Resident Evil 4 Remake: Geheimes Kapitel mit Ashley entdeckt

Lukas Author 2026
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Lukas Neumann
Als "Padawan" von Niklas begleitet Lukas Neumann das PlayStation-Ökosystem bei PlayFront. Er hinterfragt kritisch Grafik-Exzesse und AAA-Budgets, um eine ehrliche Perspektive auf aktuelle Gameplay-Konzepte und die...
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Modder entdecken im Resident Evil 4 Remake ein Cut Chapter 0 mit Ashley. Wie hätte das Horror-Intro gespielt? Wir analysieren die Enthüllungen.

Capcoms Resident Evil 4 Remake gilt als eine der ambitioniertesten Neuinterpretationen des Klassikers. Doch tief in den Spieldateien schlummert noch ungenutztes Material, das zeigt, wie das Horrorerlebnis ursprünglich noch intensiver hätte starten können.

Modder haben eine unvollendete Sequenz namens „Chapter 0“ gefunden, in der Ashley Graham vor Leon S. Kennedy spielbar gewesen wäre.

Ashley allein im Dunkeln

Laut den Funden auf YouTube (via Thekempy) sollte Ashley das Spiel in einem deutlich düstereren Ton eröffnen. Der Level beginnt in einem nächtlichen Wald, in dem sie allein umherirrt – keine Taschenlampe, kein Licht außer eventuell einem Handydisplay. Schon die ersten Meter hätten deutlich gemacht, dass hier Angst und Verwundbarkeit im Mittelpunkt standen.

Ein Kernmoment zeigt die Anhänger von Los Illuminados bei einem Ritualopfer, ein Szenario, das Fans aus dem Story-Trailer von Oktober 2022 kennen. Die Überreste der Karte und Spieler-Spawnpunkte deuten darauf hin, dass Ashley nach der Entdeckung in Richtung Dorf geflohen wäre.

Verlorene Mechaniken und geskriptete Begegnungen

Die Sequenz enthält auch Trigger für verschiedene Skript-Events, darunter Patrouillen von Ganados, versteckte Fluchtwege durch Hütten und Tunnel, sowie Momente, in denen Ashley die Panik steigt, etwa beim Anblick eines Ganado mit Luis Sera. Einige Cutscenes fehlen vollständig, bei Aktivierung führt das Spiel zu Abstürzen.

Die Verfolgungsjagd den Hügel hinab sollte offenbar Ashley in den Mittelpunkt rücken, mit dynamischem Kamerawechsel hinter ihr, bevor sie letztlich gefangen genommen wird und nahtlos überleitend zu ihrer Inhaftierung in der Kirche.

Für Fans ist die Entdeckung spannend, weil sie zeigt, wie sehr Capcom an atmosphärischem Horror gearbeitet hat, bevor die finale Struktur feststand. Die Cut-Inhalte unterstreichen, dass Ashley ursprünglich aktiver am Anfang beteiligt sein sollte, was das Spielgefühl deutlich verändert hätte. Bleibt die Frage, ob das Remake ohne diese Kürzungen noch intensiver gewesen wäre oder ob Ashley mehr Eigenständigkeit bekommen hätte.

Die Funde sind eine Erinnerung daran, wie viel Planung in AAA-Produktionen steckt, und dass das, was wir spielen, oft nur die Spitze eines viel größeren Konzepts ist.

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1 Kommentar
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Crydog
3. Januar 2026 01:05

Cool hätte ich gerne gehabt im finalen game ich finde es sowieso beeindruckend wieviel capcom während der Entwicklung von neu beginnt und Konzepte wieder verwirft und daraus eigenständige spiele macht bzw. Teile in andere Projekte wiederverwendet teilweise jahre später z.b das erste dmc was ursprünglich der erste Prototyp von resi 4 war oder auch die berühmte resi 3.5 Demo wo leon die berühmte jacke trägt die dann in resi 4 remake verwendet wurde. Übrigens hat einer die Demo nach programmiert und daraus ein spiel gemacht kann nur jeden empfehlen es auszuprobieren für den pc. Noch 54 Tage

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