Der erste Trailer zum Reboot des Resident Evil-Film bricht radikal mit der überladenen Lore der Vorgänger und setzt stattdessen auf puren, klaustrophobischen Survival-Horror.
Nach Jahren der Enttäuschung durch uninspirierte Reboots und gescheiterte Serien-Experimente liefert Regisseur Zach Cregger (Barbarian) nun den Gegenentwurf. Der Teaser konzentriert sich fast ausschließlich auf den Protagonisten Bryan, gespielt von Austin Abrams, der in einer verzweifelten Situation versucht, Kontakt zur Außenwelt aufzunehmen. Das ist kein Action-Feuerwerk, sondern psychologischer Stress.
Der Trailer beginnt untypisch ruhig. Wir sehen Bryan, der nach einer Panne in einem abgelegenen Haus Schutz sucht. Das Sounddesign dominiert: das Knacken einer Tür, das mechanische Wählen eines defekten Telefons, die verzweifelte Sprachnachricht an seine Freundin. Diese Entschleunigung ist die größte Stärke des Materials.
Cregger scheint verstanden zu haben, dass Resident Evil im Kern nicht von globalen Verschwörungen lebt, sondern von der Angst des Einzelnen in einer ausweglosen Lage. Wenn die Szenerie schließlich in blutiges Chaos umschlägt, wirkt das durch den vorherigen Spannungsaufbau deutlich intensiver als die CGI-Schlachten der Anderson-Ära.
Atmosphäre statt Action-Kitsch
Die Entscheidung, die komplexe Mythologie der Spiele in den Hintergrund zu rücken, ist mutig. Bryan ist kein Super-Soldat wie Chris Redfield oder Leon S. Kennedy. Er ist ein Kurierfahrer. Dieser Perspektivwechsel sorgt für das notwendige Gefühl der Ausgeliefertheit, das den frühen Spielen ihre Identität gab. Dass Kameramann Dariusz Wolski (Prometheus) für die Bilder verantwortlich ist, merkt man jeder Einstellung an. Die verschneiten Straßen und die dreckige Optik heben den Film visuell sofort über das Niveau einer Direct-to-Streaming-Produktion. Das Ziel ist klar: Es geht um den Vibe der Spiele, nicht um das Abhaken von Lore-Checklisten.
Wir bekommen wahrscheinlich keinen Film, der uns erklärt, wie der T-Virus genau mutiert ist. Wir bekommen einen Film, der uns zeigt, wie es sich anfühlt, in einer Welt voller Mutanten ums Überleben zu kämpfen. Keine Easter-Egg-Jagd, sondern ein geradliniger Survival-Trip.
Die ersten Test-Screenings bestätigen diesen Eindruck. Der Fokus liegt auf Stress und Angst, was nach den letzten filmischen Katastrophen genau die richtige Korrektur ist. Wenn Cregger das Tempo von Barbarian hält, erwartet uns im September ein Horrortrip, der den Namen Resident Evil endlich wieder verdient.
Dieser Neustart hat das Potenzial, das Resident Evil-Trauma der Fans zu beenden. Es wird kein Epos, sondern ein intensives Horror-Erlebnis. Wer auf Fanservice und bekannte Gesichter hofft, wird enttäuscht. Wer Horror will, sollte den 17. September im Kalender markieren.
Sieht vielversprechend aus mir ist wichtiger das man die Atmosphäre einfangen kann der spiele name dropping oder offensichtlich cossplay Adaption von andereson brauche ich nicht das ist zum fremschämen
Ok xD
Sieht wieder nach terror film aus Und reizt mich theoretisch auch aber könnte halt alles sein.
Typ rennt alleine rum, gruseliges Geräusch hier, Knarzen da, hier ein paar Schritte im Dunkeln, dort mal mit der Taschenlampe durch den leeren Laden stolpern…. viel nichts und dann wieder totale Eskalation, Terror, unangenehm.
Hat für mich nichts mit resident evil gemeinsam
Ich fand aber auch alle resident evil Filme mit jovovich gut und der letzte war auch cool…. keine ahnung warum bei den Filmen alle rummeckern. Die haben beim gucken alle spaß gemacht xD
Hast echt außergewöhnlichen Geschmack resi6 und jovovich filme. Kann mit beiden nicht anfangen,hat aus meiner sicht nichts mit resi zu tun aber nicht schlimm vieleicht ist es auch der Grund warum die IP solange existiert weil diese so Wandlungfähig ist
Zach Cregger & Alex Garland, welche beide momentan an Spielumsetzungen für die Leinwand am Werk sind, sind aktuelle Garanten für audiovisuelle & narrative Erstklasse bei Film & Kino.
Cregger hat alleine in den letzten Jahren einige der besten Horror Filme geliefert, da habe ich wenig bis gar keine Zweifel daran, dass die Umsetzung von Resident Evil ein Hit werden kann.