Der Auftritt von Star Wars: Fate of the Old Republic bei den Game Awards war einer dieser Momente, die sofort Erwartungen schüren, gerade bei Fans der alten KOTOR-Teile. Doch die Euphorie bekam schnell Risse, als klar wurde: Das Spiel ist erst seit diesem Jahr in Entwicklung.
Ein neues Studio, ein großes Versprechen, und sofort die Sorge, dass wir bis 2030 warten müssen. Casey Hudson, kreativer Kopf hinter dem Projekt, hat diese Spekulationen nun öffentlich zurückgewiesen.
Hudson setzt ein klares Zeichen
Hudson meldete sich direkt zu Wort und stellte klar: Star Wars: Fate of the Old Republic soll vor 2030 erscheinen. Keine kryptische PR-Floskel, sondern eine direkte Aussage, inklusive selbstironischem Hinweis darauf, dass auch er nicht jünger wird. Das ist bemerkenswert, denn viele Studios vermeiden inzwischen jede zeitliche Einordnung, um sich nicht festzunageln.
Gleichzeitig ordnet Hudson die Realität der Branche ein: Große Singleplayer-RPGs entstehen heute nicht mehr in zwei Jahren. Die Zeiten, in denen Knights of the Old Republic 2 in rekordverdächtigem Tempo fertiggestellt wurde – mit allen bekannten Folgen – sind vorbei. Qualität braucht Zeit, vor allem bei einem Spiel, das bewusst als spiritueller Nachfolger verstanden wird.
Don’t worry about the “not till 2030” rumors. Game will be out before then. I’m not getting any younger! https://t.co/YKYQFgXOGR
— Casey Hudson (@CaseyDHudson) December 13, 2025
Ein neues Studio, große Ambitionen – und offene Fragen
Arcanaut Studios wurde erst im Sommer gegründet. Das bedeutet Aufbauarbeit: Personal, Prozesse, Technik. Vor diesem Hintergrund wirkt ein Release 2026 oder 2027 ausgeschlossen. 2028 wäre ambitioniert, 2029 realistischer, sofern alles nach Plan läuft.
Wichtig ist dabei die Einordnung: „Vor 2030“ ist kein Versprechen für einen frühen Release, sondern eine bewusste Abgrenzung gegen Endlos-Entwicklung. Und genau das ist für Star Wars-Fans relevant. Zu viele Projekte der Marke sind zuletzt in jahrelanger Funkstille verschwunden. Hudson signalisiert: Dieses Spiel soll sichtbar bleiben.
Star Wars: Fate of the Old Republic steht nicht nur für Nostalgie, sondern für eine Rückkehr zu erzählerischen Entscheidungen und fokussiertem Einzelspieler-Design. Wenn Hudson recht behält, erleben wir dieses Kapitel noch in diesem Jahrzehnt, und nicht als ferne Idee.
Die entscheidende Frage bleibt: Wie offen kommuniziert das Team künftig Fortschritte? Denn Zeit ist akzeptabel. Ungewissheit ist es nicht.


Startet hier, startet da… (begonnen)…
Das Studio wurde doch erst dieses Jahr gegründet, oder?
Meine Güte…