Screamer zeigt neue Spielmodi – Milestone setzt auf Arcade-Action mit Risiko

Screamer zeigt im neuen Trailer seine Spielmodi: Story-Kampagne, Arcade-Herausforderungen und Multiplayer. Release am 26. März 2026.

Lukas Neumann
Als leidenschaftlicher Gamer und Analyst begleitet Lukas Neumann die Entwicklung der PlayStation-Ökosystems bei PlayFront.de. Sein journalistischer Fokus liegt auf der Aufbereitung komplexer Branchenthemen und dem Testen...

Milestone hat heute einen neuen Trailer zu Screamer veröffentlicht und dabei erstmals ausführlich die verschiedenen Spielmodi vorgestellt. Der Arcade-Racer erscheint am 26. März 2026 für PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC, der Early Access startet bereits am 23. März.

Nach dem kürzlichen Story-Einblick wird nun klarer, wie breit das Spiel spielerisch aufgestellt ist, zumindest laut den bisher gezeigten Informationen.

The Tournament als erzählerischer Rahmen

Die Singleplayer-Kampagne von Screamer ist in „The Tournament“ eingebettet, einem illegalen Straßenrennen ohne Regeln. Fünf rivalisierende Teams treten gegeneinander an, unterstützt vom sogenannten Echo-System. Diese Technologie erlaubt offensive und defensive Aktionen während der Rennen und soll das klassische Arcade-Fahren stärker mit Kampf-Elementen verzahnen.

Laut Milestone besitzt jedes Team eine eigene Hintergrundgeschichte, die sich nicht nur in Charakterdesigns, sondern auch in der Optik der Fahrzeuge widerspiegelt. Die Handlung entfaltet sich über filmische Zwischensequenzen, in denen bekannte Synchronsprecher wie Troy Baker und Aleks Le anzutreffen sind. Wie tief diese Narrative im tatsächlichen Spielverlauf greifen oder ob sie eher als stilvolle Unterbrechungen funktionieren, bleibt allerdings abzuwarten, bisher stammen alle Infos aus Marketingmaterial.

Spielmodi zwischen Risiko und Arcade-Tradition

Neben der Kampagne setzt Screamer stark auf verschiedene Spielmodi. In Teamrennen zählen nicht nur die Platzierung, sondern auch die Anzahl der erzielten KOs. Das fördert Zusammenarbeit, birgt aber auch die Gefahr, dass aggressives Spielen wichtiger wird als sauberes Fahren, ein Balanceakt, der im Alltag entscheiden dürfte, ob der Modus langfristig trägt.

Die Overdrive-Herausforderung richtet sich klar an risikofreudige Spieler. Maximale Leistung von Beginn an, wo ein Crash das sofortige Aus bedeutet. Die Idee klingt spannend, dürfte aber gnadenlos sein. Klassischer wird es in der Score Challenge, im Time Attack oder im Checkpoint-Modus, die bewusst auf Arcade-Wurzeln setzen. Ergänzt wird das Ganze durch einen frei konfigurierbaren Rennmodus, der vor allem für Experimentierfreudige interessant sein dürfte.

Multiplayer, Couch-Koop und offene Fragen

Im Multiplayer bietet Screamer Ranglisten-Teamrennen, private Lobbys und das sogenannte Mixtape mit wechselnden Online-Events. Positiv sticht der Split-Screen-Modus für bis zu vier Spieler hervor, ein Feature, das im Genre selten geworden ist.

Wie fair das Echo-System im kompetitiven Umfeld ist, wird sich zum Release zeigen. Wie stabil laufen Online-Rennen zum Start? Und wie stark greift Monetarisierung bei Anpassungen oder Progression ein?

Screamer erscheint am 26. März 2026 und kann bereits vorbestellt werden, inklusive limitierter Collector’s Edition.

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