Sony vor Preisschock: Wird die PS5 Pro bald 900 Dollar kosten?

Sony könnte die Preise der PS5 und PS5 Pro im Mai 2025 um bis zu 200 US-Dollar erhöhen – als Reaktion auf hohe China-Zölle und Microsofts Preisanpassung.

Mark Tomson
Mark ist Managing Director von PlayFront.de und berichtet täglich über PlayStation, Gaming-Hardware und Videospiele. Sein Fokus liegt auf Sony-Konsolen, technischen Analysen und kritischen Reviews. Neben News...

Schonungslos und unerwartet hat Microsoft an der Preisschraube gedreht – und zwar gewaltig. Bis zu 100 US-Dollar mehr kostet die Xbox Series X seit dem 1. Mai 2025 in den USA, Zubehör und Spiele ziehen ebenfalls kräftig an. Offiziell heißt es, die steigenden Entwicklungskosten und der Zahn der „Marktdynamik“ seien schuld. In Wahrheit dürfte aber ein ganz anderer Faktor eine Rolle spielen: der massive Importzoll auf Produkte aus China, der derzeit satte 145 % beträgt.

PS5 Pro bald 200 US-Dollar teurer?

Was bedeutet das nun für Sony und die PlayStation-Fans? David Gibson, Senior Analyst bei MST Financial, sieht düstere Zeiten auf uns zukommen. Laut seiner Einschätzung auf X könnte Sony bald nachziehen – und das mit einer brachialen Preiserhöhung von bis zu 200 US-Dollar für PS5 und PS5 Pro.

Ein Horrorszenario, das sich wie folgt ausmalen lässt: Die reguläre PS5 mit Laufwerk würde dann 699,99 US-Dollar kosten – so viel wie aktuell die PS5 Pro. Und die PS5 Pro? Die klettert womöglich auf 899,99 US-Dollar. Willkommen in der Premiumklasse, wo man sich zweimal überlegt, ob man noch zocken oder doch lieber verzichten sollte.

Sony wird nicht lange überlegen

Der Grund: Sony dürfte laut Gibson kaum bereit sein, auf Marge zu verzichten – ganz im Gegensatz zu Microsoft, die scheinbar Verluste in Kauf nehmen, in der Hoffnung auf zukünftige Zollentspannung. Sony hingegen könnte den Rotstift direkt beim Kunden ansetzen. Denn seien wir ehrlich: Die PlayStation ist aktuell die dominierende Konsole – warum also Rabatte geben, wenn der Markt es (noch) hergibt?

Die unsichere Zollpolitik der USA wird somit zum Spielverderber für alle, die auf einen günstigen Einstieg in die nächste Konsolengeneration gehofft hatten. Und als ob das nicht schon genug wäre, will Microsoft auch noch 79,99 US-Dollar für First-Party-Spiele verlangen – ein Trend, der mit ziemlicher Sicherheit Schule machen wird. Wer heute lacht, weil er seine PS5 „günstig“ bekommen hat, dürfte sich bald wie ein Schnäppchenjäger aus vergangenen Zeiten fühlen.

Bleibt die Frage: Zieht Sony wirklich mit? Oder wird die PS5 Pro am Ende doch nicht teurer, sondern einfach seltener? Vielleicht in kleineren Stückzahlen, mit limitiertem Release und einem „Exklusivitätsbonus“, der den Preis auf Umwegen rechtfertigt?

Was sicher scheint: Der Preiskampf der Konsolenhersteller wird immer mehr zum Luxusrennen – und die Spieler dürfen zusehen, wie ihre Ersparnisse im Zollfeuer dahinschmelzen.

Ps5 Sale 25
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