Sony begräbt Pläne für weiteren Handheld

Sony wird wohl keinen eigenen Handheld mehr auf den Markt bringen, auch wenn Nintendo mit ihrer Switch-Konsole derzeit sehr erfolgreich ist. Die Erfahrungen mit der PS Vita haben gezeigt, dass der Markt für mobiles Gaming den Smartphones gehört.

Nintendo hat mit der Switch eine Hybrid-Lösung zwischen stationärer Konsole und Handheld gefunden, und auch Sony hatte schon zuvor Ideen dafür, diese jedoch nicht weiter verfolgt. Für die Zukunft möchte man sich allerdings auch weiterhin verstärkt auf das Erlebnis im heimischen Wohnzimmer konzentrieren. Denn laut Sony´s Andrew House, der das Schiff demnächst verlässt, sieht Sony kein großes Potenzial mehr im Handheld-Markt, da die PS Vita zuletzt nur in Asien und Japan erfolgreich gewesen ist. In westlichen Regionen konnte die PS Vita anfänglich zwar auch begeistern, der Support für große Triple-A Games wurde zuletzt aber selbst eingestellt, sodass man dieses Feld den Third-Party Publishern überließ.

Dass Sony mit der PS5 also eine Konkurrenz zur Switch bauen wird, hält man also für äußert unwahrscheinlich. Dies passe einfach nicht zum aktuellen Lifestyle-Markt, sodass es bei der nächsten Generation wohl eher wieder ein Kampf um die pure Leistungsfähigkeit der Hardware wird.

Wie oft sich die PS Vita bisher tatsächlich verkauft hat, ist nicht bekannt, da Sony schon länger keine Zahlen mehr dazu nennt. Vermutet werden allerdings einige Millionen, was dennoch weit entfernt vom Erfolg des Vorgängers, der PSP ist.

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