Silent Hill zu alt für ein Remake, bräuchte grundlegende Überarbeitung

Seit Monaten wird über ein mögliches Remake der Silent Hill-Serie spekuliert, von dem offiziell bis jetzt jedoch nichts zu sehen und zu hören ist. Geht es nach dem damaligen Silent Hill-Creator Keiichiro Toyama, wäre die Umsetzung jedoch ziemlich aufwendig.

Das sagte Toyama in einem aktuellen Interview zu seinem neuen Projekt Slittered und zieht dabei Vergleiche zu den Resident Evil-Remakes. Da Silent Hill älter als Resident Evil ist, müsste vieles überdacht werden, um es auf die neuen Konsolen zu bringen, vor allem aus Sicht des Gameplay.

„Ich denke, es wäre schwieriger als Biohazard neu zu erschaffen, weil das Gameplay als Konzept etwas älter ist“, so Toyama. „Es ist kein Actionspiel, bei dem man die Action einfach verfeinern kann wie in Biohazard. Silent Hill einfach nur auf aktuelle Standards zu bringen oder die Grafik aufzupolieren, damit würden die Fans nicht zufrieden sein.“

Toyama glaubt, dass das ganze Konzept von Silent Hill überarbeitet werden müsste, damit es in der heutigen Zeit funktioniert und überzeugt. Anders als bei Filmen würde man es nicht wie im Originalzustand genießen können. Von der Spielmechanik, über die Benutzerfreundlichkeit, bis hin Rationalität und Raffinesse müsste man alles ändern.

Toyama selbst hätte nichts dagegen, wenn man die ursprüngliche Idee an moderne Standards anpasst. Das liegt aber alleinig in den Händen von Konami, die bis jetzt jedoch kein großes Interesse an einer Neuauflage zeigen.

Fans hoffen derweil immer noch, dass womöglich Blue Box Games daran arbeitet, die noch immer nicht verraten wollen, was sich hinter ihrem Projekt Abandoned verbirgt. Updates zu diesem wird es allerdings erst wieder im neuen Jahr geben.

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