Sony meldet 560 Millionen Dollar Verlust durch Bungie-Deal

Sony schreibt 560 Millionen Dollar auf Bungie ab. Marathon enttäuscht, Destiny 2 am Tiefpunkt. Die harten Fakten zum Live-Service-Debakel bei PlayStation.

Niklas Author 2026
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Niklas Bender
Editor-in-Chief bei PlayFront und Spezialist für kritische Analysen. Niklas Bender steht für eine klare redaktionelle Kante und furchtlosen Journalismus. Sein Fokus: die Dekonstruktion von PR‑Floskeln. Er...

Sony meldet für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2025 eine Wertminderung in Höhe von 560 Millionen US-Dollar auf die Vermögenswerte von Bungie. Der schwache Marktstart von „Marathon“ und historische Tiefstände bei den Spielerzahlen von „Destiny 2“ belasten die Zahlen des PlayStation-Konzerns massiv.

Die Milliardenwette zeigt Risse

Sony Interactive Entertainment hat im abgelaufenen Fiskaljahr insgesamt rund 765 Millionen US-Dollar im Kontext der Bungie-Akquisition abgeschrieben. Allein im vierten Quartal entfielen 88,6 Milliarden Yen auf Wertminderungen immaterieller Vermögenswerte des Studios. Der Konzern schließt zudem weitere Verluste für das Fiskaljahr 2026 nicht aus. Das Ziel, Bungie als Speerspitze der Live-Service-Strategie zu etablieren, erweist sich als kostspieliges Missverständnis.

Marathon“ startete am 5. März 2026 auf PlayStation 5, Xbox Series X/S und PC, konnte den Hype jedoch nicht in dauerhafte Bindung übersetzen. Aktuelle Steam-Daten zeigen knapp über 15.000 gleichzeitig aktive User, während Sony bislang auf die Nennung offizieller Verkaufszahlen verzichtet. Das spricht bei den Japanern oft für sich selbst. Parallel dazu erreicht „Destiny 2“ auf dem PC den niedrigsten Stand seiner Geschichte. Nach Entlassungswellen und dem Austausch der Führungsebene unter Pete Parsons steht das Studio erneut vor drastischen Sparmaßnahmen.

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Bungie hat das Kunststück vollbracht, innerhalb von vier Jahren vom Prestige-Objekt zum Sanierungsfall zu schrumpfen. Eben nicht das, was Jim Ryan versprochen oder gehofft hatte.

Das Ende des Live-Service-Dogmas

Die harten Fakten zeigen ein Studio, das an seinem eigenen Overhead erstickt. „Marathon“ sollte der Neuanfang sein, doch der Markt für Extraction-Shooter reagiert mit Desinteresse auf die stilistische Neuausrichtung. Anfangs war es wirklich, das Endgame ebenfalls, aber seitdem ist auch mein Interesse weg. Ob die geplante Roadmap ohne wirkliches Ziel die große Wende bringt, daran habe ich so meine Zweifel.

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Die Spielerbasis von „Destiny 2“ wandert zusätzlich ab, während die Produktionskosten für neuen Content steigen. Sony steht nun vor der Wahl, entweder weiteres Kapital in ein sinkendes Schiff zu pumpen oder die Reißleine zu ziehen.

Ein Studio, das 3,6 Milliarden Dollar gekostet hat, produziert aktuell mehr Abschreibungen als Schlagzeilen. Die Frage bleibt: Ist das Modell Bungie überhaupt noch tragfähig oder muss Sony hier langsam den harten Cut machen und das Studio komplett neu ordnen?

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SOURCES:Sony
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12 Comments
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Singleplayer
9. Mai 2026 18:51

Anstatt schon längst alles in ein modernes Destiny 3 zu stecken oder gerne auch in ein Shooter Tripple A Singleplayer Game setzt man auf ein̈en weiteren unspektakulären Extraction Shooter, und lässt dadurch Destiny 2 sterben. Wieviele Fehlentscheidungen will Bungie noch treffen?

Crydog
8. Mai 2026 18:11

Ha…………………………………………………….ha

OmniGamer
8. Mai 2026 14:30

Die schlechteste Investition von PlayStation aller Zeiten.

Studios schließen die mit ihre BESTEN Spiele abliefern aber am Ende riesengroße Verluste einfahren mit Spielen die keiner will.
Diese Wette und All-in nach einem eigenen Fortnite „“Hit“ hat uns einfach eine Spielelose PlayStation 5 Generation beschert.
Da ist man Marktführer und schafft nur 2x Spiele pro Jahr und gewisse (TOP?!) – Studios haben einfach bisher in dieser Gen kein einziges Spiel abgeliefert.

Und von diesen ganzen Live-Service Kackas war wahrscheinlich das last of us Spiel zwar gut aber hätte naughty dog zu einem reinen Live-Service Studio gemacht, da hätten sie lieber die naughty dog und bungie zusammengeschlossen, nachdem es ja laut deren Chefentwickler fast fertig war und den laufenden content Support darüber gewährleistet.

Und:
Das Horizon Multiplayer wird floppen.
Dieses Fairgames wird floppen.
Und dann ist hoffentlich endlich der Fisch fertig geputzt und die machen wieder das, was die PlayStation 4 Generation so gut gemacht hat.

pray
9. Mai 2026 17:59
Reply to  OmniGamer

Für die PS5 Generation ist es dann trotzdem zu spät und wir wurden alle fett verarscht haben unser Geld in leere versprechen und die minderwertigste Konsolengeneration aller Zeiten investiert

Aber manchen reicht das ja seit Jahren 😉

Last edited 28 Tage zuvor by pray
McFly
9. Mai 2026 18:10
Reply to  pray

In welchem Kommentar hab ich die PS5 Gen hervorgehoben? Hab schon des öfteren gesagt, das mir die Politik bzw. Ausrichtung seit dem PS5 Start nicht gefällt. Bestimmt schon 10 mal hab einen negativen Senf dazu abgegeben….

Crydog
10. Mai 2026 08:01
Reply to  McFly

Na ich hatte das auch anderes in errinerung

McFly
10. Mai 2026 10:23
Reply to  Crydog

Das kommt davon, wenn man nur liest was man lesen will.

pray
10. Mai 2026 20:22
Reply to  McFly

ich weiß nicht, warum du dann immer so einen stunk bei crydog und mir gemacht hast, wenn du so kritisch bist?! mehr als zu sagen, dass wir playstation mal ´´geliebt´´ haben und es uns ´´schmerzt´´ den zerfall der marke zu sehen, haben wir nie geschrieben. wir betonen immer wieder, dass playstation großartig war und auch jetzt noch enormes potenzial hat, sony es aber am fließband vergeigt.

dass man nach last of us alles daran ausgerichtet, alle marken daran orientiert und ihnen die eigene identität genommen hat (uncharted, god of war etc.) und jetzt alle spiele cinematic drama oder live service sind, ist halt leider realität. spiele wie astro bot oder ratched & clank, sind die ausnahme und da gibts auch immer noch keine info zu einem nachfolger.

sony lässt viele marken einfach liegen bzw kümmert sich nicht, während sie eine monokultur an videospielen hochgezogen haben, bei der es kaum abwechslung gibt. wenn etwas mal anders ist, dann ist es open world mit drama wie spider man, horizon etc… oft nicht besser als ubisoft titel und sogar bei anderne marken dreist geklaut (wie horizon zero dawn bei monster hunter etc)

diese ´´neuen´´ reihen werden dann tot geritten.

man bekommt also seit jahren nur:

  1. drama cinematic games (und davon schon wenige) für die alte gute marken gekopfert wurden
  2. open world spiele mit sammelkram, die auf ubisoft niveau sind und über die story wieder mit drama punkten wollen
  3. seit der ps5 fokus auf live service was auch nicht klappt
Crydog
10. Mai 2026 22:54
Reply to  pray

Hast vergessen saros hat auch Drama alter so ne dumme story das kann man sich nicht ausdenken. Ah hat kein zweck mit den zu reden wenn ich nur das lese was ich lesen will sieht er nur das was er sehen will.

pray
11. Mai 2026 00:17
Reply to  Crydog

haben wir ja seit jahren 😉 wir wissen, dass wir recht haben, garnicht beirren lassen. alleien die ganzen naughty dog insider infos haben das ja bekräftigt… jetzt wieder das ´´geleakte´´ script von uncharted 4.

manche wollen halt alles geil finden und reden sich das alles schön.

mit marathon hatten wir auch recht, mit concorde genauso und mit dem neuen ´´horizon´´ spiel wird es genauso laufen.

sony ist einfach nur noch peinlich und treibt schindluder mit seiner playstation marke. sollen uns mal nen job geben und den guten hermen feuern, 2 jahre und der laden läuft wieder 😉

Crydog
10. Mai 2026 22:51
Reply to  McFly

Nein bestimmt nicht

pray
8. Mai 2026 11:37

haha… nur so wenig? hat da jemand die zahlen geschönt? xD

das wäre ja noch gut … mann.. dass da vorher niemand drauf gekommen ist bei den ganzen „kompetenten“ studierten führungskräften

xD