. 🤷🏻♂️😏
Verknüpft die Spiele-Konten inkl der digitalen Spiele mit dem Personalausweis, dass man, falls man zu lange abwesend gewesen sein sollte, stets schnell und unkompliziert an sein Konto/seine Spiele kann.
Dann verklage ich Sony
Meine Konsole ist jeden Tag an das heißt mir kann nix passieren
Für mit Geld bezahltes diditales Eigentum ist dann irgendwann WEG, wenn dir Server Abgeschaltet werden. ich weiß schon, warum ich Digitale Spielchen vermeide, mit TEUREN ABOKOSTEN !!!!
Was hat Sony davon wenn sie die Spiele löschen ?
Bin eh täglich online also mir egal
Und was ist, wenn dich jemand aus was für Gründen auch immer daran hindert?
Gut so, dass es gerade jetzt aufschlägt: da wird der Protest (hoffentlich) größer!
Was macht ihr wenn alle Digital werden sowohl die Konsolen als auch der PC und Laptop. Was macht ihr dann?