Tarsier Studios meldet sich zurück – und wie. Mit Reanimal liefert das Studio, bekannt durch Little Nightmares, offenbar den nächsten Schritt in Sachen atmosphärischer Horror. Die ersten Testwertungen liegen vor: Metascore 80, viele Fachmagazine schwärmen, einige kritisieren die Kürze und simplen Mechaniken. Ein kurzer Überblick!
Atmosphäre, Design und Co-op
Kritiker wie Areajugones loben die gelungene Balance zwischen groteskem Horror und subtiler Schockwirkung: „Manchmal ist es schwierig, etwas Furchterregendes und Beunruhigendes zu schaffen, ohne auf billige Schreckmomente zurückzugreifen, aber wenn das Groteske und der Horror miteinander verschmelzen, entstehen Werke wie Reanimal.“ Besonders hervorgehoben werden die überarbeitete Levelgestaltung, der Sound und die oppressive Atmosphäre, die viele aktuelle Horror-Title alt aussehen lassen.
Gamer Social Club sieht Reanimal als eigenständige Weiterentwicklung: „Durch seine selbstbewusste mechanische Weiterentwicklung, sein fundiertes und bedrückendes Weltdesign und einen thematischen Fokus, der ebenso beunruhigend wie konfrontativ ist, etabliert REANIMAL seine eigene Identität.“ Das Spiel fühle sich härter und emotional stärker an als alles, was Tarsier zuvor geschaffen habe. Auch die Integration eines kooperativen Modus wird fast einhellig gelobt – GamerRD nennt ihn „perfectly fitting“ zur Formel, 4P.de spricht von der Couch-Co-op als i-Tüpfelchen.
Kürze, Spielmechanik und KI
Nicht alles glänzt makellos. Game8 warnt vor der emotionalen Härte und dem hohen Schwierigkeitsgrad: „Es belohnt Geduld, Beobachtungsgabe und sorgfältiges Denken, aber es verwöhnt dich nicht – die Welt ist grausam.“ Einige Tester wie Finger Guns bemängeln, dass das Gameplay im Vergleich zu Story, Atmosphäre und Design nicht die gleiche Tiefe bietet. Plattforming und Rätsel wirken schlicht, die KI stößt im Singleplayer-Modus an Grenzen, und manche Mechaniken sind nicht immer sofort verständlich.
Auch die Spielzeit wird als Limitation wahrgenommen: GameSpot beschreibt das Erlebnis als „short thrill ride“, während TrueGaming die intensive Horror-Atmosphäre hervorhebt, die lange nachwirkt. Insgesamt entsteht ein Bild von einem Spiel, das starke visuelle und narrative Akzente setzt, aber bei der spielerischen Substanz kleinere Abstriche macht.
Ein Horror-Erlebnis für Kenner und Kooperationsfreunde
Reanimal setzt klar auf emotionale Wirkung und Weltgestaltung statt auf lineare Action oder simple Schockeffekte. Wer Little Nightmares mochte und sich auf dunkle, verstörende Themen einlassen kann, bekommt hier ein intensives Erlebnis, das durch Ko-op noch verstärkt wird. Kritiker wie MeuPlayStation betonen, dass das Spiel trotz Inspiration von früheren Werken genügend Eigenständigkeit entwickelt, um als potenzielle Franchise zu bestehen.
In der Summe klingt Reanimal ein mutiger Schritt in die reifere Horrorlandschaft, der Tarsier Studios’ Handschrift unverkennbar trägt und die Erwartungen vieler Horror-Fans erfüllt, trotz kleinerer technischer Schwächen.




wird halt sein wie little nightmares mit noch weniger süß und noch härter.
Am Ende ist alles wieder depri und wahrscheinlich werden die Kinder „böse“ oder killen sich gegenseitig
das ganze ist wahrscheinlich ein kommentar auf krieg und dass d er mensch wieder zum Tier wird
Bin gespannt, vorbestellt ist schon 🙂