Die Rufe der Community waren unüberhörbar, jetzt liefert Toys for Bob den Beweis. Die Hartnäckigkeit der Spieler hat das erste echte, neue Spyro-Abenteuer – Spyro: A Realm Beyond – seit 18 Jahren überhaupt erst möglich gemacht.
Toys for Bob bringt den lila Drachen zurück, weil 11 Millionen verkaufte Einheiten der Reignited Trilogy ein Argument sind, das kein Publisher ignorieren kann. Studio-Chef Paul Yan und Associate Creative Director Lou Studdert haben im Interview mit GamesRadar Klartext geredet.
Nach der Trennung von Microsoft und dem Schritt in die Unabhängigkeit stand das Studio vor einem großen Risiko. Die Entscheidung für Spyro und gegen Marken wie Banjo-Kazooie war am Ende reine Logik. Die Fanbase hat über Jahre bei jedem einzelnen Gaming-Event geliefert und ununterbrochen nach einer Fortsetzung verlangt. Dieser Lärm hat Microsoft letztlich überzeugt, das Projekt zu finanzieren.
Warum es Spyro wurde und nicht Banjo
Das Team sieht sich selbst in der Rolle des kleinen, galligen Underdogs – genau wie Spyro. Die emotionale Bindung durch die Arbeit an Skylanders und der Remaster-Trilogie war riesig. Der Erfolg von Titeln wie „Astro Bot“ zeigt dem Studio zudem, dass klassische Plattformer im modernen Markt extrem gefragt sind. Toys for Bob will diese Lücke füllen.
Gerüchte aus der Industrie besagen übrigens, dass das nicht alles war. Insidern zufolge soll sich parallel bereits ein neues Crash Bandicoot-Spiel in Arbeit befinden. Die Plattformer-Renaissance ist also in vollem Gang. Toys for Bob liefert.
Die Rückkehr von „Spyro: A Realm Beyond“ ist kein Zufallsprodukt, sondern das verdiente Ergebnis einer extrem treuen Community. Toys for Bob brennt für die Marke, das Risiko der Unabhängigkeit im Rücken sorgt für den nötigen Fokus. Wenn das Gameplay das Niveau von damals hält, erwartet uns ein echtes Highlight.
Was haltet ihr von der Entscheidung für Spyro – hättet ihr ein neues Banjo-Kazooie zum Start der Microsoft-Kooperation spannender gefunden?
