Die Gemüter der PlayStation-Fans erhitzen sich häufig, wenn es um die Veröffentlichung neuer Spiele geht. Ein wachsendes Unbehagen über die zunehmende Zahl von Remastern und Remakes hat sich bei vielen eingeschlichen, die sich nach frischen, originellen Titeln sehnen. Doch Shuhei Yoshida, der ehemalige PlayStation-CEO, hat eine nüchterne, aber nachvollziehbare Antwort auf diese Frustration: Wenn Fans neue First-Party-Spiele auf der PS5 wollen, sollten sie Remaster unterstützen.
Remaster sind eine durchdachte Strategie
In einem Interview mit Kinda Funny Games wurde Yoshida gefragt, ob er oft auf missverständliche oder schlecht informierte Kommentare stößt. Besonders bei der Diskussion um Remaster hört man immer wieder die gleiche Kritik. Yoshida scherzte, dass PlayStation-Co-CEO Hermen Hulst häufig dafür kritisiert wird, „zu viele Remaster“ zu produzieren. Doch er erklärt, dass viele Fans nicht verstehen, dass diese Remakes nicht das Resultat einer faulen Entscheidung sind, sondern Teil eines durchdachten Geschäftsmodells. „Die Remaster werden oft von anderen Teams entwickelt – oft von Porting-Teams, die auch PC-Versionen erstellen“, erklärt Yoshida. Er versichert, dass diese Projekte keine Ressourcen von der Entwicklung neuer, origineller Titel abziehen.
Doch warum sind diese Remaster und Remakes so wichtig? Yoshida geht weiter und erklärt, dass die Produktion von Remakes und Remastern „viel billiger“ ist, zusätzliche Einnahmen generiert und neuen Spielern Zugang zu bewährten Titeln verschafft. Besonders, wenn diese Spiele auch auf den PC portiert werden, können neue Einnahmequellen erschlossen werden. Diese zusätzlichen Gelder sind nicht nur ein finanzielles Polster, sondern auch eine notwendige Unterstützung für die Entwicklung neuer, größerer Projekte.
Neuauflagen finanzieren neue Spiele
Die hohen Produktionskosten von Singleplayer-Spielen sind inzwischen so astronomisch, dass die Einnahmen aus Remaster und Portierungen unerlässlich geworden sind, um die Entwicklung großer First-Party-Titel weiterhin zu ermöglichen. Yoshida stellt klar: Wenn Fans die großen Singleplayer-Titel lieben, sollten sie diese Remaster und Portierungen unterstützen, um die Entwicklung neuer, origineller Spiele zu finanzieren.
In einer Generation, die von Remakes und Remastern dominiert wird, mag es schwerfallen, diese Praxis zu akzeptieren. Aber Yoshidas Argument ist nachvollziehbar. Die Wirtschaftlichkeit der Spieleentwicklung hat sich verändert, und Unternehmen wie PlayStation müssen innovative Wege finden, um ihre teuren Projekte zu finanzieren. Remaster sind daher nicht das Zeichen von Kreativitätsmangel, sondern ein notwendiges Übel, das die Grundlage für die Zukunft von First-Party-Spielen legt. Und wer will schon auf die nächste große Blockbuster-Produktion verzichten?
Die nächste Chance für ein Remaster bietet sich derzeit mit Days Gone, nachdem das Live-Service-Projekt von Sony Bend eingestellt wurde. Sollte es tatsächlich dazu kommen und der Markt positiv reagieren, wäre ein Days Gone 2 gar nicht mehr so unwahrscheinlich. Es liegt vor allem an den Spielern, ihre Träume zu verwirklichen.
Bernd Leitner Du sagst zwar nicht direkt, dass dir die Spiele nicht gefallen, aber zwischen den Zeilen kann man das schon herauslesen. Es klingt so, als könnten Sonys First-Party-Spiele für dich auch komplett wegfallen, ohne dass du sie vermissen würdest. Wenn das so ist, macht es aber wenig Sinn, auf einer reinen PlayStation-Seite zu kommentieren.
Lukas Sommer Ich sage nicht, dass sie mir nicht gefallen. Ich finde nur, dass sie nichts besonderes sind. Wenn Sony keine mehr produzieren würde, weil wir keine Remaster/Remakes kaufen, dann wäre das kein großer Verlust für mich. Abgesehen davon kann man auf der PS5 auch Spiele von anderen Publishern zocken. Die Spiele von Sony machen in meiner Bibliothek vielleicht 2-3% aus, obwohl ich die meisten großen First-Party-Spiele der letzten Jahre gekauft habe.
Naja eigentlich ist die Aussage eine komplette bankrott Erklärung wenn man es mit capcom vergleicht
Sie bringen auch viele remaster bzw Remakes raus aber capcom bringt auch neue spiele bzw. Holt spiele aus der Versenkung wie onimusha, okami oder dead rising und was macht Sony?
Ist es wirklich so schwer ein bloddborne remaster bzw. Ein 60fps Patsch zu machen?
Ist wirklich so schwer eine native collection von killzone,motorstorm,infamnous,ratched und clank,resitance zu bringen?
Bei machen spielen muss man nicht nichtmal richtig viel arbeiten z.b bei ps3 spielen 4k und 60fps reicht, allein mit den art style wischt z.b killzone mit jeden heutigen shooter auf den markt den Boden auf aus der heutigen Zeit. Razchet und calnk ps Teile sehen immer noch wie pixel spiele aus sie müssen einfach spielbar gemacht werden auf der ps5. Rennspiele wie motorstorm altern nicht so schnell weil es kein Vergleich gibt. Resitance ist auch solide nur infamnous könnte etwas schwächer wirken wegen den Animationen aber echte Fans wird es nicht jucken die werden es trotzdem kaufen natürlich werden es kein 20M verkaufte Einheiten aber da ist Sony gefragt den Ball flach zu halten und einfach sich freuen das man etwas mehr Vielfalt hat in portfolio
ich unterstütze gerne remaster aber sony müsste dann vl auch mal remaster zu folgenden spielen bringen:
und da sony anscheinend 0 bock drauf weil sie lieber ihren live-service-fantasien hinterherjagen, millionen bis milliarden verbrennen wo ihnen direkt jeder hätte sagen können, dass es keine gute idee ist….. das ganze verpulverte geld um leute dann mit service titeln abmelken zu können hat man dann über 80 Euro spiele, teureres ps+, konsolen etc wieder reingeholt, um dann doch die live-service-games zu streichen… also wurden die leute gemolken für die entwicklung von titeln, die sie nicht wollten und jetzt auch niemals bekommen… super! aber hey sony wird immer in schutz genommen… die ganzen knaller spiele kommen ja noch? vl begreifen jetzt mal manche, dass wir uns dem ende der miesesten konsolengeneration ever nähern und da gar keine bis wenige große titel kommen, weil sony einfach von anfang an fehlkalkuliert hat… studios wie bend und blue point müssen jetzt wieder komplett bei 0 anfangen… wenn ja jemals etwas kommt, dann zur ps6 generation. ich bin von dieser generation einfach nur enttäuscht und wenn ich nicht hauptsächlich third party spiele genießen würde, wäre die ps5 ein fail gewesen.
da wo sie mal was für die fans machen können wie die oben genannten spiele zurückbringen, zeigt sony, dass es ihnen egal ist. spiele wie last of us etc brauchen kein remaster… das ist nur melken…