Resident Evil: Veronica wird keine First-Person-Perspektive erhalten und bleibt ein reines Third-Person-Spiel. Das stellte der bekannte Capcom-Insider Dusk Golem klar, nachdem der erste Trailer beim Summer Game Fest die Fans kurzzeitig in die Irre geführt hatte.
Das Video startete in der Ego-Perspektive und ließ die Community rätseln, ob nach „Resident Evil Requiem“ erneut die Kamera-Wahl ansteht. Dem ist nicht so. Die Ansicht bleibt klassisch über der Schulter.
Altes Spiel im komplett neuen Gewand
Spieler müssen sich trotzdem auf deutliche Änderungen gefasst machen. Laut Dusk Golem wird zwar nichts radikal gestrichen, aber die Entwickler würfeln das Original spürbar durcheinander. Inhalte werden verschoben, remixed und stark neu interpretiert.
Capcom selbst spricht bisher nur von der Flucht von Rockfort Island. Die legendäre Antarktis-Sektion fehlt in der offiziellen Beschreibung komplett, was zunächst Fragen aufwirft. Kürzen die Entwickler den zweiten Teil des Spiels oder halten sie ihn für die PR noch geheim? Alles ist möglich.
Resident Evil Veronica is third-person. https://t.co/2Pj2ssHs6w
— AestheticGamer aka Dusk Golem (@AestheticGamer1) June 5, 2026
Die Story bleibt im Kern unangetastet. Claire Redfield sucht in Paris nach Chris, wird geschnappt und landet im Insel-Gefängnis. Zeitlich ordnet sich das Ganze wenige Monate nach den Ereignissen aus Teil 2 ein. Technisch wird die Steuerung komplett modernisiert und orientiert sich an den jüngsten Remakes.
Die Entwarnung bei der Perspektive ist gut, die Skepsis bleibt. „Resident Evil Code: Veronica“ lebt von seiner bizarren Atmosphäre und dem harten Pacing zwischen Insel und Eiswüste. Wenn Capcom hier zu viel anfasst, riskieren sie den Unmut der Veteranen. Das Remake zu Teil 4 hat gezeigt, dass sie Modernisierung beherrschen. Ob das bei der extrem verschachtelten Struktur von Veronica auch klappt, muss sich erst zeigen.
Hältst du die Antarktis-Sektion für unverzichtbar oder sollte Capcom diesen Teil für das Remake lieber straffen?
