Sony: Kreative Talente zu fördern heißt nicht, sie nur mit Geld zu bewerfen

Eines muss man Sony lassen, sie sind öfter bereit größere Risiken einzugehen, als ihr größter Mitbewerber im Konsolenmarkt. Das kann auch mal einen Flop bedeuten, hält sie aber nicht davon ab, auch weiterhin diesen Weg zu gehen.

Kreativität nur dadurch zu fördern, in dem man immer mehr Geld nachschießt, sei aber auch nicht richtig, wie Sonys PlayStation Boss Jim Ryan betont. Man muss den Entwicklern Zeit und Raum geben, damit sie sich entfalten können. Das hätte sich in jüngster Zeit mehrfach bewährt, zuletzt mit Sucker Punch und Ghost of Tsushima.

„Kreative Talente zu fördern ist nicht so einfach wie Geld darauf zu werfen“, so Ryan. „Man muss ihnen auch die Freiheit geben, kreativ zu sein, Risiken einzugehen und neue Ideen zu entwickeln.“

Axios

Für Sucker Punch war Ghost of Tsushima eine dramatische Richtungsänderung und etwas, das man gerne sieht und ausprobiert, speziell auf neuer Hardware. Vorher glaubte man nicht bei Sony, dass man ein Spiel wie dieses machen würde.

„Wir möchten, dass [First-Party-Entwickler] unsere Hardware als kreative Palette nutzen.“

Was Sony als nächstes in dieser Richtung plant, ist nicht bekannt. Zuletzt hatte man mehrere Partnerschaften angekündigt, die exklusive und neue IPs für PlayStation entwickeln, entlang bestehender Marken, die schon in den kommenden Monaten erscheinen.

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Mit an Bord hat man sich dafür einige der größten Industrie-Veteranen geholt, darunter ehemalige Call of Duty und Destiny-Creator, die Entwicklerlegende Jade Raymond und weitere.

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