Sony & AMD: Warum die PS6 schon jetzt der wahre RDNA-5-Benchmark ist

Niklas Author 2026
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Niklas Bender
Editor-in-Chief bei PlayFront und Spezialist für kritische Analysen. Niklas Bender steht für eine klare redaktionelle Kante und furchtlosen Journalismus. Sein Fokus: die Dekonstruktion von PR‑Floskeln. Er...
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Sony und AMD entwickeln RDNA 5 gemeinsam für die PS6. Warum die PS6 effizienter als die Xbox ist und Microsoft erneut hinterherhinkt.

Wenn man sich das Verhältnis zwischen Sony und AMD ansieht, wird schnell klar: Hier geht es längst nicht mehr nur um eine simple Chip-Lieferung. Es ist eine kreative Allianz – Mark Cerny auf der einen Seite, die Ingenieurs-Schmiede von AMD auf der anderen. Und das Ergebnis dürfte bestimmen, wie die PS6 in den nächsten Jahren Maßstäbe setzt.

Laut aktuellen Einschätzungen des Insiders Moore’s Law Is Dead war schon RDNA 2 maßgeblich durch Sonys Input geprägt, und genau diese Architektur gilt als die bislang erfolgreichste der Radeon-Serie. RDNA 5, das Herz der PS6, scheint nun denselben Weg zu gehen. Sony liefert Ideen, AMD das technische Fundament. Anders gesagt: Cerny sagt, was gebraucht wird – und AMD baut es.

So entsteht RDNA 5 für die PS6

Das Spannende daran ist nicht nur die technische Ebene, sondern die Kultur dahinter. Bei AMD und Sony herrscht offenbar ein echtes Miteinander. Ingenieure beider Teams sollen regelmäßig zusammenarbeiten, Lösungen diskutieren, sogar gemeinsam Mittag essen. Im Vergleich dazu beschreibt man Microsoft-Meetings eher wie einen Zoom-Call mit einem schreienden Chef auf der Großleinwand. Kein Wunder also, dass die Ergebnisse unterschiedlich ausfallen.

AMD selbst scheint mittlerweile begriffen zu haben, dass die „Cerny-Architekturen“ jene sind, die auch im PC-Markt am besten performen. Eine GPU, die halb mit Sony entwickelt wurde, verkauft sich am Ende besser – das ist mehr als nur Zufall. Während Nvidia auf maximale Leistung setzt und Intel ständig hinterherhinkt, schafft AMD in Kooperation mit Sony das, was am Markt wirklich zählt: Effizienz.

RDNA 5 könnte der nächste Beweis dafür werden. Es geht nicht nur um mehr Teraflops, sondern um klügere Strukturen, etwa neue Radiance-Cores für Raytracing und Path-Tracing, die CPU und GPU entlasten sollen. Cerny soll hier den Ansatz verfolgt haben, rechenintensive Aufgaben besser zu verteilen, statt einfach nur rohe Power zu stapeln. Das Ergebnis dürfte ein Chip sein, der nicht auf dem Papier dominiert, sondern in echten Spielen.

Warum Microsoft trotz mehr Power oft hinterherhinkt

Microsoft dagegen? Hängt wieder an der eigenen Bürokratie. Die Xbox Series X hätte auf dem Papier stärker sein sollen, am Ende war sie es nicht. Warum? Weil man in Redmond immer wieder Entscheidungen trifft, die aus Management-Sicht logisch wirken, aber aus Entwickler-Sicht katastrophal sind. Gesplitteter Speicher, schwächere Bandbreite, seltsame Kostenschnitte im letzten Moment – Fehler, die Sony schon seit der PS3-Ära konsequent vermeidet.

Und während Sony seine Konsolen um Entwickler herum baut, scheint Microsoft sie eher um PowerPoint-Präsentationen herum zu designen.

Es ist fast ironisch: AMD arbeitet mit beiden Partnern, aber nur einer von ihnen hört wirklich zu. Wenn RDNA 5 also auf den Markt kommt und die PS6 erneut das effizientere, besser abgestimmte System ist, liegt das nicht an Geheimabsprachen. Sondern daran, dass Mark Cerny weiß, was er will. Und AMD gelernt hat, dass es sich lohnt, ihm zuzuhören.

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1 Kommentar
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Crydog
24. Oktober 2025 08:19

Ah kommt leute man tut jetzt so als ob AMD selber keine GPUs bauen kann ohne sonys hilfe. Es hat auch was mit der Verbreitung der ps5 zutun wenn sich die Serie x besser verkauft hätte dann würde das als das überlege system angesehen werden. Und so nebenbei bei pc ist der Speicher schon immer getrennt gewesen bzw. Bei den APUs Teilen sich die CPU und die GPU den RAM dadurch sinkt die Bandbreite auch. Ich bin sowieso der Meinung das bei der nächsten konsolen Generation der RAM erweiterbar sein sollte das würde die APU entlasten besonders bei den operativen aufgaben wie OS und Hintergrund Prozesse. Oder man verbaut von vorneherein genug RAM. Was aber aus kostengründen schwierig sein sollte zu entscheiden wieviel RAM man in Zukunft brauchen wird. 32GB sollten minimum drin sein mehr ist aber besser wie 48 bzw 64GB

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