Der neue Scuf Omega Controller bringt als offiziell lizenziertes PS5-Zubehör elf zusätzliche Tasten und mechanische Omron-Switches für kompetitive Spieler auf den Markt.
Mit dem Scuf Omega erscheint heute ein High-End-Controller, der die Lücke zwischen Standard-Hardware und professionellem E-Sport-Equipment schließen will. Das Gerät setzt auf eine massive Erweiterung der Eingabemöglichkeiten und nutzt Hall-Effect-Technologie bei den Sticks, um dem gefürchteten Stick-Drift entgegenzuwirken. Bei einem Preis von rund 240 EUR positioniert sich Scuf damit direkt im obersten Premium-Segment.
Die Technik hinter den 28 Eingaben
Der Kern des Omega ist die schiere Anzahl an Belegungsmöglichkeiten. Neben den Standardtasten bietet das Pad vier Paddles auf der Rückseite, zwei seitliche „Sax“-Buttons und fünf sogenannte G-Keys. Die Daumen sollen somit niemals die Analogsticks verlassen müssen. Wer in Call of Duty springt, slidet und gleichzeitig zielt, gewinnt wertvolle Millisekunden.
Scuf verbaut zudem mechanische Omron-Switches in den Aktionstasten und dem Steuerkreuz. Das liefert das taktile Feedback einer Gaming-Maus. Die Trigger sind umschaltbar. Im FPS-Modus lösen sie sofort aus, während sie für Rennspiele den kompletten analogen Weg bieten. Diese Flexibilität ist bei diesem Preispunkt Standard, aber die Umsetzung wirkt hier konsequenter als bei der Konkurrenz.

Präzision durch TMR-Sensoren
Ein entscheidender Punkt für die Langlebigkeit sind die Endurance TMR Thumbsticks. Durch magnetische Sensoren wird mechanischer Verschleiß minimiert. Da Scuf auf Vibrationsmotoren verzichtet, sinkt das Gewicht deutlich. Das schont die Handgelenke bei langen Sessions, nimmt Gelegenheitsspielern aber auch das haptische Feedback. Profis bevorzugen das, für die Immersion in Singleplayer-RPGs ist es ein Verlust.
Die Konfiguration läuft primär über eine Smartphone-App. Hier lassen sich Deadzones auf echte 0% kalibrieren und Profile für verschiedene Spiele speichern. Besonders interessant für die Fighting-Game-Szene: Die App erlaubt SOCD-Einstellungen (Simultaneous Opposite Cardinal Direction), was präzisere Eingaben bei komplexen Combos ermöglicht. Die Integration wirkt tiefgreifend und geht über simples Button-Mapping hinaus.

Der Scuf Omega ist kein Controller für die breite Masse. Er ist ein spezialisiertes Werkzeug. Die Kombination aus Hall-Effect-Sticks, 28 Inputs und der offiziellen PS5-Lizenz macht ihn zum aktuell stärksten Konkurrenten für Sonys hauseigenen Edge-Controller. Der hohe Preis und der Verzicht auf Vibration zeigen jedoch deutlich: Hier geht es nur um Performance, nicht um gemütliches Feierabend-Zocken.
Braucht ein Controller wirklich 28 verschiedene Eingabemöglichkeiten oder wird das Layout dadurch irgendwann zu überladen für instinktive Reaktionen?
Scuf ist doch für den schlechten Support und der schlechten USA Qualität bekannt. Man kann Glück haben… aber es gibt auch genug, die keines haben.
Wenn ein Unternehmen keine Vertretung in der EU hat und sich sich keine Verkäufer finden, spricht das alleine schon Bände.
Hatte das scuf vantage das hatte auch schon die sax Buttons finde das zuviele tasten einen langsamer machen. Zwei rücktasten sollte stabdart mehr tasten ist nice to aber kein must have. Das TMR sticks sollte auch Standard sein beim Standard Controller