Rayman Legends Retold: Leak enthüllt umfassende 3D-Überarbeitung

Ein Preview-Leak zu Rayman Legends Retold zeigt tiefe Gameplay-Eingriffe: Ubisoft bricht das 2D-Meisterwerk mit 3D-Abschnitten und Dragon Rides auf.

Lukas Author 2026
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Lukas Neumann
Als "Padawan" von Niklas begleitet Lukas Neumann das PlayStation-Ökosystem bei PlayFront. Er hinterfragt kritisch Grafik-Exzesse und AAA-Budgets, um eine ehrliche Perspektive auf aktuelle Gameplay-Konzepte und die...

Rayman Legends bekommt ein nicht mehr ganz so unerwartetes Remake mit tiefgreifenden Gameplay-Änderungen, wie ein früher Leak zu „Rayman Legends Retold“ offenbart.

Ubisoft frischt den Jump&Run-Klassiker nicht nur optisch auf, sondern reichert das bewährte 2D-Konzept mit echten 3D-Abschnitten an. Das verändert den Spielfluss komplett.

Der Sprung aus der Komfortzone

Das geleakte Material beschreibt eine spielbare Vorabversion, die Hardcore-Fans der Reihe definitiv spalten wird. Das originale „Rayman Legends“ gilt bis heute als handwerklich perfekter 2D-Plattformer, an dem es eigentlich nichts zu verbessern gibt. Ubisoft fasst das heiße Eisen trotzdem an.

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Die Steuerung und das grundlegende Spielgefühl bleiben demnach zwar gewohnt präzise, aber das Leveldesign verlässt in bestimmten Passagen die flache Ebene. Die Kamera wird zum aktiven Gameplay-Element, das den Spieler zwingt, in der Tiefe des Raumes zu agieren.

Das erfordert Umdenken. Am Anfang blockiert der Kopf, weil man Rayman blind in 2D steuert. Der Leak beschreibt den Wechsel nach einer kurzen Eingewöhnung aber als echte Bereicherung, die dem bekannten Ablauf eine vollkommen neue Dynamik verleiht. Die Hintergründe sind keine bloße Kulisse mehr, sondern fester Bestandteil der Routen.

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Dragon Rides bringen maximales Tempo

Abseits der neuen Perspektiven schraubt Ubisoft die Geschwindigkeit anscheinend drastisch nach oben. Die sogenannten „Dragon Rides“ werfen das methodische Planen von Sprüngen komplett über den Haufen. Hier zählt nur noch der pure Reflex. Der Spieler rast durch cineastisch inszenierte Abschnitte, weicht in Sekundenbruchteilen aus, korrigiert die Flugbahn und ballert mit Feuerbällen.

Das ist purer Stress, aber im positiven Sinne. Diese Sequenzen fungieren als extreme Energiespitzen im Spielverlauf, die jede potenzielle Monotonie sofort im Keim ersticken. Der Leak betont, dass diese Passagen das Spiel nicht ersetzen, sondern als intensive Abwechslung gezielt eingestreut werden.

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Ein verdammt riskantes Experiment

Es bleibt die große Frage, warum Ubisoft ausgerechnet an ein Spiel rangeht, das optisch und spielerisch extrem gut gealtert ist. Ein reines Grafik-Update wäre der sichere Weg gewesen. Einfallslos, aber sicher. „Rayman Legends Retold“ wählt den unbequemen Pfad. Die Integration von zeitgemäßen Technologien soll laut den Infos auch den Couch-Koop-Modus spürbar aufwerten. Dennoch zeigt die Preview, dass manche Ideen in der gezeigten Version noch ungeschliffen wirken und die Entwickler hier ganz bewusst an Grenzen experimentieren.

Die Skepsis in der Community wird riesig sein, sobald Ubisoft das Ding offiziell macht. Wer die Perfektion des Originals sucht, könnte von den 3D-Inhalten abgeschreckt sein. Für mich klingt das Gezeigte nach einer verdammt mutigen Weiterentwicklung, die der Marke nach all den Jahren des Schweigens echtes Leben einhaucht. Ubisoft riskiert hier viel, liefert aber kein billiges Remaster ab. Das verdient eine echte Chance.

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