Reanimal setzt auf gemeinsames Grauen – Friend Pass bestätigt, aber mit einem Haken

Reanimal bekommt einen Friend Pass: Tarsier bestätigt Koop-Zugang ohne Zweitkauf. Ob er direkt zum Start verfügbar ist, bleibt aber offen.

Lukas Neumann
Als leidenschaftlicher Gamer und Analyst begleitet Lukas Neumann die Entwicklung der PlayStation-Ökosystems bei PlayFront.de. Sein journalistischer Fokus liegt auf der Aufbereitung komplexer Branchenthemen und dem Testen...

Tarsier Studios hat eine der wichtigsten Community-Fragen zu Reanimal beantwortet: Ja, es wird einen Friend Pass geben. Damit können Spieler Freunde in den Koop einladen, auch wenn diese das Spiel selbst nicht besitzen. Der Haken, zum Launch am 13. Februar ist das Feature nicht garantiert verfügbar.

Reanimal und der Friend Pass

In einem aktuellen Social-Media-Post bestätigte Tarsier offiziell, dass Reanimal einen Friend Pass erhalten soll. Auf Discord folgte die Erklärung, wonach man die Verfügbarkeit zum Release nicht zusichern kann, arbeite aber intensiv daran, die Funktion „so schnell wie möglich“ nachzuliefern. Konkrete Details sollen in den kommenden Wochen folgen.

Für Koop-Fans ist das ein echter Glücksfall. Gerade Horror lebt von gemeinsamer Anspannung, vom geteilten Zögern vor der nächsten Tür bis zum panischen Weglaufen, wenn etwas Größeres als geplant auftaucht. Ein Friend Pass senkt hier die Einstiegshürde deutlich und kann entscheiden, ob man Reanimal gemeinsam erlebt oder allein.

Koop optional, Solo vollwertig

Reanimal bleibt auch ohne Koop vollständig spielbar. Ähnlich wie bei Little Nightmares 3 ist das gemeinsame Spielen ein Zusatz, kein Zwang. Wer niemanden parat hat oder Horror lieber allein erträgt, verpasst also keinen Kerninhalt.

Der Vergleich mit Hazelights Friend-Pass-Modell aus It Takes Two liegt nahe, doch Tarsier geht einen eigenen Weg. Reanimal unterstützt darüber hinaus Couch-Koop.

Reanimal erscheint am 13. Februar für Xbox Series X|S, PS5, PC und Nintendo Switch 2. Das Spiel hat bereits Gold-Status erreicht, und eine Demo ist inzwischen auch auf Nintendos neuer Konsole verfügbar, nachdem sie zuvor auf PC, Xbox und PlayStation spielbar war.

Wer sich erst herantasten will, kann zudem neues Gameplay-Material sehen. Es zeigt bislang unbekannte Areale, und eine Kreatur, die allein durch ihre Größe Unbehagen erzeugt. Kein Jumpscare-Feuerwerk, sondern kontrollierter Terror, der Raum bekommt.

Der Friend Pass ist für Reanimal kein nettes Extra, sondern ein starkes Upgrade für die Community. Dass er womöglich nicht zum Launch bereitsteht, ist schade, aber ehrlich kommuniziert. Entscheidend wird sein, wie schnell Tarsier liefert, und wie gut das Koop-Erlebnis am Ende wirklich funktioniert. Würdest du Reanimal lieber allein erleben oder den Horror bewusst teilen?

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