PSVR 2 – Patent zur Reduzierung von Motion-Sickness gesichtet

Nach wie vor ist eines der größten Probleme der VR-Technologie das Motion-Sickness, bei dem sich der User sichtlich unwohl fühlen kann. Ein neu aufgetauchtes Patent von Sony scheint hier weiter gegensteuern zu wollen.

Darin wird ein Programm / Techonologie beschrieben, das aktiv gegen Motion-Sickness Effekte helfen soll, in dem man durch Schüttelbewegungen den Kopf des Users in Bewegung bringt. In dem Patent heißt es dazu, dass eine Shake Unit den Kopf des Users, der das HMD trägt, schüttelt. Das Entertainment-Device steuert das Schütteln des Shake-Device gemäß der Beschleunigungsbedingung des Betrachtungspunkts für das von dem Headset angezeigten und bewegten Bild.

Das Patent setzt also da an, wo bei VR-Games ein Konflikt zwischen einer virtuellen Bewegung und einer physischen Bewegung entsteht, wenn diese in dem Moment ausbleibt, wo das Gehirn sie erwartet. Infolge dessen tritt bei vielen Spielern ein Unwohlgefühl auf.

Der Ansatz ist nicht neu und wird bereits mit externem Zubehör verfolgt, etwa mit dem VR-Rudder oder einer Art Laufband unter den Füßen, mit dem man sich endlos in alle Richtungen bewegen kann. Natürlich sind diese Lösungen nicht die praktischsten Ansätze am Markt. Ob das Patent von Sony jemals so umgesetzt wird, ist derzeit noch unklar.