Nach Jahren des Wartens ist es soweit: Skate. geht heute offiziell in den Early Access. und das nicht nur auf einer Plattform, sondern wirklich überall. Ob PS5, Xbox Series X|S, PS4, Xbox One oder PC: Jeder kann kostenlos loslegen, mit Crossplay und Crossprogression. Das ist kein kleiner Schritt, sondern eine klare Ansage von EA und Full Circle: Diese Serie will wieder ein Treffpunkt für Skater werden, nicht nur ein Spiel.
Die Stadt San Vansterdam steht im Zentrum des Ganzen. Ein offenes, dynamisches Umfeld, in dem Straßen, Dächer und sogar eine Kathedrale zur Spielwiese werden. Vier unterschiedliche Bezirke laden zum Erkunden ein, und die Mischung aus realistischen Spots und fast schon surrealen Locations macht sofort klar, dass es hier nicht nur ums Skaten geht, sondern ums Erleben.
Flick-It, Kreativität und Community-Features
Das bekannte Flick-It-System ist zurück und erweitert, was Veteranen freuen dürfte. Doch Skate. will mehr bieten als präzise Tricks. Mit Quick Drop lassen sich Rampen, Rails oder Bänke direkt ins Spiel setzen, alleine oder gemeinsam mit Freunden. Damit wird die Stadt nicht nur größer, sondern persönlicher.
Dazu kommt ein Spectate-Modus, der es leichter macht, Treffpunkte zu finden und andere beim Fahren zu beobachten. Besonders spannend: die „Skatepedia“ – ein lebendiges Nachschlagewerk, das hunderte Tricks erklärt. Das klingt fast nach einer Mischung aus Skate-Simulator und Community-Tool, das Einsteiger an die Hand nimmt und Profis gleichzeitig neue Herausforderungen liefert.
Auch der Soundtrack verdient einen Blick. Von Denzel Curry bis Earth, Wind & Fire, die Playlist lebt und soll im Laufe der Seasons wachsen. Musik war schon immer Teil der Skate-Kultur, und hier wird das konsequent weitergeführt.
Roadmap und Gründer-Packs: Mehr als nur Early Access
Der Start ist nur der Anfang. Season 1 beginnt schon im Oktober und bringt Events, neue Inhalte und den ersten Skate.Pass. Später folgen Features wie Party-Voice-Chat, erweiterte Replay-Optionen, mehr Tricks und zusätzliche Stadtteile. Die Entwickler wollen die Community spürbar einbeziehen – ob das gelingt, hängt davon ab, wie aktiv Spieler Feedback geben.
Natürlich gibt es auch Monetarisierung: Neben optionalen Cosmetics bietet EA zwei Founder’s Packs, die Ingame-Währung und exklusive Outfits enthalten. Wer sich hier einkauft, zeigt seinen Support und erhält besondere Items – muss man aber nicht, um Spaß zu haben.
Skate. ist zurück, aber nicht als fertiges Produkt, sondern als Projekt, das wachsen soll. Die Idee, San Vansterdam gemeinsam mit der Community aufzubauen, klingt stark. Die Frage ist nur: Bleibt es bei diesem offenen Spirit oder zieht am Ende doch das klassische Live-Service-Korsett enger? Für Fans ist der Start trotzdem ein Grund zur Freude – endlich wieder Skateboarding ohne Grenzen.
Was denkt ihr: Kann EA die Community-Orientierung halten, oder wird Skate. irgendwann im üblichen Service-Alltag landen?

