Resident Evil-Film von Zach Cregger: Originell, aber wie viel RE steckt drin?

Resident Evil bekommt einen neuen Film von Zach Cregger. Der Regisseur verspricht eine originelle Story – ohne Leon Kennedy, aber „sehr Zach“. Kann das gutgehen?

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Mark Tomson
Als Inhaber und Managing Director von PlayFront.de prägt Mark Tomson die Vision einer unabhängigen Berichterstattung über die Welt von PlayStation. Sein journalistischer Schwerpunkt liegt auf technischen...

Zach Cregger hat sich mit Barbarian und Weapons in der Horror-Szene einen Namen gemacht. Jetzt nimmt er sich Resident Evil vor, und betont gleich: Das wird kein klassisches Fan-Service-Projekt, sondern „sehr Zach“. Laut Cregger erwartet uns eine völlig neue Geschichte, die zwar in der Welt von Resident Evil spielt, aber keine bekannten Gesichter wie Leon Kennedy ins Rampenlicht stellt.

Ein Resident Evil ohne Leon Kennedy?

In einem Interview erklärte der Regisseur, er wolle sich nicht an beliebten Figuren bedienen. „Ich werde Leon nicht klauen und ihn in eine eigene Geschichte einbauen. Das fände ich anmaßend“, so Cregger. Stattdessen setzt er auf eine eigenständige Story, die laut ihm die DNA der Spiele intakt lässt.

Das wirft Fragen auf. Schließlich gehören Charaktere wie Leon, Jill oder Chris für viele Fans untrennbar zur Reihe. Wenn man sie komplett außen vorlässt, verliert man möglicherweise auch einen Teil dessen, was die Spiele so ikonisch macht. Gleichzeitig könnte genau dieser Schritt aber den nötigen Abstand schaffen, damit die Marke filmisch endlich funktioniert. Denn mal ehrlich: Die bisherigen Resident Evil-Filme waren zwar unterhaltsam, aber kaum eine echte Umsetzung der Spiele.

„Sehr Zach“ – Chance oder Risiko?

Creggers Stil ist unkonventionell: schwarzer Humor, verschachteltes Storytelling, unangenehme Brüche im Ton. Das passt perfekt für originelle Horrorfilme, aber verträgt sich das mit einer etablierten Marke wie Resident Evil? Genau hier liegt der Knackpunkt.

Cregger selbst zeigt sich gelassen: „Ich denke, wenn ihr den Film seht, werdet ihr verstehen, wie ich von originellen Ideen besessen sein und trotzdem einen Film machen kann, der auf geistigem Eigentum basiert.“ Konkrete Details spart er sich noch, vermutlich auch, weil das Projekt früh in der Entwicklung steckt.

Mutige Richtung, unsichere Aussichten

Ich sehe zwei mögliche Szenarien: Entweder Cregger gelingt ein eigenständiger Horrorfilm, der den Geist von Resident Evil respektiert, ohne sich an Altlasten festzuklammern. Oder sein sehr spezieller Ansatz kollidiert mit den Erwartungen der Fans, und wir bekommen am Ende zwar einen „sehr Zach“-Film, aber keinen „sehr Resident Evil“-Film.

Im Moment ist alles offen. Sicher ist nur: Dieser Film wird Diskussionen auslösen, und das ist für ein Franchise, das zuletzt oft auf der Stelle trat, vielleicht gar nicht so schlecht.

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Marcel Krieger
19. September 2025 08:48

Wieso wollen alle alte chars ist dich gut wenn neue kommen

Crydog
19. September 2025 16:03
Reply to  Marcel Krieger

Weil die neue kacke sind und nicht bringen gilt auch für Bösewichte

Frank Müller
19. September 2025 07:53

Omg. Leon ist mein Fav.. Wird nen flop.
Dann ist es nämlich irgendein zombiefilm, wenn er gar auf bekannte Gesichter verzichtet. So fail

Crydog
19. September 2025 08:57

Na bevor man die Vorlage nicht 100% trifft sollte man random npc nehmen sonst wird es so cringefest so wie bei Paul anderson filme