REANIMAL: Release für Februar 2026 bestätigt, Demo jetzt verfügbar

REANIMAL erscheint am 13. Februar 2026 für PS5, Xbox, Switch 2 & PC. Koop-Horror von den Little Nightmares-Machern mit Demo & Deluxe Edition.

Lukas Neumann
Als leidenschaftlicher Gamer und Analyst begleitet Lukas Neumann die Entwicklung der PlayStation-Ökosystems bei PlayFront.de. Sein journalistischer Fokus liegt auf der Aufbereitung komplexer Branchenthemen und dem Testen...

Manchmal reicht ein einzelnes Bild, um einen Ton zu setzen. Bei REANIMAL ist es der Moment, in dem zwei Kinder in einem schmalen Ruderboot auf eine Insel zutreiben, die man sofort lieber meiden würde. Tarsier Studios – die Köpfe hinter Little Nightmares – kehren zurück, und ihr neues Projekt wirkt weniger wie eine Fortsetzung ihrer bekannten Formel, sondern wie eine bewusste Weiterentwicklung: größer, direkter, zugleich persönlicher.

THQ Nordic bestätigt den Release für den 13. Februar 2026 auf PS5, Xbox Series, PC und Switch 2 für 39,99 Euro. Eine Digital Deluxe Edition folgt für 59,99 Euro inklusive Season Pass und zweier exklusiver Masken. Die Vorbestellungen und eine Demo starten zudem heute auf PS5, Xbox und PC; Switch-Spieler müssen etwas länger warten.

Dunkle Insel, gemeinsame Last – das Setting trägt viel

Was REANIMAL sofort besonders macht, ist die klare Ausrichtung auf Koop-Horror, der nicht bloß zwei Figuren nebeneinanderstellt, sondern sie erzählerisch fest miteinander verknüpft. Ein Bruder und eine Schwester suchen ihre verschwundenen Freunde – keine ungewöhnliche Prämisse, aber Tarsier deutet an, dass der Kern der Geschichte weniger im „Was“ liegt, sondern im „Wie viel können diese Kinder noch tragen?“.

Das Setting verspricht eine fragmentierte Welt: ein Hauptpfad, viele Seitenräume, Orte voller Andeutungen statt eindeutiger Antworten. Wer Little Nightmares kennt, weiß, dass das Studio Atmosphäre nicht nur mit Licht und Schatten erzeugt, sondern mit Dingen, die nie vollständig erklärt werden. Auch hier wirkt das Konzept plausibel: Insel, Boote, verfallene Innenräume, Kreaturen, die mehr über die Kinder verraten als über sich selbst.

Kooperieren unter Druck – Tarsier setzt andere Schwerpunkte als früher

Das vielleicht spannendste Detail ist der gemeinsame, gelenkte Kameraansatz. Dadurch bleibt das Spiel bewusst eng und klaustrophobisch, selbst wenn man online zusammenspielt. Horror funktioniert schließlich besser, wenn Spieler denselben Blickwinkel teilen und sich nicht voneinander entfernen können. Solo ist REANIMAL ebenfalls spielbar, aber es wirkt klar darauf ausgelegt, dass man gemeinsam scheitert, stolpert und weiterzieht.

Mechanisch deutet aktuell nichts auf actionlastige Ausbrüche hin. Vielmehr scheint das Spiel auf Drucksituationen zu setzen, die gleichzeitig cleveres Timing und Vertrauen verlangen. Die Monsterdesigns entstehen laut Entwickler aus Fragmenten der Kindheitserfahrungen der Figuren, ein Ansatz, der Tarsiers bisherige Bildsprache logisch fortsetzt.

Wenn Tarsier seine Stärken aus Little Nightmares mit einer echten Kooperativ-Mechanik verbindet, dann könnte dieses Projekt mehr sein als nur das nächste „Schaut mal, wir machen wieder ein düsteres Spiel“.

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Frieder Gooa
1 Monat zuvor

gemeinsam …. Das wurde bei Little Nightmares 3 schon versprochen und geht bis heute nicht ‍♂️

DerWahreHansWurst
1 Monat zuvor

was ist daran jetzt neu? habe die demo schon vor wochen auf dem pc gespielt… war super. ist das jetzt eine neue demo?

Grey Hound
1 Monat zuvor

Demo nicht gefundenOder nur für vorbesteller?

Marc Schmidt
1 Monat zuvor
Reply to  Grey Hound

Grey Hound wird erst jetzt bald freigeschaltet da die auf der Xbox PK Show gezeigt wurde gerade. Und bei Xbox steht ab heute verfügbar zumindest auf Xbox.

Grey Hound
1 Monat zuvor
Reply to  Grey Hound

Zu kurz und halt Little Nightmares 4. Demo kostet extra 0,25 cent.

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