Jolene Andersen, die Synchronsprecherin von Ada Wong aus dem „Resident Evil 2 Remake“, hat über soziale Medien eine Beteiligung an einem neuen Projekt der Serie angedeutet, das höchstwahrscheinlich mit dem kommenden „Requiem“-DLC für Resident Evil in Verbindung steht.
In einer aktuellen Botschaft gab Andersen deutliche Hinweise auf ihre Rückkehr in das Franchise. Sie sprach davon, sich auf eine „streng geheime Mission“ vorzubereiten.
Die Verbindung zum Resident-Evil-Universum stellte sie durch gezielte Insider-Referenzen her:
„Ich würde euch liebend gerne alles darüber erzählen, aber diese Information ist unter Verschluss. Ich will mich dabei nicht wie ein Anfänger anstellen, denn ich möchte nicht so enden wie Ben, oder?“
Der Verweis auf „Ben“ bezieht sich auf Ben Bertolucci, den investigativen Journalisten aus Resident Evil 2, der in seiner Gefängniszelle den Tod fand. Da Andersen die Rolle der Ada Wong bereits im 2019er Remake verkörperte, gilt ihre Verpflichtung für den neuen Content als fast sicher.
Einordnung der „Requiem“-Erweiterung
Capcom hat den „Requiem“-DLC erst im vergangenen Monat offiziell bestätigt. Ein erstes Artwork zeigte bereits die Charaktere Leon S. Kennedy und Grace, was auf eine direkte Fortführung der aktuellen Erzähllinie hindeutet. Dass nun auch Ada Wong – traditionell eng mit Leons Geschichte verknüpft – auftaucht, deckt sich mit Informationen des Insiders Dusk Golem, der ihre Rückkehr bereits prognostiziert hatte.
Technisch und erzählerisch ist dieser Schritt konsequent. Seit dem Erfolg des Resident Evil 4 Remakes setzt Capcom verstärkt auf hochwertige Story-Erweiterungen (wie „Separate Ways“), um die Langlebigkeit der Titel zu sichern. Die Rückkehr der Sprecherin aus dem Resident Evil 2 Remake sorgt zudem für personelle Kontinuität innerhalb der modernisierten Zeitlinie.
Die Rückkehr von Jolene Andersen ist ein starkes Signal für die erzählerische Konsistenz der Serie. Dass Capcom das Jahr 2026 mit neuem Content für die „Requiem“-Erweiterung bespielt, zeigt, dass der Fokus weiterhin auf der RE-Engine und der Erweiterung des bestehenden Universums liegt, statt voreilig die nächste Hardware-Generation zu erzwingen. Spieler können eine gewohnt hochwertige Inszenierung erwarten, die mechanisch an die Remakes von RE2 und RE4 anknüpft.