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Rockstar Games sucht Experten für „Classic Games“: Kommen weitere Remaster?

Rockstar Games sucht Senior Programmer für klassische Spieletechnik. Plant das Studio nach GTA 6 neue Remaster für PC und Konsole? Infos zur Jobbörse.

Lukas Author 2026
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Lukas Neumann
Als "Padawan" von Niklas begleitet Lukas Neumann das PlayStation-Ökosystem bei PlayFront. Er hinterfragt kritisch Grafik-Exzesse und AAA-Budgets, um eine ehrliche Perspektive auf aktuelle Gameplay-Konzepte und die...

Eine neue Stellenausschreibung bei Rockstar Games in Sydney deutet darauf hin, dass das Studio verstärkt personelle Ressourcen für die Pflege und Modernisierung älterer Titel bereitstellt. Gesucht wird ein Senior Gameplay Programmer, der gezielt Verantwortung für technologische Bereiche klassischer Spiele übernehmen soll.

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Während die Branche gespannt auf „GTA 6“ wartet, signalisiert diese Ausschreibung, dass die internen Kapazitäten für Remaster oder Portierungen ausgebaut werden.

Fokus auf „Classic Game Technology“

Die Stellenausschreibung im australischen Studio sticht durch eine spezifische Anforderung hervor. Der Bewerber soll Verantwortung für einen oder mehrere Bereiche der „Classic Game Technology“ übernehmen. Dass Rockstar hierfür eine Senior-Position in einem „kleinen, aber erfahrenen Team“ ausschreibt, spricht gegen eine bloße Archivierung. Vielmehr deutet es darauf hin, dass aktiv daran gearbeitet wird, ältere Codebasen für moderne Plattformen fit zu machen oder bestehende Systeme grundlegend zu überarbeiten.

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In den „Pluses“ der Ausschreibung wird explizit Wissen über mobile Endgeräte erwähnt. Das lässt zwei Schlüsse zu: Entweder plant Rockstar weitere Umsetzungen für iOS und Android, ähnlich der GTA Trilogy, oder man optimiert die Titel für die immer populärer werdenden Handheld-PCs wie das Steam Deck oder einen potenziellen Switch-Nachfolger.

Warum Sydney eine Schlüsselrolle spielt

Rockstar Sydney ist historisch gesehen oft in die Zuarbeit und technische Optimierung involviert gewesen. Dass hier nun ein Team für Klassiker-Technologie konsolidiert wird, könnte die Hauptstudios (wie Rockstar North oder San Diego) entlasten, damit diese sich voll auf die Fertigstellung von „GTA 6“ konzentrieren können, die sich aktuell in der Crunch-Phase befinden. Nach der technisch holprigen Veröffentlichung der „GTA: The Definitive Edition“ – die extern entwickelt wurde – scheint Rockstar Games jetzt verstärkt auf interne Expertise zu setzen, um die Qualitätsstandards der eigenen Marken zu sichern.

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Die Liste an potenziellen Kandidaten für eine Neuauflage ist lang. Ganz oben auf der Wunschliste der Community stehen seit Jahren:

  • Red Dead Redemption (PC-Port/Remaster): Bisher fehlt eine native PC-Version des ersten Teils schmerzlich.
  • GTA IV: Ein moderner Port für aktuelle Konsolen (4K/60fps) wird oft gefordert.
  • Bully oder Midnight Club: Klassiker, die auf modernen Systemen kaum noch ohne Fan-Patches laufen.

Dass Rockstar Games Stellen für Klassiker-Technik schafft, ist ein starkes Signal, aber kein Garant für sofortige Ankündigungen. Es zeigt primär, dass Rockstar das Potenzial seines Back-Katalogs erkennt und die technische Infrastruktur dafür professionalisiert. Ein massives Remake im Stil von „Resident Evil 4“ sollte man hier nicht erwarten; die Ausschreibung deutet eher auf hochwertige Remaster oder technisch saubere Portierungen hin, die den „Look and Feel“ der Originale bewahren, aber auf moderner Hardware stabil laufen

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